Erfahrungsbericht/Meinung von Z6II / Z6III

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Tialg

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Hallo Nikonianer,

Ich habe seit kurzem die Z6III, vorher Z6II. Ich möchte euch hier mal meine Erfahrungen bzw. meine persönliche Meinung zu den Unterschieden zwischen den beiden Kameras mitteilen. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen der möglicherweise vor einer Kaufentscheidung steht. Zu den technischen Daten werde ich hier nichts schreiben, dazu gibt es ja Berichte in Hülle und Fülle.

Der Umstieg war erwartungsgemäß nicht weiter schwierig. Die Bedienung ist in großen Teilen identisch. Das Menü ist jedoch umfangreicher geworden und etwas umstrukturiert. So ist z.B. alles was mit Konnektivität zu tun hat in ein eigenes Untermenü gewandert. Die Position der Knöpfe am Body ist gleich, bis auf den Wiedergabebutton, der hat seine Position mit dem Aufnahmebetriebsartbutton getauscht.

Die Z6III hat hat aber meiner Meinung nach nicht nur Vorteile gegenüber der Z6II. So finde ich persönlich den schwenkbaren Monitor sehr Gewöhnungsbedürftig, vor allem weil er aufgeklappt ausserhalb der optischen Achse liegt. Mir hat der Monitor der Z6II da besser gefallen, ist aber natürlich nicht so hilfreich beim bodennahen fotografieren im Hochkantbetrieb. Ich denke, da brauche ich noch etwas Eingewöhnungszeit. Was ich auch als Nachteil empfinde, ist dass der 3D-Tracker nicht mehr per Druck auf die OK-Taste zu aktivieren ist. Man kann eine ähnliche Funktionalität zwar auch konfigurieren, ist aber am Ende nicht das Gleiche. Nachteilig ist natürlich auch, das Nikon die Fremdakkus ausgesperrt hat.

Ansonsten kann ich nichts Negatives sagen. Der angeblich soviel schlechtere Dynamikumfang ist in der Praxis nicht festzustellen. Das mag messbar und in Extremsituationen vielleicht auch sichtbar sein, aber für mich beim normalen Einsatz nicht zu spüren. Die Z6III ist in allen anderen Dingen, vor allem der AF, der Z6II deutlich überlegen.

Aktuell gibt es ja wieder Rabattaktionen, sodass man jetzt zuschlagen kann. Für mich stand noch die Überlegung an auf die Z8 umzusteigen. Der Aufpreis war mir letztlich dann aber doch zu hoch. Ich bin kein Profi und brauche i. d. R. auch keine 45 MP. Die hohe Auflösung bringt natürlich auch eine deutlich höhere Datenmenge mit sich. Damit muss bei der Nachbearbeitung natürlich auch der Computer zurecht kommen. So habe ich mich nach reiflicher Überlegung für ein gutes Angebot der Z6III entschieden.
 
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Vielen Dank. Ja stehe gerade vor derselben Entscheidung. Mit dem Motorrad bin ich diesen Sommer immer mit dem Duo Z7ii und Z6ii unterwegs gewesen, was sich absolut bewährt hat. Dazu mit dem Z24-70/2.8 und dem Z14-24/2.8. Für Standbilder beides perfekt, sobald man aber bewegte Objektive fotografieren will, komme ich mit dem Fokus einfach nicht klar. Gerade das mit dem Bestätigen mit der OK Taste finde ich absolut unmöglich! Braucht einfach zu viel Zeit und wenn man das Objekt mal schnell verliert, muss man wieder von vorne beginnen und dabei ist dann das Objektiv längst weg. Da finde ich Zf einfach viel besser. Einfach wieder auf AF-On und man hat es wieder. Geht viel schneller.

Schade finde ich an der Z6iii, dass man im AF eigentlich den alten Z9 Softwarestand hat. Hoffe sie liefern noch den neuen nach, wo man mehr Auswahlmöglichkeit bei Objekten hat. Wird aber sicher noch nachgereicht. Z8 hats ja eigentlich auch noch nicht.

