Das ist doch eigentlich hinlänglich bekannt und da kommen zwei Dinge zusammen:
1. Bei Tageslicht mit äquivalenten Blenden um F8 und gibt es praktisch keinen Effekt durch die Sensorgröße, den würde man erst bei Portraits oder wenig Licht sehen. Oder bei Brennweiten, die das Handy nicht bietet.
2. DSLRs, vor allem Nikon, arbeiten im Videomode mit Lineskipping und lesen nur einen Bruchteil der Sensorfläche aus. Dies führt zu Artefakten, Rauschen und mangelnder Schärfe. Sowie fehlender 4k-Fähigkeit. Bzw. fehlender SloMo-Fähigkeit, die das iPhone der D750 ja ebenfalls voraus hat.
Das betrifft sogar die angeblich bessere A7rII, die nur im als "Super35" umschriebenen APSC Cropmode auf Lineskipping verzichtet. Das ist ein Vorteil des kleinen Sensors: er hat weniger Pixel und kann schneller ausgelesen werden, da die Signalpfade kürzer sind.
Dennoch könnte sich Nikon hier mehr Mühe geben, und müssen sie auch. Obwohl hier der Zug schon zugunsten Sony (A7sII) abgefahren ist.
Im direkten Vergleich FZ1000 (derzeit wohl eine der besten 4K-Kameras überhaupt) - A7R II im FX-Mode muß man aber schon sehr genau hinschauen, um auf FHD runtergerechnetes Material unterscheiden zu können.
Beide liefern allerdings um Welten besseres Material als meine D5300