Mitmachthema Hundstage - zeigt her Eure Hunde!

Neues von Rosi und den anderen Weibern.

Es wird ja meist und reichlich naiv unterschätzt, wie sehr die Vergesellschaftung eines neuen Rudelmitgliedes in die Hosen gehen kann.
Da kommen dann so Sprüche wie, die machen das unter sich aus; weit gefehlt!!
Schon der Ansatz, dass sich die Weiber unter sich, die Köppe einschlagen, weil da etwas ausgemacht werden soll, so denkt der Mensch, ist Unsinn und kann soweit gehen, dass ein Mitglied, wenn es kracht, lebenslang!! nicht mehr Mitglied sein kann.
Heute war Premiere in der Küche, in der es für alle das Futter gibt; für Cleo und Lise schon lange zusammen, für Rosi zeitlich versetzt.
Also einfach mal alle zusammen an diesen Ort, der sehr besetzt ist von Resourcen-Denken.
Leider hatte ich nur die D5 mit dem 85mm herum liegen...


D5 + AF-D 85mm/1,8​

Wie das gut geht?
Der Hund muss wissen, der Raum, die Möbel, die Wände, der Boden, sein Napf, ja sein Futter darin und die Luft, die er atmet, gehören mir!! Ich bin der Boss!!
Dann geht das!
Das hat im Übrigen nichts mit Bull-Terriern zu tun, das gilt genauso für Dackel, Red-Riever, Schäferhunde, Spitz, Schnauzer und Chihuahua....
 
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Aruna und Sikari mümmeln gemeinsam Quark



Zu diesem Zeitpunkt kennen sich die Mädels seit 4 Wochen, sie haben vorher in Rudeln bei Jägern gelebt, das Futter war immer sehr knapp, man musste sich holen, was man kriegen konnte. Der erste Knochen hier wurde mit lautstarkem Getöse verteidigt.

Wie das geht?

Vertrauen! Sie haben gelernt, dass das Futter, das ihnen zusteht nur ihnen gehört, dass ihnen niemand etwas wegnimmt, das immer genug davon kommt.

Sie atmen ihre eigene Luft, sie dürfen eigene Entscheidungen treffen, unser Heim gehört uns allen. Ich versorge sie, ich bin nicht ihr Boss, ich bin ein Mensch, eine andere Art, ich bin kein Hund. Dennoch respektieren sie mich und vertrauen mir, auch wenn es manchmal Dinge sind, die ich von ihnen verlange, die ihnen wehtun, oder vor denen sie sich fürchten (Tierarzt, Verletzungen verarzten, etc.).

Entschuldige Jakker, aber das kann ich als Gemeinplatz nicht so stehen lassen
Es gibt immer auch andere Wege...
 
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Rosi lernt ihre Umgebung kennen und tolerieren:
Heute ging es in die Stadt!


Mitten hinein ins Leben; soviele Geräusche und Gerüche...



..da braucht es auch mal einen sicheren Aussichtsplatz auf das Ganze...


... und nach einer viertel Stunde war der Vogel geschafft und musste getragen werden.



D5 + 24-120/4,0
 
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Sozialisierung von Rosi....

Um zu Testen, wie Rosi mit anderen Tieren umgeht, das Ziel ist natürlich, dass sie andere Tiere ignoriert oder bestenfalls zur Kenntnis nimmt, gings neulich in den "Englischen Garten" im Odenwald (Wildtier- und Naturpark)

Während der kapitale Hirsch direkt am Zaun bei allen Dreien einfach nur hochspannende Neugierde auslöste, war der Besuch bei den Wisenten schon deutlich differenzierter:


Während Cleo sehr konzentriert die Wildrinder beobachtete, Lise eher nach dem Motto "es sind Kühe, können wir weiter" desinteressiert tat, rastete Rosi regelrecht aus und hätte sich am liebsten auf die Kolosse gestürzt



An einem Rastplatz mit Würstchenbude und freilaufenden Gänsen schon etwas entspannter; Cleo und Lise, gewohnt, das freilaufende Gänse und Enten und Schwäne kein Spielzeug sind, dass man jagen kann, geschweige denn fressen darf, war Rosi auch hier sehr interessiert und hätte gerne mal dran geschnuppert, ihre Aufmerksamkeit konnte man aber mit Ansprache und Leckerli bekommen.




Die letzte Station, die Wildschweine, ein Verwandter des Bull-Terriers , war eher langweilig. Hier machte sich wohl auch die Müdigkeit ob der ganzen Eindrücke bisher bemerkbar. Es wurde nur noch beobachtet ohne große Regung zu zeigen.




Zuhause, der Ausflug muss wohl sehr geschlaucht haben, hörte man nach wenigen Minuten nur noch leises Schnarchen.....
 
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