Hab mir auch Z8 überlegt. Aber Stacksensor brauch ich eigentlich nicht, da ich keine grossen Seriensequenzen aufnehme. Zudem ist mir dort gerade als Reisekamera der Body zu gross. Geht nicht mehr in die Fototasche rein und der Platz auf dem Motorrad ist nun mal sehr begrenzt. Daher fällt die raus und die Z6iii wäre da ideal. Lieber wäre mir zwar eine Z7iii. So das gleiche Update wie bei der Z6iii. Das würde ich klar vorziehen, gerade für Landschaft schätze ich die 45MP. Daher weiss ich noch nicht, ob ich zuschlagen soll oder auf eine vielleicht mal erscheinende Z7iii warten soll. Wäre mir von dem her eigentlich noch fast lieber.. aber gut möglich, dass Nikon irgendwann die Z7-Reihe einstellt. Ist auch nicht auszuschliessen und sich sagt, wer den 45er will, soll auf die Z8 hoch. Oder sie müssten dann dort auf 60MP, was ja auch möglich wäre und dann vielen wieder zu viel wäre. Was ich an der Z6ii besonders mag, sie rauscht klar weniger wie die Z7ii und gerade für Nachtaufnahmen ideal. Ist der Vorteil von weniger hoch auflösenden Sensoren.

Mal gucken, hätte mir gerne noch das Z100-400 angeschafft und da wäre die Z6iii eigentlich ideal dazu. Auf die Zf passt das Ofenrohr definitiv nicht.
 
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waxman kommentierte
Ich kann mich Deiner Aussage bzgl. Z8 / Z7 III nur anschließen. Ich hoffe auch, dass Nikon noch eine Z7 III mit verbessertem AF auf den Markt bringt. Die Z8 ist mir zu groß und zu schwer.
 
Im Nikon Zett-Universum hätte ich auch gewisse Schwierigkeiten mich zu entscheiden.

Der 45MP Sensor in der Z7II ist hervorragend (ich habe ihn in der A7RIII genutzt und war von den Bildern immer begeistert). Wenn man mit den Einschränkungen beim AF leben kann, ist die Z7II eine sehr gute, zeitlose Kamera.

Mit der Z6III, setzt Nikon primär auf Speed und fps. Es ist die kleine Schwester der Z8 und sicherlich gut geeignet für schnellen Sport und BiF. Das sind aber nicht meine Motive. Ich hätte da lieber den 33MP Sensor gesehen und dafür weniger fps. Die Z6III ist mir zu wenig Allrounder und etwas mehr Crop-Reserven (als 24MP) hätte ich dann auch gerne.

Somit kann ich die Gedanken von @Swisshead nachvollziehen.
 
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Swisshead kommentierte
Ja den 33er hätte ich mir klar in der Zf gewünscht. Da war ich zuerst massiv enttäuscht, dass da wieder der 24er kommt. Bei der Z6iii kann ich noch eher verstehen, dass man den 24er genommen hat, um den Speed hinzukriegen, da man keine vollwertigen Stack verbaut. Aber bei der Zf wäre der Kompromiss nicht notwendig gewesen, ist ja eigentlich sicher keine Sportkamera, auch wenn der AF sonst sehr gut ist. Das wäre der 33er eine gute Wahl gewesen.
 
Um welche bewegte Objekte in welcher Umgebung geht es? Der AF ist gar nicht so schlecht wie er manchmal dargestellt wird.

Gerade mit den nativen Objektiven ist er ganz ordentlich.
 
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Für 3D gibt es eine eigene Tasteneinstellung lt. Handbuch. Ob man bei 2.400 € Investition über eine Ersparnis von 20-30 € bei einem Fremdakku nachdenken muss, lasse ich mal dahin gestellt.
 
