Freistellen gehört zu den Aufgaben in der Bildbearbeitung, die ich nie besonders geliebt habe. Einfache Motive sind heute meist kein Problem mehr, aber sobald Haare, Fell oder transparente Stoffe ins Spiel kommen, wird es schnell mühsam.
Genau deshalb möchte ich heute mit euch über Aiarty Image Matting diskutieren. Die Software habe ich bereits kurz ausprobiert und die ersten Ergebnisse waren interessant genug, um neugierig zu machen. Für Mitglieder von Netzwerk Fotografie stellt Aiarty aktuell außerdem eine exklusive Rabattaktion bereit. Die Details dazu findet ihr am Ende des Beitrags.Aiarty Image Matting kombiniert vier spezialisierte KI-Modelle mit Werkzeugen zur Verfeinerung und unterstützt auch Hintergrundaustausch sowie 2x-Upscaling.
Vielleicht erinnert ihr euch: Mit Digiarty hatten wir vor einigen Monaten bereits rund um den Aiarty Image Enhancer zu tun. Die Zusammenarbeit habe ich damals als ungewöhnlich offen und angenehm erlebt. Als Digiarty mich nun auf Aiarty Image Matting aufmerksam gemacht hat, wollte ich mir das Thema deshalb gerne genauer anschauen.
Die Software habe ich inzwischen vorliegen und erste Erfahrungen damit gesammelt. Das reicht noch nicht ganz für ein abschließendes Urteil. Die ersten Ergebnisse waren aber interessant genug, dass ich die Software schon einmal kurz vorstellen möchte. Besonders interessieren mich dabei eure Erfahrungen mit dem Freistellen.
Was macht Aiarty Image Matting überhaupt?
Während Aiarty Image Enhancer international bereits seit einiger Zeit am Markt ist, dürfte Image Matting vielen Fotograf:innen im deutschsprachigen Raum noch vergleichsweise unbekannt sein.Im Mittelpunkt steht dabei weniger die klassische Ein-Klick-Hintergrundentfernung für Social Media, sondern vielmehr sogenanntes „Alpha Matting“ – also die möglichst saubere Trennung feiner Strukturen, Transparenzen und schwieriger Übergänge.
Interessant ist dabei vor allem der stärker workflow-orientierte Ansatz:
- präzise KI-Objekterkennung
- vier spezialisierte KI-Modelle für unterschiedliche Bildtypen
- manuelle Auswahl- und Zeichenwerkzeuge
- feine Transparenz- und Kantenkontrolle
- Hintergrundaustausch für Composings und Produktbilder
- 2x-Upscaling für die Weiterverarbeitung freigestellter Motive
- Batch-Verarbeitung großer Bildmengen
- lokale Offline-Verarbeitung ohne Cloud-Upload
KI allein reicht oft nicht aus
Spannend finde ich, dass Aiarty Image Matting nicht ausschließlich auf Vollautomatik setzt. Neben den KI-Modellen stehen auch verschiedene Werkzeuge zur manuellen Verfeinerung zur Verfügung.Die KI übernimmt den Großteil der Arbeit, bei Bedarf lassen sich Masken gezielt nachbearbeiten und verfeinern.
Das klingt zunächst unspektakulär, könnte aber genau der entscheidende Punkt sein. Denn in der Praxis entstehen die besten Ergebnisse häufig nicht durch einen perfekten Mausklick, sondern durch die Kombination aus Automatik und gezielter Nachbearbeitung.
Zur Verfügung stehen unter anderem:
- Maskenverfeinerung
- Pinsel- und Auswahlwerkzeuge
- Alpha-Korrekturen
- Transparenzanpassungen
- Batch-Verarbeitung
Freigestellte Motive lassen sich direkt in neue Hintergründe integrieren und für Composings oder Produktpräsentationen weiterverwenden.
Wo wird es wirklich interessant?
Viele automatische Freistellungstools funktionieren inzwischen erstaunlich gut bei klaren Motiven vor einfachem Hintergrund.Richtig schwierig wird es dagegen bei:
- Haaren
- transparenten Stoffen
- Tierfell
- Rauch oder Nebel
- reflektierenden Oberflächen
- feinen Übergängen und Überstrahlungen
Digiarty zeigt in seinen Beispielen unter anderem transparente Brautkleider, feine Haarstrukturen und komplexe Fellkanten. Genau dort soll das sogenannte Alpha-Matting sauberere Ergebnisse liefern als klassische Hintergrundentfernung.
Transparente Stoffe und feine Übergänge zählen zu den schwierigsten Aufgaben bei der Hintergrundentfernung.
Federn, Fell und Haare zeigen besonders gut, wie sauber eine Software mit feinen Kanten umgeht.
Lokale Software statt Cloud-Zwang
Ein weiterer Punkt, den ich wichtig finde: Aiarty Image Matting läuft vollständig lokal auf dem eigenen Rechner.Gerade bei Kundenaufträgen, Personenaufnahmen oder größeren Bildbeständen kann das ein Vorteil sein. Außerdem werden Batch-Workflows unterstützt, was insbesondere für Produktfotografie, E-Commerce oder größere Serien interessant sein dürfte.
Die Software erkennt Personen und Objekte automatisch und unterstützt auch Batch-Workflows.
Die eigentliche Frage: Spart das wirklich Zeit?
Die spannendste Frage ist für mich: Spart ein spezialisiertes Werkzeug wie Aiarty Image Matting genug Zeit, um den eigenen Workflow spürbar zu verbessern?Meine ersten Versuche waren jedenfalls vielversprechend genug, um neugierig zu machen. Ob daraus aber ein Werkzeug wird, das man dauerhaft nutzt, entscheidet sich für mich wie so oft erst im fotografischen Alltag.
Jetzt seid ihr dran
Ich würde gerne wissen:- Nutzt ihr bereits KI-gestützte Freistellung?
- Wo stoßen die aktuellen Lösungen noch an Grenzen?
- Arbeitet ihr weiterhin hauptsächlich mit Photoshop-Masken?
- Wie wichtig sind euch lokale Verarbeitung und Datenschutz?
- Und wie gut funktionieren solche Werkzeuge bei Haaren, Fell oder transparenten Stoffen wirklich?
Exklusives Angebot für Mitglieder von Netzwerk Fotografie
Wer die Software zunächst selbst ausprobieren möchte, kann über die Produktseite zunächst die kostenlose Testversion herunterladen:Link zur Testversion
Falls euch Aiarty Image Matting überzeugt, erhaltet ihr über unser exklusives Community-Angebot die Lifetime-Lizenz für bis zu drei Rechner für 59 € statt regulär 99 €. Alternativ steht über „Weitere Preisoptionen“ auf der Angebotsseite auch eine vergünstigte 1-Jahres-Lizenz zum Preis von 35 € statt 65 € zur Verfügung.
Wichtig: Die auf der Aktionsseite ausgewiesenen Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer. Für Käufer:innen in Deutschland kostet die Lifetime-Lizenz damit aktuell 70,21 € inklusive 19 % MwSt. statt regulär 117,81 €. Die 1-Jahres-Lizenz kostet entsprechend 41,65 € inklusive 19 % MwSt. statt regulär 77,35 €.
Link zur Rabattaktion