Mitmachthema Hundstage - zeigt her Eure Hunde!

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Gestern waren wir auf einem kleinen Agility Turnier - das leider in der Halle war; die Motivation bei ISO > 1600 zu fotografieren wenn draussen 25 Grad bei strahlendem Sonnenschein sind war eher gering, also hab ich die Kamera an das kleine Fräulein STochter weitergegeben, die damit natürlich eine Riesenfreude hatte.

Bei dem Turnier gestern gab es auch ein leicht anderes Vorgehen: nach dem A Lauf (der für Wertungen, Aufstiege, etc... zählt) hatte das ganze eher Trainingscharakter - und ich lief mit dem Großen, Frau Linky mit Hund #2.



Und da es hier die seltene Kombination gab dass ich mit dem Hund unterwegs war und die Kleine mit der Kamera gibt's auch mal Agi Fotos von mir bzw. meinem Lauf:


Allerdings werd ich mal die eine oder andere Trainingsstunde mit STochter #2 machen müssen (dennoch eines meiner Lieblingsbilder)


Das Foto ist zwar vom Urlaub (damaliges Ziel: Ameisenbau), sollte aber die Größenverhältnisse gut zeigen - und erklären warum ich 5min nach dem Lauf hörte "Klausi - mir tut der Arm schon weh - ich leg dir das wieder hin"


Wünsch euch noch einen schönen Sonntag && LG, Klausi (der noch immer darauf wartet einen Pokal oder zumindest einen Ehrenpreis für seine gestrigen Läufe zu erhalten)
 
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Das nenn ich mal ein Familienwochenende Schönen Gruß an Fräulein STochter und danke für die schönen Bilder!

Im übrigen hatten wir das die letzten 8 Tage auch. Nicht Hunde-Agility. Aber Kinder-Fotografen-Agility: 2 Erwachsene, die coole Fotos von Ravennas Kirchen machen wollten und 3 Kids, die das mit 2 weiteren Kameras auch wollten . Daher mein vollstes Verständnis für (viel) Freud und (gelegentliches) Leid dieser Situation.
 
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In letzter Zeit so viel vom "schlechten" AF der D7000 gelesen, da musste ich sonntag nachmittag mal die Hunde, die bessere Hälfte und die D7000 von Papa Linky bitten...

Immer 200mm, f2.8 und frontal zustürmend






Wie in Tina's Thread gelesen hängt sehr viel von den AF Lock einstellungen ab, die vmtl je nach vorder/hintergrund eigens eingestellt werden müssen...
Die D90 bietet da viel mehr Luxus - da kann man fast nix am AF einstellen

Ne, im Ernst: 7000er ist schon sehr fein...

LG
 
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Schade, dass der Schwanz fehlt. Sag mal, Du machst aus jedem Bild ein HDR. Wozu? Das verdirbt Dir doch Dein Auge für gutes Licht.

Diese Hunde haben was von Bernhardinern. Was unterscheidet sie, sag mal was zur Rasse.

Hallo häuschen,

keine Angst Aida hat ihren Schwanz noch er wollte halt nur nicht mit auf das Bild
Das mit dem HDR kommt Dir nur so vor. Ich fotografiere sehr viel (nicht nur Hunde) und von allen meinen Bildern sind vielleicht 15 % HDR.


Meine 3 heute an ihrem Wasserloch (eingebuddelte Teichform)



Aida nach dem Bad



Boris beim relaxen


Unsere 3 Moskauer Wachhunde leben mit uns zusammen völlig frei auf 4500m², jeder hat eine Hütte und das wars. Sie bewachen völlig selbstständig das Grundstück.

Da Du mich darum gebeten hast ein kurzer Überblick der Rasse zu geben, habe ich das von meiner Homepage übernommen. Das sollte aber eine Ausnahme sein denn wir sind hier in einem Fotoforum und wem es nicht interessiert einfach weiter scrollen.

Nach dem zweiten Weltkrieg befahl die russische Regierung, das eigens für ihre Armee eine eigene Hunderasse rausgezüchtet werden sollte. Diese Hunderasse sollte unter strengsten Klima- und Haltungsbedingungen gezüchtet werden. Die Regierung hat sich weder Geld noch Mühe kosten lassen um dieses Projekt umzusetzen. Da man nicht über qualitativ gute Zuchttiere verfügte, gab es in der ersten Periode viele Fehlschläge. Innerhalb der Regierung gab es heftige Auseinandersetzungen. Man konnte nicht verstehen das ein Land was führend in der Weltraumforschung ist, nicht in der Lage war eine eigene Hunderasse heraus zu züchten. Alle die sich daran versucht haben gingen ein großes Risiko ein, denn nicht wenige unter ihnen die gescheitert waren haben hinterher das raue Klima von Sibirien kennengelernt.


