....sondern eine zweite Kamera, die eine Bildanalyse durchführt und mit einer Datenbank abgleicht.
Ich würde bei Nikon mal vermuten: seit der FA? Mit ihrer Mehrfeldmessung, die mit tausenden von Bildern "angelernt" worden sei?KI in der Kamera gibt es also seit ewigen Zeiten.
Das dürfte ein besseres Ergebnis liefern als die konventionellen Picture Controls. Ohne einen Hinweis würdest Du vermutlich nicht mal bemerken, dass sich die Bearbeitung verändert hat. Es würde dann eben heißen, die Z25 macht OOC schönere Bilder als die Z24II, denn die hat jetzt den ganz neuen Expeed 14 statt dem ollen Expeed 13.Was ich aber konsequent ablehne, ist ein "Nachrendern" meiner Bilder durch KI.
Solange weder High ISO, noch starke Tele, noch hohe Serienbildgeschwindigkeit machbar sind, werden lediglich die gleichen Kreise, die auch heute schon das Smartphone der Kamera vorziehen, davon angezogen. Der Trend ist ja sowieso klar. Insofern stelle ich "Ablösung" stark in Frage.Sonst sind die Bilder für jedwedes Geknipse gut. Speziell Makro kann man nah ran...Farben puppen auch gut. Es wird definitiv eine Ablösung geben...irgendwann.
Den Unterschied zwischen modernem Smartphone und richtiger Kamera bei ISO 1600 sieht man zwar nicht in Briefmarkengröße auf dem Smartphonedisplay, aber schon auf dem Tablet ist der Unterschied stark augenfällig, insbesondere bei Lichtquellen im Bild.Ich erlebe das eher so, dass ISO für die Kameras im Handy nur noch ein Rechenwert ist, der je nach Relevanz nahezu beliebig unterdrückt/genutzt werden kann.
Sagen wir so: Lichtstarkes und/oder starkes Tele ist optisch unmöglich bei realen Smartphone-Größen.Klar, echtes Tele wird im 6 bis 10 mm Gehäuse natürlich eine Herausforderung bleiben,
Wem lediglich Web-Auflösung genügt, der sollte sich in der Tat nicht mehr unbedingt mit Kameras belasten., dazu sind die Videos oft ganz erstaunlich gut und reichen auch für Standbilder in Web-Auflösungen, sogar zwei bis dreimal.
Heutige Handyperformance reicht dafür auch locker, trotz der gegenüber früherem Zeitungsdruck besseren Ausgabeauflösung. Aber solche "Wegwerfbilder" sind ja nicht der wirkliche Maßstab dafür, ob Kameras bleiben oder verschwinden.Die professionelle Presse rennt damit herum, kaum eine Veranstaltung bei der man keine Pressevertreter ein Handy vorhalten sieht.
Die ganze Rechnerei hat bisher die optischen Grenzen aber nicht verschwinden lassen. Was die Optik nicht aufzeichnen kann, kann eine Software zwar ggf. "intelligent" dazudichten, aber der Unterschied bleibt im Detail sichtbar.Klassische Kameraformen werden natürlich für bestimmte Themengebiete bleiben, Vogelbeobachtung, Sportfotografie, besondere Dokumentationen...nur den tatsächlichen Zeitraum zu bestimmen wird sehr diffizil, da sich Kameras formell kaum noch entwickeln und Handies gefühlt jede Saison rechentechnisch noch ein paar Stufen erklimmen.
Sehe ich anders. Smartphones haben heute den Platz der kompakten "Knipskameras" eigenommen und in der Zielgruppe eine nicht mehr bröckelnde Dominanz aufgebaut. Anderswo stößt man aber schnell an bislang und auch absehbar nicht überwindbare Grenzen.Nur die Kamera-Spitzenmodelle schaffen es noch einen gewissen Sprung zu machen, alles andere ist im Prinzip sowieso nur noch techniktransfer vom Cellphone zur Kamera.
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