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Wenn jemandem ein Bild von mir gefallen hat, kam noch nie die Frage, ob das Bild mit 10/20/30 MP gemacht wurde. Es interessiert einfach nicht, außer er/sie ist selber Pixelfetischist. Das Bild spricht ihn an oder nicht, punkt. Der Pixelhype ist ein Produkt der Industrie, das offensichtlich fruchtet.
 
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waxman kommentierte
Mir ginge es nicht um die Auflösung per se, aber um die größeren Crop-Reserven.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Das eine geht mit dem anderen einher. Auch bei 24 MP kann man Ausschnitte machen (siehe meinen Beitrag.
 
Da Nikon die Z6III als Hybridkamera bewirbt und ich nie Videos mache, vielleicht mal ein, zwei Minuten, dann mit dem SadoMasophone, weiß ich nicht ob es sich für mich lohnen würde von II auf III abzugraden. Vielleicht lohnt es sich für die die explizit Sport und Wildlife fotografieren.
Klar besser geht immer, und ein wenig größer wäre auch nicht schlecht.
 
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Moin
da sind wir mal wieder bei dem alten Problem was uns ständig beschäftigt.
Braucht man die neue Kamera oder meint man nur das man sie braucht.
Ich gebe ja zu das die Z6 III auch kurzfristig mein Interesse geweckt hat, aber wie ich gelesen habe
das der MB-N11 nicht passt habe ich den Gedanken schnell verworfen.
Zur Zeit bin ich mit der Z5 und Z6II zufrieden.
Wenn es leicht sein soll kommt die Z5 mit dem f4 24-70 S mit, wenn ich gut
Gefrühstück habe die Z6 II mit dem MB-N 11 und den f 2.8 24-70 s mit
Ich denke schon über eine Zf oder Z7II nach wobei aber Z5 und Z6II bei mir bleiben.
 
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Z6 mit LEICA M 2,8/28mm und 2,5/75mm reichen mir auch schon um das meiste abzudecken.

Version II oder III haben sicherlich ein paar Verbesserungen aber "braucht" man diese wirklich?

Ab und an mal auf die Basistätigkeiten des Fotografierens zurückzugehen hilft dabei, sich wieder ein wenig zu erden.
 
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waxman kommentierte
Da ist was dran an dem was Du schreibst. Aber ein bisschen sind einige von uns (ich auch) halt auch ein wenig Techniknerds.
 
H
herbert kommentierte
Wenn man nur Leica M Objektive adaptiert braucht man sicher keine Z6II bzw. Z6III. Das werden aber eher die Ausnahmen sein. Damit wird man als Beispiel auch keinen auf sich zukommenden Läufer bei Offenblende machen. Sobald Bewegung im Spiel ist, ist die Z6III schon eine Wohltat
 
Was ja noch sensationell sein soll, ist der Sucher. Vor allem wenn man HEIF aktiviert. Thom Hogan empfiehlt ja auch RAW Shooter, HEIF als Profil zu aktivieren und dann wäre der Sucher in der Tat ein Erlebnis!
 
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Wenn die Zf nicht gewesen wäre, hätte ich höchstwahrscheinlich jetzt die Z 6 III gekauft.
Aber mittlerweile habe ich mich an die Eigenheiten dieser dafür einzigartigen Kamera gewöhnt die fast alles auch kann, was die Z 6 III bietet, und kann sie jedem ans Herz legen, der die Verbesserungen der Z6III (Speicherkarten und deren Management, etwas schneller, besserer Sucher, etwas bessere Videoeigenschaften, andere Haptik und Benutzerfreundlichkeit, mehr Möglichkeiten zu Tasten zu programmieren) nicht braucht, zumal sie letztlich marginal sind, und auch die Zf Vorteile bietet, wenn man die Räder auf der Oberseite zweckmäßig nutzt, so dass sie fast U1-U3 ersetzen. Mittlerweile mag ich sogar die "andere" Bedienung der Zf sehr gerne, die ja auch einige Vorteile bringen, obwohl ich auch von der Z 6 II komme und die ich vor allem wegen des Af schnell verkauft habe.
Die Z 6 III ist zwar im Preis schon gefallen (ab 2368 €), aber die Zf, die das meiste von der Z 6 III auch kann, ist mittlerweile momentan noch 500€ günstiger (im Rahmen der Aktionen um die 1860 €). Es wimmelt ja auch seit Erscheinen der Nikon Z 6 III nicht gerade von Zf-Bodys in den entsprechenden Gebraucht-Verkaufs-Portalen.
 
