Die
Mosaikkarte von Madaba (auch Madaba-Mosaik oder Palästina-Mosaik) ist Teil eines Mosaiks in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche in Madaba (Jordanien). Das Madaba-Mosaik ist die älteste im Original erhaltene kartografische Darstellung des sogenannten Heiligen Landes und insbesondere Jerusalems. Sie stammt aus dem mittleren 6. Jahrhundert n. Chr.
Das Bodenmosaik befindet sich vor der Apsis der
St. Georgskirche in Madaba und ist nicht genordet, sondern so nach Osten ausgerichtet, dass die Lage der Orte auf der Karte den tatsächlichen Himmelsrichtungen entspricht. Ursprünglich hatte es eine Länge von 21 m und eine Breite von 7 m und bestand aus über zwei Millionen tesserae. Die heutige Größe beträgt 16 m mal 5 m.
Das größte und detailreichste Element der topografischen Darstellung ist
Jerusalem im Zentrum der Karte. Die nachvollziehbare Darstellung der Topografie der Stadt macht die Madabakarte zum wichtigsten Zeugnis des byzantinischen Jerusalems. Einzigartig sind die detaillierten Darstellungen der Städte Neapolis, Askalon, Gaza, Pelusium und Charachmoba auf der Madabakarte, die fast der Qualität eines Stadtplans entsprechen.
Die Mosaikkarte von Madaba ist das erste geografische Bodenmosaik der Kunstgeschichte. Sie ist für die Lokalisierung und Verifizierung biblischer Stätten von großer Bedeutung.
Der Versuch, eine plötzlich reinstürmende Rentnertruppe in der Unschärfe verschwinden zu lassen.