Jordanien 2013

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Danke, ich reise ja gerne mit Dir!

Und ich habe schon gewartet auf die Fotos seit der Nummernkay mir in Zinnowitz erzählt hat, dass ihr Euch in Jordanien getroffen habt.
 
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Bedeutende historisch-kulturelle Stätte ist der Zitadellenhügel im Stadtzentrum mit tollen Rundumblick auf Amman.



Kuppel in der Zitadelle



So schaut's aus von dort oben.
Amman wurde auf 7 Hügeln gegründet. Mittlerweile sind 70 Hügel bebaut.



Die charmante Einheitsfarbe ist durch staatliche Förderung begründet. Andere Fassadenfarbe ist erlaubt, wird aber vom König dann nicht bezahlt.

 
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Herculestempel auf dem Zitadellenhügel in Amman



Das Jordan Antiquities Museum birgt wichtige, weltbedeutende archäologische Funde aus dem Nahen Osten. Herausragend sind die mit Gips plastisch überformten Schädel der Ausgrabung in Tell es-Sultan, im heutigen Jericho aus dem präkeramischen Neolithikum (7220 v. Chr. bis 5850 v. Chr.).



Nicht lebender Bewohner am Zitadellenhügel



Lebender Bewohner am Zitadellenhügel, hat sich farblich der Umgebung angepasst.



Passen steht's auf, dass keiner die Säulen umschmeisst.



Panorama gestitched aus 14 Aufnahmen. Kommt bei 20000 x 4000 besser rüber, als in dieser Miniansicht.

 
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Jordanien ist das an Wasser viertärmste Land der Welt, der Tourismus bringt 14 % der Staatseinnahmen.



Und so entsteht das Fladenbrot. Erstmal wird der Teigbatzen geplättet, für Touris gerne auch mit Handschuhen, über ein Kissen drapiert und dann...



...an die Innenseite des Ofens geschleudert. Die Backzeit ist minimal.



Für die politisch Interessierten hier die Reihe der jordanischen Könige.
Hashemite Kings: Sharif Hussein bin Ali (1854 - 1931), King Abdullah I bin al-Hussein (1882 - 1951), King Talal I bin Abdullah (1909 - 1972), King Hussein bin Talal (1935 - 1999), King Abdullah II bin al-Hussein



Madaba ist eine Stadt in Jordanien mit 70.000 Einwohnern rund 35 Kilometer südlich von Amman. Die von den Moabitern gegründete Stadt wird in der Bibel mehrfach erwähnt. Im 1. Jahrhundert v. Chr. unter nabatäische Herrschaft, war sie ab 106 n. Chr. sie Teil der römischen Provinz Arabia. 746 zerstörte ein Erdbeben die Stadt und wurde von den Bewohnern aufgegeben. 1880 wurde sie von Christen wiederbesiedelt, wobei unter Schutt alte Mosaiken gefunden wurden. 1897 gab es noch Reste von 10 Kirchen, die aber bereits in Wohnhäuser integriert waren.

 
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Im archäologischen Park von Madaba gibt es eine geballte Ladung an Mosaiken an Böden und Wänden zu bestaunen.



Direkt neben dem Gelände befindet sich eine/die Mosaik-Schule, sodass die Kunst auch heute erlernt und weitergegeben werden kann.



Die drei Königinnen: Madaba, Gregoria, Rome. Dieses Bodenmosaik befindet sich in der Kirche der "Heiligen Jungfrau Maria". Die Kreuze an den Spitzen ihrer Stäbe zeigen offiziell die Zugehörigkeit zum Christentum.





Die konnten damals nicht nur kleine Steinchen bearbeiten.

 
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Die Mosaikkarte von Madaba (auch Madaba-Mosaik oder Palästina-Mosaik) ist Teil eines Mosaiks in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche in Madaba (Jordanien). Das Madaba-Mosaik ist die älteste im Original erhaltene kartografische Darstellung des sogenannten Heiligen Landes und insbesondere Jerusalems. Sie stammt aus dem mittleren 6. Jahrhundert n. Chr.