Auch die "Zentrale Armeeschule der Kynologen", die extra 1924 für solche Zwecke geschaffen wurde, beschäftigte sich mit diesem Auftrag. Dieses Projekt stand unter der persönlichen Kontrolle des Direktors der militärischen Schule Generalmajor "Grigorij Pantelenovitsch Medvegyej". In dem Hauptzwinger "Krasnaya Zvezda" (Roter Stern) wurden die drei Hunderassen gefunden, aus denen das erwünschte Ergebnis entstehen sollte. Dieses waren der Kaukasische Owtscharka, der Bernhardiner und der russische gescheckte Jagdhund. Von der Rasse Kaukasischer Owtscharka erbte der Moskow Watchdog gute Zähne, den festen und gut entwickelten Bewegungsapparat, Ausdauer, Misstrauen und Aggressivität gegenüber Fremden, vom Bernhardiner erbte er das gutmütige Aussehen, seine Gutmütigkeit Familienangehörigen Schwachen und Kindern gegenüber und seine Dressureigenschaften und von den Russischen Jagdhunden den guten Geruchssinn. Durch fachgemäße und ausdauernde Arbeit, sah man schon nach kurzer Zeit das man den richtigen Weg gefunden hatte. Man kaufte von den Tschechen, Slowaken und Deutschen die Champions von den Bernhardinern und verpaarte sie mit den besten Kaukasischen Schäferhunden und russischen Jagdhunden die man in der Sowjetunion bekommen konnte. Aus dieser Mischung und zielstrebigen Sortierung dieser Rassen hat sich der Moskow Watchdog herausgebildet. Im Jahre 1958, damals noch aus der Probegruppe, wurden diese Hunde der VDNCH (Ausstellung der Erfolge der Nationalwirtschaft) vorgestellt. In dieser Zeit arbeiteten viele Moskow Watchdogs in der Armee, beim überwachen von Staatsanlagen und anderen Organisationen. Die Allgemeine Anerkennung der hervorragenden Eigenschaften dieser neu gezüchteten Hunderasse, führte im Jahr 1985 zur Annahme des Standards durch den Unions-Kynologie-Rat des Wirtschaftsministeriums.



Die Rasse ist so gut gelungen das deren Existenz lange Zeit vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde. Das Ergebnis ist eine Hundeart mit großem Körper, starkem Knochenbau, gutem Geruchssinn, sehr guten Wachfähigkeiten, resistent gegen Krankheiten und schönem Aussehen. Eine Hunderasse die russischen Klima- und Haltungsbedingungen trotzt. An den Alltagen ist er ein zuverlässiger und unerschrockener Wächter der Raketenabschussbasen und militärischen Flughäfen gewesen. Bei den Aufmärschen und militärischen Paraden war er neben den modernsten Waffen eine richtige Attraktion, die Zierde des Roten Platzes und der Stolz des Militärs.


Zu Zeiten als der eiserne Vorhang schwächer wurde, kamen die ersten Hunde in Zivilbesitz. 1986 kamen die ersten Hunde nach Ungarn, denen mit der Zeit immer neue herrliche Hunde folgten. Die ersten guten Hunde waren im Besitz von János Koós, Erika Varga, János Füzessy. Diese Züchter haben diese Rasse beheimatet und populär gemacht. Ihre Hunde waren der Grundstein der ungarischen Zucht des Moskow Watchdog. Zur Zeit leben in Ungarn ca. 500 Hunde von guter bis sehr guter Qualität. In den sowjetischen Nachfolgestaaten gibt es auch heute sehr viele ausgezeichnete Züchter der Rasse, was den langfristigen Fortbestand und die Möglichkeit der Entwicklung garantiert. Die aus diesen Züchtungen eingekommenen Stücke haben die Qualität des ungarischen Bestandes sehr verbessert.

Es gibt leider einige Leute (die sich Züchter nennen) die einen Kaukasischen Owtscharka mit einen Bernhardiner verpaaren und diese Hunde dann fälschlicherweise als Moskow Watchdog verkaufen. Es handelt sich hierbei nur um Mischlinge, die Rasse Moskow Watchdog wurde über mehrere Jahrzehnte rausgezüchtet.

LG Tommy
 
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