Moin,
mmh, ich bin mir da nicht 100%ig sicher, aber grundsätzlich ist Clostridium botulinum ein obligat anaerob lebender Keim, eng verwandt mit dem Gasbrand- und dem Tetanus-Erreger. Diese Gruppe von Keimen wird durch Sauerstoff abgetötet bzw. kann nur in einer Sauerstoff-freien Umgebung gedeihen und ihr Gift, was im Falle des Botulismus-Toxin zum stärksten gehört was es auf Mutter Erde an Giftstoffen gibt, produzieren. Was ich damit sagen will ist, dass die herabsinkenden Nahrungspartikel nur dann einen Nährboden für dieses Bakterium abgeben können, wenn am Seegrund bereits eine sauerstoffreie Zone existiert, d.h. mit dem Weiher aus anderen Gründen etwas nicht stimmt, denn meines Wissens ist ein solcher Zustand in einem sich in normalem biologisch einwandfreien Gleichgewicht befindlichen Gewässer nicht wünschenswert. Schon deshalb nicht, weil u.a. am Seegrund überwinternde Fische genauso wie alle anderen Organismen die Sauerstoff benötigen, ebenfalls zugrunde gehen würden, auch wenn an der Oberfläche noch das Leben blüht. Auch gilt in einer solchen Situation, das jede Art organischen Materials von den Gärprozessen der Clostridien umgesetzt wird, nicht nur "Brot und Butter" sondern auch beispielsweise absinkendes Pflanzenmaterial, Kot usw.
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Freundliche Grüße
Wolfgang