Gefährliche Reise ?

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Foto-Rudy

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Hi,
ich werde im Mai nach Rumänien und später muss ich beruflich noch nach Venezuela. Beide Länder werden als nicht sicher beschrieben und nun weiß ich nicht so recht was ich mit meiner fotografie so machen soll. Ich habe eine D200 und nutze das 17- 55 und 70-200 oft. Es sind ja keine Leichtgewichte und zu schwer für diese Reisen. Eine Sache wäre, ich kauf mir ein 18-200 das ist kompakter und leichter. Die andere Möglichkeit ich kauf mir eine Coolpix P 5000 und kann sie in die Hosentasche stecken.
Was würdet ihr machen? Auf die Gefahr hin evt. ausgeraubt zu werden die D200 mitnehmen oder besser die Coolpix?
Im letzten Jahr musste ich nach Äthiopien hatte eine kleine Canon dabei und war hinterher sehr enttäuscht.
Freue mich über zahlreiche Meinungen.
Gruss Rudy
 
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Hallo Rudy,

Deine beiden Objektive zur D200 sind imo zu gross und auffällig. Ich würde hier mit dem 18-70 arbeiten und das ganze in eine-nicht-nach-Foto-aussehende-Tasche packen.

Und falls doch eine kompakte sinnvoller erscheint, dann nimm die Finepix F30. Wegen der Bilder
 
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Ist die Gefahr des "Ausgeraubt werdens" denn so groß? Ich war mal in Guatemala und wenn man sich da an halbwegs bevölkerten Stellen aufgehalten hat war das Risiko gering.
Müssen die Bilder denn unbedingt digital sein? Sonst wäre eine ältere analoge SLR eine Idee. Sind bei Klauern auch nicht mehr so interessant.
Oder eine D40 mit einem günstigen Objektiv und Deinem Tele-Zoom. Bridgecams können ja auch gute Ergebnisse liefern, wenn die ISO Zahlen nicht so hoch eingestellt werden (kleiner Chip).
Ich finde die Panasonic DMC-FZ50EG liegt gut in der Hand.

Gruß
Jörg
 
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Also ganz ehrlich, ich finde Leute die fotografieren aber dann Angst um
Ihre Kamera in "ach nein wie gefährlichen Ländern" haben immer etwas unsympathisch. . Nur weil es sich um ärmere Länder handelt heißt das noch lange nicht, dass die Kamera dort automatisch gefährdet sei.
Armut ist kein Verbrechen.

Wenn Du die Kamera nicht mitnehmen willst, dann lass es.
Oder schließ eine Versicherung ab.
Aber diese Fragen "Ich fahre nach Venezuela, ich fahre nach Rumänien
und hab Angst dass die Kamera da geklaut wird" unterstellt den Bewohnern
dieser Länder automatisch nichts Gutes. Und das ist ungerecht.
Man muss überall auf seine Sachen aufpassen, auch in Deutschland oder
Luxemburg.

Wenn Du gefragth hättest "Wie schütze ich meine Kamera auf Reisen"
wäre das was ganz anders. Ich beispielsweise wickle mir immer
den Gurt der Kamera ums Handgelenk, dann kann sie nicht weggerissen
werden und auch nicht runterfallen.

Leute die Angst um Ihre Kamera haben, sind wahrlich nicht zum
Fotografieren bestimmt, es sei denn sie bleiben Sonntags zu Hause
und fotografieren Stilleben oder irgendwelche Aktmodells. Sorry.
 
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Hi,

ich würde mich an Michaels Vorschlag halten je nach Brennweitenbedarf aber auch das 18-200 in Betracht ziehen.
Kamera, Objektiv und zugehörigen Klimbim würde ich versichern, das schützt dann nicht nur vor Raub.

Naja, und generell gilt wohl sich nicht Nachts in dubiosen Gegenden rumzutreiben und nicht zusehr nach Ichbineintouribittebeklaumich auszusehen.

MfG
Olaf
 
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Ich denke auch, dass man überall Pech haben kann.
Wenn man sich an dunklen Gassen herumtreibt oder die Kamera offen am Schultergurt in der Strassenbahn mitführt ist das leichtsinnig.

