Mich würde mal interessieren ob es hier Hochzeitsfotografen gibt welche das f4 erfolgreich einsetzen. Vor allem wenn im Notfall auch noch Festbrennweiten in der Tasche hat
Ich kenne Hochzeitsfotografen, die es outside bei gutem Licht einsetzen. Indoor und unter weniger guten Lichverhältnissen werden die meisten Fotografen sicherlich eine lichtstarke Festbrennweite oder ein 2.8er Zoom nutzen.
Danke. Aber genau das meinte ich auch speziell wenn zB Festbrennweiten mit 85 1.4 und 135 1.8 vorhanden sind, macht dann noch als Zoom zusätzlich 2.8 trotzdem Sinn?
Ich bin nicht der Hochzeitsfotograf. Aber wenn man Konzerte fotografiert, hat man es oftmals auch mit bis zu ganz schlechten Lichtverhältnissen zu tun. Man kann natürlich immer die Objektive nach Notwendigkeit wechseln oder 2 Gehäuse einsetzen, ist aber trotzdem nicht so flexibel, wie man es mit einem lichtstarken Zoom ist.
Nun ja..... bei dem Objektiv ist Blende 2.8 nicht drin, das ist alles.
Ob Dir das reicht musst Du selbst wissen.
Wenn ich mir ansehe daß teilweise Leute mit Einsteigerkameras
und Kitobjektiven Hochzeitsfotografie anbieten, dann ist die Frage
sicher falsch gestellt.
Ob Du damit klar kämst wäre die viel spannendere Frage.
Danke. Aber genau das meinte ich auch speziell wenn zB Festbrennweiten mit 85 1.4 und 135 1.8 vorhanden sind, macht dann noch als Zoom zusätzlich 2.8 trotzdem Sinn?
Es kommt wohl auch auf die Kamera an, denn bei der D700 ist das 70-200 f4.0 bei schlechteren Lichtverhältnissen wegen des extrem langsamen Autofokus unbrauchbar. Wenn du also bis 200 mm Brennweite fotografieren möchtest, dann musst du auf die Kombination Kamera-Zoomobjektiv aufpassen.
Aber genau das meinte ich auch speziell wenn zB Festbrennweiten mit 85 1.4 und 135 1.8 vorhanden sind, macht dann noch als Zoom zusätzlich 2.8 trotzdem Sinn?
Sicher. Abblenden kann man immer noch wenn man Schärfentiefe braucht und wenn das Motiv 2,8 zulässt, kommt man mit einer ISO-Stufe weniger aus, was Bild in aller Regel auch gut tut.
Warum?? Ich knippse auch so manche Feiern, auch Hochzeiten und genau dafür kamen mir schon Gedanken, das 2,8er gegen das 4,0er zu tauschen. Das Freistellungspotential reicht vollkommen und ich habe dafür eh das 85/1,8 und 105/2,5 und das Handling der 2,8er Linse ist über den Tag einfach ermüdend. Aber die Brennweite ansich ist grandios um mit etwas Abstand die Szene/Menschen abzulichten, die Gäste sollen ja auch aufs Bild...
Warum?? Ich knippse auch so manche Feiern, auch Hochzeiten und genau dafür kamen mir schon Gedanken, das 2,8er gegen das 4,0er zu tauschen. Das Freistellungspotential reicht vollkommen und ich habe dafür eh das 85/1,8 und 105/2,5 und das Handling der 2,8er Linse ist über den Tag einfach ermüdend. Aber die Brennweite ansich ist grandios um mit etwas Abstand die Szene/Menschen abzulichten, die Gäste sollen ja auch aufs Bild...
Hallo, ich nutze ebenfalls das 4/70-200 sehr gern, auch und gerade bei Personenaufnahmen (auch Hochzeiten...) Ein geliehenes 2,8/70-200 VRII war auch mir nach ein paar Stunden zu schwer.
Und Freistellungspotential hat man genügend mit dem 4er, pflichte jakker da vollständig bei. Bedenkt: diese ganz schmalen Schärfenzonen braucht man doch eh nur sporadisch beim verträumten Blick der Braut und maximal Schulterportrait. Sowie ein zweiter Beteiligter dabei ist, also so was wie ein Bräutigam, und die beiden bildgestalterisch wirksamer ein wenig versetzt stehen, ist unter Blende 5,6-7,1 bei höheren Brennweiten und im Abstand von etwa 3-5 m sowieso Vorsicht angeraten. Die Freistellung wirkt doch viel besser, wenn hinter dem Motiv (also den Personen) und dem möglichst schön ausgesuchten Hintergrund möglichst viel Freiraum ist.
In diesem Sinne: mit dem 4er macht man ganz selten was falsch, aber ganz oft alles richtig!
Ich benutze das Tokina 70-200/4, welches gegenüber dem Nikon neben dem deutliche Preisvorteil auch noch die Vorteile der robusteren Bauweise (auch abgedichtet gegen Regen etc.), das schönere Bokeh und den treffsichereren AF hat.
Das Nikon hat dem gegenüber den entwas schnelleren AF (und Fokus-Limiter), den noch effektiveren Stabilisator, Konvertertauglichkeit und besseres Gegenlichverhalten. Für den Hochzeitsseinsatz finde ich die Vorteile des Tokina aber etwas relevanter als die des Nikkors.
So jetzt meld ich mich nach ein paar Tagen. War a bisserl stressig in letzter Zeit. Was für mich noch pro f4 ist:
Ich arbeite immer mit zwei Kameras. Eine für den Standardbereich und eine für den Telebereich. Daher könnte ich falls mal Licht wirklich extrem rar ist einfach das 135 1.8 Art auf die „Telekamera“ flanschen.
Bei schönem Wetter geht das f4 auch indoor. Da hätte ich oftmals bei f5.6 sogar nur iso 3200