Endlich mal jemand mit der gleichen Technik wie ichWen ich mit nur einem Gehäuse unterwegs bin, ist die Kamera immer in der rechten Hand, wobei der Schultergurt so um das Handgelenk umwickelt ist, das er als Handschlaufe dient. Das funktioniert wunderbar, und man/frau muss nicht mal die Kamera festhalten, sondern durch die Krümmung der Zeig- und Mittelfinger „gräbt“ man sich in die Griffmulde. Vergessen: Das Gehäuse trägt man dabei hochkant.
die Kamera stets mit dem Objektiv zum Körper über die Schulter zu hängen.
So mache ich es immer, wenn das Gewicht des Objektivs als Hebel die Kamera nach unten ziehen würde, einfach damit das Gehänge nicht wild baumelt wegen des weit vorne liegenden Schwerpunkts. Schon das 4/70-200 hängt nur so an der Schulter...., habe ich mir von Berufsfotografen abgeschaut, die Kamera stets mit dem Objektiv zum Körper über die Schulter zu hängen.
Exakt deswegen mache ich das so.Das hat, bis heute, zwei Vorteile: Das Objektiv steht nicht ab und man kann nicht damit anstossen oder hängen bleiben, und ist die Linse länger, hängt die Kamera nicht mit dem Prisma nach aussen, sondern mit der Bodenplatte.
"Amateure" fotografieren teils auch mit falschrum aufgesetzter Streulichtblende und fassen das Objektiv von oben her, anstatt es von unten zu stützen.Der "Amateur" macht das sicherlich immer falsch und riskiert das Prisma (ich habe mir damit damals meine 2 Stunden alte F4 reparaturwürdig angeschlagen).
Bei Bodypreisen teils weit über Objektivpreisen selbst höherwertigerer Objektive sehe ich das anders, v.a. weil auch Objektive keine Lebensinvestition sind, auch nicht beim Kauf der jeweils aktuellen "Oberklasse".Aber wie ist das heute? Damals galt ja noch: Das Objektiv wird geheiratet, der Body ist nur eine Affaire. Irgendwann heiratet man beides und bleibt sowohl Objektiv und Body treu.
Beides gleichermaßen?!Unabhängig, ob die Methode "Kamera am Schultergurt" für sinnvoll erachtet wird (oder nicht), stellt sich mir mittlerweile die Frage, was schützenswerter ist: Linse oder Body, also wie rum die Kamera über die Schulter hängen?
Nö, warum? Ich schleppe bestimmt nicht das 200-500 mit angehängter Kamera nur in der Hand, sondern das hängt mit der Stativschelle in einem diagonal umgelegten federnden SunSniper-Gurt.Oder ist der Schultergurt Geschichte?
schützenswerter ist: Linse oder Body, also wie rum die Kamera über die Schulter hängen? Die Berufsfotografen scheinen es mehrheitlich immer noch zu machen, wie sie es gelernt haben.
Wen ich mit nur einem Gehäuse unterwegs bin, ist die Kamera immer in der rechten Hand, wobei der Schultergurt so um das Handgelenk umwickelt ist, das er als Handschlaufe dient.
Wäre nie auf die Idee gekommen, das so rum zu tragen. Trägt sich aber wirklich viel besser. Aber: Zum Fotografieren komme ich dann nicht mehr, also lasse ich es wie gehabt, hat bisher auch gut funktioniert.Das trägt sich für mich am besten weil die Linse dann nach unten hängt und die Ösen dann ganz nahe an meinem Rumpf sind.
Muss man nicht, wenn die Kamera rechts hängt und der Gurt nicht ganz eng sitzt. Hochziehen, vors Auge, abdrücken.Dann muss man allerdings für das Foto den Gurt erst über den Kopf ziehen.
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