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dass der 3D-Tracker nicht mehr per Druck auf die OK-Taste zu aktivieren ist
Ist das so?
Für 3D gibt es eine eigene Tasteneinstellung lt. Handbuch

Bei der z8 gibt es 3D-Tracking als Standard (wie früher bei DSLR) so dann man es gar nicht extra einschalten muss.
Bei der z7ii muss man es (leider) per OK-Taste starten wobei ich mir das auf FN1 gelegt habe weil ich das per Daumen nicht praktisch finde.

Und die z6iii kann jetzt beides nicht ???? Oder macht diee z6iii es jetzt so wie die z8,9?
 
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Wuxi kommentierte
Ich sehe das dann als echten Vorteil an.

Weil ich eigentlich so gut wie immer per 3D-Tracking fokussiere.
 
T
Tialg kommentierte
Ich habe das so gehalten wie Gunther Wegner es vorgeschlagen hat. Bin damit gut klargekommen.
 
Mal gucken, hätte mir gerne noch das Z100-400 angeschafft und da wäre die Z6iii eigentlich ideal dazu. Auf die Zf passt das Ofenrohr definitiv nicht.
Dieses Objektiv ist schon ein eher großer Oschi und das Handling mit einem größeren, schwereren Body wie der Z9 ist deutlich besser - ein kleines Gehäuse wie Z6/Z7 oder eben auch Zf wirkt da eher "verloren" und deutlich schlecher ausbalanciert ... einzig der integrierte (Finger-) Griff der Z6 III hilft hier, wobei ich hier trotz relativ kleiner Hände den kleinsten Finger nicht unterkriege, wenn kein L-Winkel drunter ist. Bei der Zf wird man mit der Kombo ohne Smallrig & Co wohl auch nicht wirklich froh. Mit der Z9 hingegen ist das Handling am besten, halt der Vorteil eines so großen und schweren Gehäuses.
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Das kann man nicht verallgemeinern. Jede Hand ist anders. Ich hätte mit dem Objektiv auch an der Z6 III keine Probleme, nur an der Zf. Dagegen ist mir die Z8 hingegen schon zu groß. Ich habe mit meiner Kombi Z6 III und Z 180-600 keinerlei Probleme in der Handhabung.
 
W
W.W. kommentierte
Das mit dem "Ausbalancieren" wird wohl unterschiedlich gesehen. Ich persönlich fühle mich mit den großen Gehäusen (D5/Z9) aber auch wohler
 
Wuxi kommentierte
Genau!
Wenn die Objektive größer werden halte ich ohnehin das meiste Gewicht mit der Objektivhand (bei mir die linke). Ich kann das 100-400 sehr gut mit der z7ii nutzen.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Eben, deswegen verstehe ich dieses "Herumreiten" auf der Gehäusegröße nicht.
 
cjbffm kommentierte
Diejenigen, die immer von ausbalanciert reden, könnten sich ja Gewichte basteln, die sie - passend zum jeweiligen Objektiv - mittels des Stativgewindes unter das Gehäuse schrauben.
 
Das finde ich auch schade, dass die Z6III da nicht alle Möglichkeiten bekommen hat. Aber was hat die Z8 im Bereich AF nicht?
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Ist das jetzt verwunderlich? Schau mal in die Preislisten. Die Z5 hat ja auch nicht alle Möglichkeiten der Z6 III.
 
H
herbert kommentierte
Stimmt schon, dass der AF nicht ganz an Z8/Z9 rankommt ist schon klar, aber als Motivauswahl "Vogel" hätte Nikon schon noch mitliefern können.
 
