Ich habe bei meinen Bildern festgestellt, daß sich RAW-Datein in LR bis zu 3 Blendenstufen durchaus sehenswert strecken lassen, sodaß ich auf HDR zumeist verzichten kann.
Aus der Kamera, also direkt, kommt kein hdr, sondern ein bereits "heruntergerechnetes" ldr.
Selbstverständlich ist die Licht/Dunkeldarstellung im Bild eine Möglichkeit für HDR, aber auch die Erzeugung eines besonderen HDR-Looks der Bilder.Also eher im Sinne einer Lichter-/Schattenrettung, was Dritten nur im direkten Vergleich ins Auge sticht, oder?
Die D7200 rechnet 2 Serienbilder (ohne Spiegelschlag dazwischdn) zusammen. Ich habe das mal ausprobiert, aber in interessanter Stärke hat man gruselige Halos an Kontrastkanten, so dass das eher zum Abgewöhnen ist. Guten HDR-Aufnahmen sieht man ihr HDR-Sein nicht an, sondern man ist eher beeindruckt ob der Plastizität durch den sehr großen Kontrastumfang. Man kann aus dem RAW einer aktuellen Kamera bereits enorm viel rausholen, oft sogar ohne erhebliche sichtbare Qualitätseinbuße aus dem JPG, und wenn man dann noch 2 RAWs kombiniert, ist das Ergebnis mitunter faszinierend - oder eben gruselig, wenn da jemand in Photomatix & Co. ekstatisch an den Reglern herumgerissen hat...HDR ist für mich ein aus mehreren Aufnahmen zusammengerechnetes Ergebnis.
Das was die Kameras intern machen ist doch überwiegend eine Einzelaufnahme bei der die Tiefen angehoben wurden. Ist für mich kein HDR und nur dann sinnvoll wenn man ein JPG direkt aus der Kamera braucht, was bei mir praktisch nicht vorkommt.
Das was bei jedem jpg rauskommt, also ein Bild mit geringer Dynamik (Low Dynamik Range).DRI und HDR auseinander zu halten ist bereits ein Kapitel für sich, aber was soll jetzt LDR sein?
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