1) Sind die PC-E Objektive von Nikon eigentlich Superrotatoren? Mit anderen Worten, läßt sich die Objektivebene und die Filmebene (ähem, Sensorebene) beliebig gegeneinander verstellen?
2) Hat das 85er wirklich keine ED-Linsen? Wenn ja, warum nicht und hat das sichtbare Auswirkungen (CAs)?
Kann sich bitte jemand dazu äußern, der diese Linsen hat? Ein Erfahrungsbericht mit Hartblei-Objektiven würde mich auch sehr interessieren.
1.) Die Objektive lassen sich einmal komplett um die eigene Achse drehen. Die Tilt- und die Shift-Verschwenkungsmöglichkeit sind sekrecht zueinander angeordnet (und können gleichzeitig betätigt werden.) Will man die Tilt- und Shift-Verschwenkung in dieselbe Richtung haben, kann man sich das von Nikon umbauen lassen.
2.) Das alte PC-Mikro 2.8/85 hat kein ED-Glas. Ich wüßte allerdings auch nicht, weshalb es das bräuchte. Es ist ein perfekt scharfes, hoch auflösendes und Verzeichnungsfrei arbeitendes Objektiv. Das neue PC-E ist sicher nicht schlechter.
Na ja, mal ganz ins Blaue hinein würde ich vermuten, daß ein f:2,8/85er auch durch Tilt und Shift nicht kompliziert zu rechnen wird (6 Linsen). Ein 45er und erst recht ein 24er werfen dagegen interessante Schnittweitenprobleme auf (ergo auch 9 respektive 13[!] Linsen...)