Als erste Vorsichtmassnahme habe ich als allererstes den D200-Schultergurt ab- und einen neutralen Nikongurt angebracht.
Da sehen potenzeille Langfinger wenigstens nicht sofort, ob es sich lohnt.

Vom Fotografieren würde ich mich aber nicht abhalten lassen.
Mir ist in Spanien (das inoffizielle Land der Langfinger), Italien oder Russland noch nie etwas geschehen.
Habe aber schon von üblen Diebstählen hier in Deutschland auf Kongressen gehört.
Wie gesagt, Glück und gesunder Menschenverstand gehört dazu!


Viel Spass und gute Reise
Gruss
Dirk
 
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ich glaube nicht, das dies hier unterstellt werden sollte und halte es für legitim, sich darüber Gedanken zu machen. Und da muss ich gar nicht mal besonders weit reisen.
 
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@MartinR

Es gibt nun mal auch unsichere Orte auf dieser Welt und ich denke es ist durchaus berechtigt sich zu erkundigen ob die aanvisierten Zielorte dazugehören. Auch die Frage nach Tips und Erfahrungen finde ich nicht verwerflich.
Lieber vorher mal nachfragen als durch eigene Unachtsamkeit beklaut zu werden (was natürlich auch in D passieren kann) und danach das jeweilige Land pauschal als unsicher zu verbrämen.

MfG
Olaf
 
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MichaelK schrieb:
ich glaube nicht, das dies hier unterstellt werden sollte und halte es für legitim, sich darüber Gedanken zu machen. Und da muss ich gar nicht mal besonders weit reisen.

Nö.
Dafür reicht es nach Hannover zu fahren und das Auto im 'Regierungsviertel'
zu parken. Das wird da auch am hellichten Tag aufgebrochen und alles geklaut.

Wer mit Kamera in den Urlaub fährt, dort einen auf 'dicke Hose' macht,
und mitten auf der Strasse Bilder von der armen, unterentwickelten Bevölkerung
schiesst (und durch Gestik und Mimik noch sein befremden ausdrückt), dem sollen
sie meinetwegen die Kamera klauen.
(ich will damit niemandem was unterstellen)

Eigentlich will ich nur sagen: ein besonnenes und reflektiertes Verhalten bewahrt
jeden Menschen vor vielen möglichen Gefahren...
Nicht nur im Urlaub, auch sonst so.
In dem Sinne.

M.
 
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Wie es schon gesagt wurde, es gibt einfach Länder oder Regionen, wo die Gefahr deutlich größer ist, bestohlen oder ausgeraubt zu werden. Das hat nicht zwangsweise etwas mit Armut zu tun. Rom beispielsweise wäre auch nicht gerade eine Stadt, in der ich mit D200 geschultert durch die Gegend rennen würde. Ob das gleiche jetzt für Rumänien oder Guatemala gilt, kann ich nicht sagen.
Natürlich sollen Länder/Regionen/Einwohner nicht generell vorveruteilt werden, doch ebenso wenig Sinn macht es, bei einer Frage "ist/kann es da oder da gefährlicher sein" gleich politisch überkorrekt zu antworten: "böser Junge, wie kannst du so etwas nur denken".
Den sinngemäßen Ratschlag, nicht so feige zu sein, bzw. sich nicht so anzustellen, bringst du nur so lange, bis dir selbst eine mehrere tausend Euro teure Ausrüstung geklaut wird. Und die Gefahr, dass so etwas im Ausland passiert, dürfte vergleichsweise höher sein als im Inland. Nicht nur deswegen, weil Deutschland im internationalen Vergleich eher zu den sichereren Regionen zählt, sondern auch, weil du als Tourist/Nichteinheimischer von Haus aus gefährdeter bist.

Einen Ratschlag sollte man befolgen: Versichere deine Ausrüstung, nicht allein wegen Diebstahl-, Raubgefahr. Ansonsten würde ich vielleicht einen Kompromiss eingehen, evtl. D200 plus 18-200mm oder 18-70. Denn aus Angst die älteste und billigste Kamera mit in den Urlaub zu nehmen, wo zuhause die Qualität liegt, bringt´s irgendwo auch nicht.

