Im Garten von Long Hill

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Montag und Dienstag ist Ruhetag. (im Restaurant)

Nach der Buchhaltung bin ich mal wieder mit dem Gartenzoom runter und habe ein paar Impressionen eingefangen

Ausserhalb des Zauns ist eine Städtische Fläche, eine steile Böschung, eine schmale Straße und dahinter ist ein sehr alter Friedhof am Hang. Der grenzt direkt am Wald. Auf dem Friedhof bin ich auch öfters, da dort alte, für unsere Gegend seltene Bäume stehen.
Diese Kombi lässt oft Vögel in unseren Garten kommen, da der naturbelassen ist und Wasser und Verstecke bietet.
Was natürlich auch für Pflanzen und Insekten gilt.

Minimalistisch möchte ich beginnen.

_NZ92069 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Und so richtig Spasss in den Backen hatte ich hier

Brauner Waldvogel

_NZ92087 by Robert Goppelt, auf Flickr

Lebensraum
Der Braune Waldvogel ist in verschiedenen Lebensräumen anzutreffen und kommt in diesen auch im Siedlungsraum vor. Man kann die Tiere auf Waldlichtungen mit Gebüschen und an Waldwegen beobachten, sofern diese von Sträuchern gesäumt werden. Dabei werden von dieser Falterart halbschattige Bereiche mit Brombeersträuchern (Rubus) bevorzugt. Darüber hinaus kann man die Tiere an Säumen antreffen, die mit Hochstauden bewachsen sind.
 
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prunella vulgaris
Die Kleine Braunelle, auch Gewöhnliche Braunelle, Kleine Brunelle Kleinblütige Braunelle, Gemeine Braunelle oder kurz auch Brunelle genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Braunellen innerhalb der Familie der Lippenblütler.

und gleich mal mit der Ackerhummel, Bombus pascuorum


Königinnen treten von Anfang April bis Mitte Mai auf, Arbeiterinnen ab Ende April/Anfang Mai bis Mitte Oktober. Jungköniginnen und Drohnen findet man ab Mitte August bis Ende Oktober. Die Königinnen erzeugen einen hohen bis mitteltiefen Summton.

Die Königin macht sich kurz nach der ersten Nektaraufnahme auf die Suche nach geeigneten Plätzen zum Nestbau. Dabei fliegt sie knapp über der Vegetation beispielsweise an Waldrändern und untersucht Hohlräume wie Erdlöcher oder Nischen unter Totholz und in Grasbüscheln. Die Art ist sowohl Nestbauer als auch Nestbezieher, und das Nest kann sowohl oberirdisch als auch unterirdisch angelegt werden. Bevorzugt werden alte Mäusenester, aber auch Vogelnester oder Nistkästen werden besiedelt. Auch in Ställen und Schuppen kann man Nester finden.

Zunächst sammelt die Königin Moos, Gras und Ähnliches und zerbeißt es, um daraus eine kleine, hohle Kugel zu formen, deren Wände teilweise mit Wachs verklebt und abgedichtet werden. Anschließend wird aus braunem Wachs ein ungefähr fünf Millimeter großer Napf angefertigt, der mit Pollen gefüllt wird. Auf dem Behälter werden 5 bis 15 Eier abgelegt und dieser anschließend verschlossen. Ein weiterer etwa 20 Millimeter hoher Napf wird mit Nektar gefüllt, der als eigene Nahrungsreserve für Schlechtwettertage dient. Die Larven schlüpfen nach drei bis fünf Tagen und ernähren sich vom Pollenvorrat. Die Königin baut als Pocketmaker an den ersten Napf kleine Wachstaschen an, die ebenso mit Pollen gefüllt und anschließend verschlossen werden und in die sich die Larven von der Seite hineinfressen. Nach und nach entsteht durch den Anbau der Taschen eine blasige Konstruktion mit einem Durchmesser von etwa 20 Millimetern. Nach etwa einer Woche sind die bis dahin gesellig lebenden Larven ausgewachsen und spinnen sich getrennt in gelbliche, pergamentartige Kokons ein. Sie sind anfangs außen mit Wachs des Behälters bedeckt, dieses Wachs wird jedoch von der Königin zum Bau weiterer Näpfe verwendet. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen die adulten Hummeln.


_NZ92105 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
2 Kommentare
Heide 2 kommentierte
Wunderbare Naturbeschreibung!
 
Robert Goppelt kommentierte

Vielen Dank, auch wenn es aus Wiki ist.
 
Gemeine Rainkohl

Der Gemeine Rainkohl, auch Gemeine Milche, Gewöhnlicher Rainkohl oder einfach Rainkohl genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Lapsana innerhalb der Familie der Korbblütler. Sie ist eine alte Nahrungs- und Heilpflanze.

Es gibt Leute die glauben, was sie nicht kennen ist Unkraut.
Für mich ist alles das, Wildpflanze und hat immer eine Funktion.

Gemeine Rainkohl by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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In diesem Jahr eine neue Entdeckung im Garten

Weinbergschnecke by Robert Goppelt, auf Flickr


Die Weinbergschnecke ernährt sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewüchsen, die sie mit ihrer Raspelzunge, der Radula, auf der sich rund 40.000 Zähnchen befinden, abweidet.
Adulte Schnecke mit Jungtier Das Ausscheidungsorgan für den grünen Kot befindet sich seitlich an der Öffnung des Schneckenhauses.

Die Annahme, dass Weinbergschnecken die Gelege anderer Schnecken fressen würden, beruht möglicherweise auf Beobachtungen von Kannibalismus, der manchmal zwischen den Jungschnecken in der Bruthöhle auftritt. Bei erwachsenen Weinbergschnecken kommt weder Kannibalismus noch Fraß von anderen Schneckeneiern vor. Andererseits wurden auch schon Weinbergschnecken beobachtet, die (tote) Nacktschnecken fraßen.

Weinbergschnecken sind auf einen Lebensraum angewiesen, in dem sie Kalk aufnehmen können. Diesen benötigen sie zur Stabilisierung ihres Schneckenhauses und zum Bau des Schutzdeckels für die Überwinterung. Wenn wenig Kalk in Boden und Gestein vorhanden ist, bilden die Tiere nur ein dünnwandiges, schwaches Gehäuse aus; die Deckel sind mitunter leicht zerbrechlich oder pergamentartig, was die Lebenserwartung herabsetzt und die natürlichen Verbreitungsgebiete begrenzt. In Gefangenschaft können der Weinbergschnecke Sepiaschalen oder Eierschalen als Kalkquelle angeboten werden.
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Wir haben seit Jahren Massen von Weinbergschnecken im Garten.
 
Robert Goppelt kommentierte

Die brauchen ja einen kalkigen Boden, oder im Kompost Eierschalen. Das ist bei uns beides nicht vorhanden.
Meine Vermutung ist das Kalkdüngen der vielen vielen Tomatenpflanzen bei uns.
 
2 Kommentare
Heide 2 kommentierte
Eine echte Plage, seit 2 Wochen sammeln wir 15-20Tiere abends auch vom Rasen ab. Morgen lege ich Bretter hin das soll helfen- weil sie sich auf deren Unterseite sammeln sollen. Mal sehen...
 
C
Christian B. kommentierte
Und das geht uns genauso. Sehr viele schwarze Schnecken dieses Jahr, weniger rote.
 
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