Immer mehr Digitalfotografie

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Da sind wahrscheinlich sogar Webcams mitgerechnet.
Wenn ich sehe, mit was und wie teilweise fotografiert wird, sollte mal bezüglich des entstandenen bildmäßigen Ausschusses eine Statistik gemacht werden...
55 Bilder im Monat ist ja gar nichts, nicht einmal durchchnittlich, finde ich.
Da würde allein meine Menge Bilder reichen, um unser Dorf auf "Durchschnitt" zu heben.
Knipsen tun fast alle, Fotografieren eher die Minderheit.
 
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xweuf schrieb:
Wenn ich sehe, mit was und wie teilweise fotografiert wird, sollte mal bezüglich des entstandenen bildmäßigen Ausschusses eine Statistik gemacht werden...
Nun, es gibt viele Knipser,nur weil sie nicht mit einer SLR fotografieren oder bloss schnappschüsse machen heisst es ja nicht dass sie keine Fotos machen.


xweuf schrieb:
55 Bilder im Monat ist ja gar nichts, nicht einmal durchchnittlich, finde ich.
Da würde allein meine Menge Bilder reichen, um unser Dorf auf "Durchschnitt" zu heben.
Knipsen tun fast alle, Fotografieren eher die Minderheit.

Nun ja, für einen Otto normalverbraucher ist Knipsen und Fotografieren das selbe, die unterscheiden da erst wenn sie Bilder von ambitionierten Fotografen sehen und für nicht angefressenen SLR Fotografein sind doch 55 Bilder nicht soo schlecht...das sind immerhin 2 Filme.


gruss Edi
 
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Für mich stellt sich bei solchen Zahlen immer die Frage, wie diese Zahlen
zustande kommen.
Wurde irgend jemand (rein zufällig) in diesem immerhin 21.000 User starken
Forum im Rahmen dieser "repräsentativen Umfrage" befragt?

Ich vermute es ganz einfach, dass diese Ergebnisse sich auf eine Umfrage
abstützen (im Artikel wird es "Studie" genannt), denn rein anhand von
Verkaufszahlen kann man sicherlich nicht erkennen, dass es sich um 43 Mio.
Erwachsene handelt und wieviele Fotos monatlich gemacht werden.

Man kann auch leider nicht erkennen wo (z.B. Ballungszentren oder
Kleinstadt) und an welchen Lokationen (z.B. Fotoabteilung eines Diskounters
oder an der Wursttheke eines Einkaufszentrums) diese Zahlen ermittelt wurden.
Oder vielleicht wars eine Telefonumfrage??...oder beides???

naja, nehmen wir' s einfach zur Kenntnis...
 
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Bitte nicht falsch verstehen,

man kann - auch ich muss es manchmal - mit "Knipsen" oder den kleinen Kompakten gute Bilder machen.
Die werden, wenn das Licht OK ist, ertaunlich gut.
Aber... und das machen auch unwissende (D)-SLR Fotografen oft falsch > Kopf, Füße, oder beides abgeschnitten. Gegen die Sonne ohne Blitz (OK, wer Silhouetten will), keinerlei Ambitionen, einmal die Position anstatt die Brennweite zu ändern. Blitzen im Stadion - so daß der Vordermann hell wird und der Rest unsichtbar...
Das meine ich, nicht die Ausrüstung, sondern das was man damit macht.
Ich sehe es im Bekanntenkreis. Tolle Amerikareise, 800 Fotos, davon für jeden besseren Amateur 85% unbrauchbar. Es wären in diesen Fällen sicher 75% verwertbar, wenn nicht immer Vollautomatik verwendet würde und rudimentäre Kenntnisse der Fotografie vorhanden wären.
Scharfe und "unabgeschnittene" Bilder bekommt man mit der kleinsten Cam hin. Und das sehe ich als nicht zu viel verlangt an. Vor allem dann, wenn man
diese Bilder unbedingt jedem zeigen will/muss. Und da hat sich bei manchen so eine Art Beratungsresistenz aufgebaut. Die wollen es gar nicht wissen, weil sie zufrieden sind.
 
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xweuf schrieb:
Und da hat sich bei manchen so eine Art Beratungsresistenz aufgebaut. Die wollen es gar nicht wissen, weil sie zufrieden sind.

Eigenes Erleben, vorigen Oktober beim Festival of Light, wir stehen nachts vor dem Brandenburger Tor. Kommt eine Gruppe Jugendlicher auf uns zu, findet ihre mit drei Mill. Pixeln geschossenen Handybilder "supergeil" und meint, uns DSLR-User (wir standen mit Stativ in loser Gruppe) aufziehen zu müssen. Abgesehen von der Gruppendynamik (keiner will vor seinen Kumpels klein beigeben und bleibt bei der Wiederholung von "supergeil", "hat nicht soviel gekostet wie euer oller Kram" u.a.) sehe ich grundsätzliche bzw. allg. Defizite, die mit "Unkenntnis" höflich umschrieben sind.
Diese sicher unrepräsentative Gruppe wird auch älter, tritt auf dem Markt als kaufkräftiger Kunde auf- da dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Werbung versch. Marketingabteilungen zu bisher ungekannten verbalen und inhaltlichen "Höhenflügen" ansetzen. Den Rest erahnen/erkennen/erleben wir in vielerlei Schattierungen ...

Seitdem unterscheide ich schärfer- helfe wie gehabt gern weiter, so wie voriges Jahr einem Ehepaar aus Dänemark, denen ich mein Stativ zur Verfügung stellte und die sich über unverwackelte Bilder ihrer Kompaktknipse freuten oder einigen Anderen bei ähnlichen Situationen- es ist ein kleiner Schritt, im Denken stehenzubleiben oder Anderen etwas von der Faszination Fotografie zu vermitteln.

Aber zurück zur genannten Zahl- aussagekräftiger sind m.E. die Zahlen ausbelichteter Fotos (auch in Kenntnis der Dunkelzahl u Hause gedruckter Fotos) via Großlabore, die sind mit Sicherheit auch nicht exakt, aber sicher dichter dran an der realen Situation ...

Gruß

Jock-l
 
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