Gruß

Christoph
 
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Tatort: Nürnberg Arena Nürnberger Versicherungen: 17-35 2,8 af-s geklaut
Tatort: Nürnberg easy credit Stadion UMTS Karte geklaut
Tatort: Berlin Olympiastadion: Hocker geklaut
Tatort: München Allianz Arena: Regenschirm geklaut
Tatort: Straubing Eishalle Kartenlesegerät geklaut

Ich fotografiere trotzdem immer wieder dort, würde allerdings egal wo auf der Welt auch einmal auf die Mitnahme der DSLR verzichten. dies mache ich weder an den Ländern fest, noch an Reichtum oder Armut in diesen. In Caracas würde ich nichteinmal mit normalen Straßenschuhen in eine Nebengasse gehen, aus Angst wegen eben dieser Schuhe beraubt zu werden.

Ebenso würde ich in Ingolstadt nicht ab einer gewissen Uhrzeit in ein bestimmtes Viertel gehen, ohne Angst zu haben, eine über die Rübe zu bekommen.

An Ländern mache ich das nicht fest, in Johannesburg laufe ich in gewissen Viertel vollbepackt mit dem equipment herum in andere traue ich mich erst gar nicht auch ohne CAM
 
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Nach meiner Erfahrung wird in "armen" Ländern nicht mehr geklaut als hier, im Gegenteil, denn was sollen die denn mit einer neuen Nikon oder sonst was überhaupt anfangen? Je ärmer und je abgelegener, je sicherer. Dort spielt Ehre oft noch eine weit größere Rolle als bei uns.

Wenn dir in West-/Südeuropa was geklaut wird, dann stehts ein Tag später bei ebay, keine Ahnung, ob es ebay Rumänien oder Venezuela gibt, aber es würde mich wundern, wenn dort der Markt groß wäre.

Aufgrund der "Marktsituation" sind Großstädte auch immer eher gefärdet als das Land. Wo viele Leute sind ist auch die Wahrscheinlichkeit größer mal ein schwarzes Schaf zu finden. Ausserdem ziehts schwarze Schafe eher in Städte, vor allem wenn es Touristenecken, sprich ein großes Angebot an Klauware, gibt.

Die ganze Klauerei ist ein Geschäft und wird von Angebot (Touristen) und Nachfrage (kaufkräftige Kunden und gute Vertriebswege wie z.B. ebay) gesteuert. Ist die Nachfrage und das Angebot groß läuft das Geschäft. Und das ist eben eher bei uns gegeben.

Grüße
sven, ab nächster Woche mit 4 Bodies in Zentralasien unterwegs und nur Sorgen wegen dem Gewicht
 
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...vielleicht die Bilder merken und zu Hause nachstellen....?

Spaß beiseite! Wenn jemand technisch so gerüstet ist, heisst das ja wohl, das er gerne fotografiert. Und dann den ganzen Kram zu Hause lassen wenn es endlich mal was interssantes abzulichten gibt, aus Angst beklaut zu werden? Für mich vollkommen undenkbar!

Übrigens, war mal ein paar Jahre bei der Seefahrt, und diejenigen, die beim Landgang in irgendwelchen "gefährlichen" Häfen was aufs Haupt bekamen, waren immer die Gleichen! Die hats dann aber auch in Hamburg erwischt!
 
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Spassiger Beitrag... es beruhigt mich immer wieder Leutz um mich zu wissen, die pc sind... da wird man sich der eigenen moralischen Nichtsnutzigkeit so richtig bewußt...

Der Tipp mit dem Band ums Handgelenk ist auch klasse, echt.
 
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100% Zustimmung!

Wenn man etwas gesunden Menschenverstand anwendet und offensichtliche Risiken vermeidet, ist der Grossteil der Gefahr schon mal gebannt. Der Rest ist dann Pech, was man nun mal immer und überall haben kann.

Daneben ist es aber viel stärker das persönliche Auftreten entscheidend. Wer bei dem was er tut (was immer es auch sei) überzeugend, freundlich und souverän rüberkommt, wird eher respektiert, weniger hinterfragt und fällt somit kaum in die Opferkategorie.

