Habe ich schon einmal gesagt, dass ich Eisberge liebe...

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Es war 2011, als ich meine erste Begegnung mit diesen Eisgiganten hatte. Ich war fasziniert von der Größe, der majestätischen Erscheinung und der Ehrfurcht die sie einflößten. Seit diesem Zeitpunkt lassen mich Eisberge nicht mehr los. Jede Begegnungen mit ihnen lässt mein Herz höher schlagen. Wenn es so etwas gibt dann bin ich Eisbergsüchtig.


#2

NIK_1776
by Erhard Bewernick, auf Flickr​
 
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Der Ursprung des Großteils der Eisberge denen ich begegnet bin lag in der größten Eismaschine der Welt, dem Jakobshavn Isbræ in Grönland, nahe der Ansiedlung Ilulissat. Der Sermeq Kujalleq wie er auf Grönländisch heißt, ist der größte Auslassgletscher der nördlichsten Hemisphäre.


#3

NIK_1889
by Erhard Bewernick, auf Flickr

 
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Die Eiskappe Grönlands ist in der Mitte bis zu 3400 Meter dick und das Eis fließt langsam von der Mitte zu den Rändern Grönlands. Immer wieder wird diese Eiskappe durch fallenden Schnee mit Nachschub versorgt. Das minimale Alter dieser Eiskappe wird auf etwa 110 000 Jahre geschätzt.


#4

NIK_1961
by Erhard Bewernick, auf Flickr​
 
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Rund 1/6 des Grönländischen Inlandeises fließt über den Sermeq Kujalleq in den Ilulissat-Eisfjord an der Westküste Grönlands. Der Kangia, wie der Ilulissat-Eisfjord auf Grönländisch heißt ist ca. 40 Km lang und 7 Km breit. Der Gletscher hat eine Fließgeschwindigkeit von etwa 40 Metern pro Tag und schiebt die ungeheuere Menge von 40 Mio. Kubikkilometer Eis pro Jahr in den Kangia.


#5

NIK_0341
by Erhard Bewernick, auf Flickr​
 
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...mir fehlen die Daumen, Erhard ... eine ganz starke Serie .... :up::up::up:

Dafür gibt es Sterne ...
 
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Das Eis der Eisberge besteht aus Schnee der zusammengedrückt wird, hierbei werden Luftbläschen eingeschlossen. Wird ein Eisberg mit vielen Luftbläschen vom Licht beschienen, wird dieses durch die eingeschlossenen Luftbläschen reflektiert und der Eisberg leuchtet strahlend weiß. Tiefblau leuchtet ein Eisberg wenn er wenig Luftbläschen enthält oder diffuses Licht herrscht. Manchmal kann man auch grüne Eisberge seh-en. Ihre Farbe wird vermutlich von Spurensubstanzen hervorgerufen, die aus dem Meerwasser oder aus der Luft in das Eis hinein gelangt sind. Für mich sind Eisberge in Schwarz/Weiß etwas ganz besonderes, alle vorhandenen Farben auf Grautöne zu reduzieren fesselt mich.


#7

NIK_1376
by Erhard Bewernick, auf Flickr
 
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Das eine oder andere würde mich aber schon in blau oder grün interessieren ...

Super Serie, da möchte ich auch mal hin. Vielen Dank für die Bilder und die interessanten Erläuterungen.
 
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Geniale Fotos. Jetzt bin ich frisch verliebt! Und muss wohl mal einen kleinen Abstecher machen, wenn ich sowieso schon »in der Gegend« bin.
 
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Wow Erhard,

Du hast für alle Bilder Daumen verdient. Wirklich fantastisch.

In Echt habe ich nicht mehr so viele, aber sei Dir gesagt, mich haben Deine Bilder fasziniert.
 
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Hoffentlich hast du noch ein paar, Erhard? Ich finde deine Erklärungen dazu auch sehr interessant.

Gruß,
Angelika
 
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Ein ständiges Zischeln, Knacken und Knirschen ist hier zu hören, dann wieder ein Donnern, verbunden mit einem lauten Knall, wenn ein viele Tonnen schweres Teilstück vom Eisberg abbricht und ins Meer stürzt. Wenn das abgebrochene Teil groß genug war und sich der Schwer-punkt des Eisbergs geändert hat, beginnt er sich langsam zu drehen und zeigt ein völlig neues Erscheinungsbild. Dadurch können meterhohe Flutwellen ausgelöst werden, die noch in 50 km Entfernung spürbar sind.


#10

NIK_1559
by Erhard Bewernick, auf Flickr​
 
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Nun beginnt die Wanderung der Eisberge, zunächst durch den Golfstrom an der Westküste Grönlands in Richtung Norden, bis zum Kap York, dann endet der Golfstrom und die Eisberge treiben auf das offene Meer, in die Buffin Bay, bis sie vom Ost-Kanadastrom erreicht werden und sich auf die Reise in Richtung Süden, entlang der Kanadischen Ostküste, machen.


#11

NIK_1474
by Erhard Bewernick, auf Flickr​
 
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