Ja, das ist so. Muss mich da etwas umstellen, da ich mir eine andere Art der Bedienung angewöhnt habe.



Ja, kann man wie bei Z8 einstellen.
Tatsächlich? Ich dachte, bei der Z6III kann man 3D-Tracking nur mit gedrückter Taste aktiv lassen. Bei Z8 und Z9 kann man ihn ein- und ausschalten mit jeweils einem Tastendruck. Jedenfalls war das bei mir so. Ich hatte 3D-Tracking auf FN1 gelegt.
Das "Durchschalten" der AF-Modi wie bei Z8/9 geht bei der Z6III definitiv nicht.
 
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Wuxi kommentierte
Einmal aktivieren, dann bleibt es aktiv.

Für die eigentliche Verfolgung muss man natürlich AF-On (oder den Auslöser) drücken.
 
S
steamy kommentierte
Wenn man einer Funktionstaste die Funktion "Fokusmodus/AF-Messfeldsteuerung" zuweist, kann man bei gleichzeitigem Druck auf die Taste mit dem vorderen Drehrad die Messfelder und mit dem hinteren Drehrad die Fokusmodi "Durchschalten"
 
Habe die Z6III jetzt seit einigen Wochen im Einsatz. Ich habe die Z6 II übersprungen, diese stand für mich nie zur Disposition.

Im Prinzip war ich mit der Z6 sehr zufrieden und hatte sie 5 Jahre im Einsatz. Meistens hat mich der schwache AF nicht gestört, da meine üblichen Motive sich in der Regel nicht bewegen. Anders im Telebereich, wenn ich ab und zu Vögel fotografiert habe. Hier offenbarte sich der schwache AF vor allem.

Die Auslieferung der Z6III kam vor unserer Namibia-Reise wie gerufen, denn hier kam das Z 100-400 am langen Ende oft zum Einsatz. Um die Tiere zu fotografieren muss man diese oft zwischen dem Geäst der Bäume und Sträucher hindurch anpeilen. Das machte die Z6III mit dem Z 100-400 sehr gut und äußerst treffsicher. Das hätte die Z6 so nie geschafft und wäre zu einer nervigen Angelegenheit geworden. Da die Tieraufnahmen alle frei Hand aus Fahrzeugen entstanden sind, war ich erfreut wie scharf die Aufnahmen geworden sind. Zwar war meistens genug Licht da, aber 400 mm sind trotzdem nicht ganz ohne, aber der IS hat hier perfekt gearbeitet. Der Ausschuss auf Grund von Unschärfe war daher sehr gering.

Vom Dynamikumfang konnte ich im Vergleich zur Z6 keine Unterschiede feststellen.

Beim Klappmonitor sehe ich es wie der TE. Der Mechanismus der Z6 war für die meisten meiner Anwendungen praktischer, allerdings ist man bei der Z6III noch etwas flexibler, aber muss den Monitor dafür mehr drehen und bewegen. Man gewöhnt sich daran.

Das Gehäuse finde ich sehr gut. Der kleine Größenzuwachs macht sich in der Kameratasche nicht bemerkbar, aber sie liegt mir dafür etwas besser in der Hand. Die Speicherschachtklappe hätte man trotzdem besser sichern können, das hat mich schon bei der Z6 gestört..

Noch ein Vorteil der Z6III für mich als Brillenträger ist das verkleinern des Sucherbildes für den besseren Überblick. Diese Funktion bekam die Z6 II noch mit einem Update nachgeschoben, die Z6 leider nicht mehr.

Fazit: Das was mir bei der Z6 fehlte hat nun die Z6III bekommen. Der Umstieg hat sich für mich vor allem durch den sehr guten AF und den überragenden IS, aber auch durch andere Verbesserungen wie die Sucheranpassung gelohnt. Die Z6III werde ich bestimmt wieder viele Jahre im Einsatz haben.
 
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