Schönen Gruss, Hannes
 
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Aber warum fragst Du dann nicht einfach:
Worauf muss ich achten um nicht beklaut zu werden, bzw. das
Risiko des Diebstahls zu verrinngern?

Du sagst Du fährst nach Rumänien und weißt nicht welche Kamera
Du mitnehmen sollst. Aber was willst Du uns hiermit sagen?
Welche Kamera soll ich mir besser klauen lassen?

Ich meine, es sagt einem doch der gesunde Menschenverstand,
worauf man achten muss, egal ob Rumänien, Schweiz oder Amerika.

Aber um mal konkret zu helfen:

1. Nimm das mit, was Du mitnehmen willst, ohne Rücksicht auf möglichen
Diebstahl.
2. Versichere die Kamera (ich bin hier versichert, sehr gut) http://www.pundpgmbh.de/foto-assekuranz.html
3. Achte vor Ort auf Deine Tasche und trage keinen Rucksack.
Ich persönlich kann Rucksäcke nicht ausstehen.
Trag ein Schultertasche, die nicht nach Kamera aussieht und trag
sie so, dass man sie nicht einfach wegreissen kann.

(Ich hab in Istanbul einen Typen gesehen der lief mit offenen
Rucksack rum und fotografiere. Aus dem Rucksack schaute ein Tele.
Ich hab ihm gesagt, sein Rucksack sei offen, aber er meinte nur,
dann könne er schneller auf das Tele zugreifen. Absoluter Touri im
Touri Gebiet. Und wenn der dann bestohlen wird, heißt es wieder,
ja, die bösen Diebe in der Türkei und von wegen Türkei sei ja soooo unsicher).

4. Beim Fotografieren Kamera in die Hand und Schlaufe ums Handgelenk
wickeln. Wenn Du nicht fotografierst lässt Du die Kamera einfach in der Hnd und den Arm hängen. Dann verschmilzt die Kamera praktisch mit
Deiner (hoffentlich) dunklen Kleidung.

5. Wechsle die Objektive etc. nicht in Menschenmengen, stell Dich immer
etwas abseits, beispielsweise in den Schutz eines Ladens oder eines
Erkers. So kann niemand in die geöffnete Tasche greifen.

6. Nimm die Tasche immer mit, auch wenn Du beispielsweise nur
kurz Deinen Platz verlässt (in einem Cafe).

7. An Straßen die Tasche zum Bürgersteig hin tragen, damit sie Dir niemand
von einem vorbeifahrenden Fahrzeug wegreissen kann.

8. Wenn ich beispielsweise irgendwo was in einem Straßencafe oder
in einem Restaurant esse, dann wickle ich den Gurt der Tasche einmal
um meinen Stuhl auf dem ich sitze, damit die Tasche niemand im vorbeigehen mitnehmen oder wegreissen kann.

In der Regel sind Taschendiebe meist da, wo Touristen sind, nicht
aber in den "normalen" Stadtteilen wo die Leute leben.

Eigentlich sind das alles so selbstverständliche Allerweltstipps die
klar sind. Oder nicht?

Aber wiegesagt: Wer Angst um seine Kamera hat braucht gar nicht
erst anfangen zu fotografieren, der soll dann besser zu Hause bleiben.
Angst um die Kamera bedeutet auch immer: Angst vor
Menschen, vor Ländern, vor Situationen. Die Gefahr ist da, aber
sie ist überall und ich will nicht sagen, dass man naiv sein sollte,
nach dem Motto: "The world is my best friend".
Wer sich aber explizit in einem Forum danach erkundigt mit Verweis auf
bestimmte Länder ... naja ...