Das Bodenmosaik befindet sich vor der Apsis der St. Georgskirche in Madaba und ist nicht genordet, sondern so nach Osten ausgerichtet, dass die Lage der Orte auf der Karte den tatsächlichen Himmelsrichtungen entspricht. Ursprünglich hatte es eine Länge von 21 m und eine Breite von 7 m und bestand aus über zwei Millionen tesserae. Die heutige Größe beträgt 16 m mal 5 m.



Das größte und detailreichste Element der topografischen Darstellung ist Jerusalem im Zentrum der Karte. Die nachvollziehbare Darstellung der Topografie der Stadt macht die Madabakarte zum wichtigsten Zeugnis des byzantinischen Jerusalems. Einzigartig sind die detaillierten Darstellungen der Städte Neapolis, Askalon, Gaza, Pelusium und Charachmoba auf der Madabakarte, die fast der Qualität eines Stadtplans entsprechen.
Die Mosaikkarte von Madaba ist das erste geografische Bodenmosaik der Kunstgeschichte. Sie ist für die Lokalisierung und Verifizierung biblischer Stätten von großer Bedeutung.



Der Versuch, eine plötzlich reinstürmende Rentnertruppe in der Unschärfe verschwinden zu lassen.



 
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Johannes-der-Täufer-Kirche (Church of St John the Baptist) ist die Pfarrkirche des Lateinischen Patriarachates von Jerusalem in Madaba und thront auf der höchsten Stelle des Ortes: so überragt sie das gesamte Panorama - sogar die beiden Minarette der Hauptmoschee. Touristen können den Kirchturm besteigen: dieser ist oberhalb der Glockenstube von einem Rundgang umgeben, so dass man das 360°-Panorama der gesamten Stadt und ihrer Umgebung bestaunen kann.





Den Gang durch die Kellergewölbe sollte man auch keinesfalls auslassen, auch wenn's eng ist.





 
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So sehen die Kaufhausfassaden auf der Hauptstraße aus. Zeitweise (zwischen 0 und 24 Uhr) liegt etwas Staub in der Luft.



Die Gehsteigsituation dürfte der Grund sein, warum ich keinen einzigen Kinderwagen gesehen habe und meistens am Straßenrand gegangen wird.
Babys werden im Arm gehalten, zumeist von den Männern.



Der König und seine Familie sind allgegenwärtig. Außen- und auch Innenräume zieren oft Bilder und die Landesflagge.



Selbst in dieser kargen Landschaft finden Schafe und Ziegen noch genug zum Fressen.
In Hintergrund ist bereits das Tote Meer erkennbar.



'Schutzhütten' würde man bei uns dazu sagen:

 
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Der Berg Nebo im Gebirge Abarim liegt in Jordanien, er ist Ausläufer jenes Plateaus, das zum Toten Meer hin abfällt. Der Berg Nebo mit einer Höhe von 808 m bietet eine Aussicht in das Jordantal, auf das Tote Meer und nach Israel.



Von hier aus soll Moses in das Gelobte Land geblickt haben. Im Jahr 2000 kam auch Pabst Johannes Paul II vorbei und hat den Ort zu einem der fünf wichtigsten christlichen Pilgerstätten in Jordanien erklärt. Das war dem Tourismus nicht gerade abträglich.



Gleich nahebei wird versucht einen Weltrekord für das größte Mosaik (30m x 6m) mit 3 Millionen Steinen aufzustellen. Jeder darf mitmachen.



Eine gute Gelegenheit gleich etwas Schleichwerbung anzubringen, damit die Nachfahren in 1500 Jahren auch noch meine Domain finden.



Allgegenwärtig: Die Mosaikkarte von Madaba

 
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Nach den testamentarischen Szenen folgen dann Trachten und Uniformen der Bürger



So sah es mal im Schulunterricht aus.



Zum Vergleich ein echtes Foto:
Pfarrer Manuel Habash und Pfarrer Hanna Banfel mit Schülern (männlich) im Jahre 1905.

