Hier ein Foto des Schimpansen Franzl (22) vom Zoo in München.
Leider ist er vor ein paar Tagen dort im Wassergraben ertrunken.
Ich erinnere mich noch an ihn, als ich ihn an Ostern im Zoo "besuchte" und fotografierte, und er war zuvorkommend.
Das Foto ist nicht so scharf, durch die Glaswand.
Aber wenigstens erinnere ich mich noch an ihn.
Er ist nun nicht mehr da.
In Memoriam - Franzl.
Gruß
Tony.
Hallo liebe Stefanie, hier die Auszüge von BR-Online:
Große Trauer im Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Franzl ist bei einem Unfall im Wassergraben des Außengeheges ertrunken. Er war über den Elektrozaun gesprungen - möglicherweise, weil er provoziert wurde und seine Familie beschützen wollte. Franzl wurde in Hellabrunn geboren und aufgezogen. Der Schimpanse war besonders beliebt, weil er gerne mit Menschen kommunizierte. Viele Leute standen drum herum und haben nichts unternommen. Eine Polizistin ist dann losgerannt und hat einen Tierpfleger geholt. Die Tierärztin hat Franzl dann noch reanimiert", so Dr. Doris Schwarzer, Biologin und Pressesprecherin des Tierparks Hellabrunn. Doch die Reanimation schlug fehl, Franzl starb mit nur 22 Jahren. Das ist kein Alter für einen Schimpansen, denn diese Menschaffen können 40 bis 45 Jahre alt werden. Franzl war am 30. April 1985 in Hellabrunn geboren und mit der Hand aufgezogen worden, deswegen hatte er auch immer eine besonders enge Beziehung zu seinen Pflegern. "Franzl war das beliebteste Tier im ganzen Tierpark, weil er immer kommuniziert hat. Wenn man vorbeikam, musste man sich wenigstens kurz mit ihm beschäftigen, ihn begrüßen, Fingerspiele machen, sonst war er tödlich beleidigt", berichtet Schwarzer. Auch zu Zoobesuchern suchte er immer Kontakt. Franzl war der Chef der Schimpansengruppe. Die Tiere waren nach Franzls Tod am Dienstag ziemlich verstört, sie suchen ihn noch immer.
Dringend Augenzeugen gesucht
Dr. Schwarzer kann sich Franzls Sprung in den Wassergraben nur damit erklären, dass er von einem Besucher provoziert worden ist und seine Gruppe verteidigen wollte. So etwas sei noch nie passiert, seit das Urwaldhaus vor sechs Jahren eröffnet wurde. Das Wasser in dem Graben sei so seicht, dass der Affe darin hätte stehen können. Nach einer Kordel, die am Graben befestigt ist, habe der Schimpanse im Schock auch nicht gegriffen.
Da kein Zoo-Mitarbeiter den Unfall beobachtet hat, werden nun dringend Augenzeugen gesucht. Sie sollen sich unter Telefon 089/625 08 11 melden oder unter office@tierpark-hellabrunn.de