Ich bin noch nie bestohlen worden. Nicht in Vietnam, nicht in Thailand oder
in Polen, Türkei, Italien, Kambodscha... oder Deutschland.
Und trotzdem hab ich immer die Fotos gemacht, die ich machen wollte,
auch nachts, auch in einsamen Gegenden. Entweder ich hab Glück
gehabt, oder ich signalisiere, dass ich mich nicht so leicht beklauen
lassen. Wie hier schon jemand sagte: Man muss halt selbstbewußt
auftreten und nicht so tun, als würde man mit seiner Kamera unsicher
sein und nur Angst haben beklaut zu werden.
Ich denke es hat auch viel mit der Kleidung zu tun, wenn man jetzt
so wie Mr. und Mrs. Victim durch die Gegend läuft:
http://www.kunsthaus.ch/ausstellungen/2003/hanson/images/plastiken/tourists.jpg
oder wenn Mr. Victim auf Topfotograf macht:
http://www.hot-screensaver.com/wp-myimages/photographer.jpg


Mit einem gesunden Menschenvertand, Logik und vorrauschauendem Denken sehr gut vermeiden bestohlen zu werden, zumindest was Taschendiebstahl anbelangt.

Sogar in Rumänien und Venezuela
Die Überschrift des Threads "Gefährliche Reise?" sagt doch schon
alles aus zu Deiner Einstellung, oder?
 
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hallo rudy,

ich denke, egal wo man hinreist, man sollte eine kamera nicht mit allem brimborium auf dem bauch tragen. dabei geht es nicht unbedingt um die gefahr des verlustes, sondern vielleicht viel mehr um das geringere auffallen. was nützen die schönsten szenen wenn die leute auf den bildern alle in die kamera glotzen ?
eine slr muß nicht wirklich auffällig sein. als erstes lege ich ganz allgemein wert drauf keinen auffälligen bunten "prestige-riemen" am gehäuse zu haben, auffällige schriftzüge klebe ich mit schwarzen gewebeband ab. wenn ich die kamera schon nicht auf dem bauch trage, dann in der hand, wobei ich mir den trageriemen mit wenig spiel ums handgelenk schlinge. zum wegstecken des ganzen bevorzuge ich irgendeine abgewerkelte tasche oder tüte.

ein relativ diskretes und respektvolles benehmen dürfte entscheidender sein als die art der kamera.

gruß
klaus
 
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Klaus Brechbilder schrieb:
zum wegstecken des ganzen bevorzuge ich irgendeine abgewerkelte tasche oder tüte.
gruß
klaus

habe die "Polster-Innereien" eines alten Fotrucksacks in eine alte Armeetasche gebaut. Resultat: guter Schutz fürs Gerät ohne die Magnetwirkung, die Fototaschen nun mal haben. Überall!
 
Kommentar
MartinR schrieb:
Aber um mal konkret zu helfen:

1. ...
2. ...
3. ...

.
.
.

8. ...


Eigentlich sind das alles so selbstverständliche Allerweltstipps die
klar sind. Oder nicht?

Eigentlich ja.

Aber mir persönlich ware das ein Graus.
Man sitzt in einem fremden Land und ist völlig hingerissen von den Eindrücken die
einen bestürmen und dann müsste ich von 1tens bis 8tens noch ständig auf
meine Kamera achten.
Puh.

Vielleicht ist eine gute Empfehlung auch einfach eine ältere Kamera mit einem
50er Objektiv zu nehmen. dann noch eine Jacke mit einer grösseren Tasche...
Erstens muss ich dann nicht Kiloweise Zeug für
den Fall der Fälle rumschleppen, zweitens hätte ich eine schnell handhabbare
Kamera zur Hand und drittens wäre ich viel dichter dran an den Menschen
statt mit Tele zu arbeiten, was eh meistens schon Argwohn und unerwünschte Aufmerksamkeit produziert...
Reduziert die Liste der Punkte mit Vorsichtsmassnahmen schonmal um mehr als die Hälfte.

M.
 
Kommentar
Also, ich hab nie ein Tele dabei. Ich hab nie einen Blitz oder Stativ dabei.
Ich habe eine schwarze Fototasche, eine D200, zwei Objektive
und einen mobilen Datenspeicher. Ich denke das ist wirklich nicht viel,
zumindest dann nicht, wenn man immer noch flexibel sein will.

Aber es ist doch an Dir. Wenn Du nicht viel schleppen willst, mach wie
Du es geschrieben hast, so schwer ist das doch nun wirklich nicht.
Ich denke aber Dein Argument mit dem Schleppen ist nur eine Ausrede,
weil Du immer noch Angst vor Diebstahl hast. Aber wozu hast
Du dann die Ausrüstung?
 
Kommentar
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