 
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In der Mosaikwerkstatt werden all die tollen Produkte hergestellt. Für eine Tischplatte benötigt eine Person etwa eine Woche.



Auch ein beliebtes Motiv in allen Darstellungsformen



Nix für Grobmotoriker. Und was allgegenwärtig ist: das Smartphone.



Ich muss zugeben, dass mir dieser Stil ausgesprochen gut gefällt. Wenn ich den Platz hätte...



Diese schicke Kiste im Vordergrund (kniehoch) ist um JOD 2.400,- zu haben (ca. EUR 2.640,-) und wurde aus Kamelknochen gemacht.
Ein traumhaftes Schmuckkästchen! Um den Preis ist die weltweite Zustellung inkludiert!



Geschnitzte und handbemalte Kamelknochen. Ein wunderbarer Staubfänger.

 
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Kommen wir nun zum obligatorischen Strandurlaub:
Das Tote Meer ist ein abflussloser rund 800 km² großen Salzsee, der 420 m unter dem Meeresspiegel liegt, vom Jordan gespeist wird und für seinen hohen Salzgehalt (33 %) bekannt ist. Das Ufer des ist der am tiefsten gelegenen Bereich der Erde.



Durch die ständige Wasserentnahme aus dem Jordan zur Versorgung Israels und Jordaniens mit Trinkwasser und zur Bewässerung in der Landwirtschaft ist der nördliche Teil des Toten Meeres von schleichender Austrocknung bedroht. Er sinkt seit den 1980er Jahren jährlich um etwa einen Meter, da die Zuflussmenge bei gleichbleibender Verdunstung abnimmt. In den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ist die Oberfläche des Sees um rund ein Drittel geschrumpft.



Der Jordangraben erreicht am Toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erdoberfläche (425 m unter dem Meeresspiegel).
Die einheimischen Frauen gehen selbstverständlich vollständig bekleidet ins Wasser.



Das ist Salz am Ufer. Es läßt sich mit der Hand nicht abbrechen.



Am anderen Ufer ist Israel mit den Städten Jericho und Jerusalem.


 
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Das Wadi Mujib, das biblischen Arnon, ist eine Schlucht in Jordanien, die vom Arnon durchflossen wird. Es wird auch als der „Grand Canyon Jordaniens“ bezeichnet. Es mündet 410 Metern unter dem Meeresspiegel in das Tote Meer und liegt 90 km südlich von Amman. Es ist das tiefstgelegene Naturschutzgebiet der Welt im Bergland östlich des Toten Meeres. Die „Kaiserstraße“ quert das Tal in zahlreichen Windungen.



Ein neuer großer Staudamm 'Mujib-Talsperre' wurde 2003 im Wadi Mujib fertiggestellt, wo nun die dort neu ausgebaute Königsstraße den Fluss überquert. Als Ergebnis hat sich ein großer Stausee gebildet, der die gefährlichen Sturzbäche des Wadis dämmt.
Die Mujib-Talsperre liegt am Wadi Mujib 100 km südlich von Amman. Das Absperrbauwerk ist 67 m hoch und 764 m lang.



Panorama vom Wadi Mujib



Stand gerne für Fotos (und Souvenierverkauf) zur Verfügung.



 
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So karg und steil kann keine Landschaft sein, dass nicht Beduinen ihre Herden drüber treiben.



Das Klo mit der besten Aussicht ist bei Sami, der am Straßenrand im Rastzelt seine Gäste herzlichst begrüßt.



Dank der fehlenden Klotür kann man auch ungestört den Ausblick ins Tal und auf den Staudamm genießen.



Sami zeigt nicht nur gerne seine Räumlichkeiten her, auch die Haustiere gehören zur Zeltführung-



Und wie immer: Tee für die Gäste. Hier wieder mit Minze.
Rechts vorne ist meiner, den ich mal mit Salbei probieren wollte. Ist nicht mein Geschmack.

 
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