Erfahrungen mitTamron 150-500mm f5-6,7 Di III VC VXD Nikon Z????

XD7

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Hallo zusammen,
wer hat Erfahrungen mit diesem Objektiv? Ein guter Freund will zu seiner Z6 mit dem Z 24-70/4 ein Telezoom, da er auf der Jagd auch mal gerne mit der Kamera auf Rehe u.a. Wildtiere schießen würde. Ich kann ihm da nur allgemein antworten: Sicher wäre ein besserer Af und eine höhere Lichtstärke vorteilhaft...
Also die Rahmenbedingung (Z6) bleibt und auch das Preisniveau von ca.1400€(z.B. foto-Erhardt).- wer also hat Erfahrungen mit diesem Objektiv? Gerne auch Alternativvorschläge, die sich an den Rahmenbedingungen orientieren.
 
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Viel Alternative gibt s ja wohl nicht, vor allem beim Preis.
Das nächste wäre ja das 180-600 mit ets beserer Lichtstärke um ~1900€ sprengt schon den Rahmen
Glaube nicht dass ein Jäger mit der Lichtstärke zufrieden sein wird, in der Früh und am Abend wirds mit 6.7 schon ziemlich duster
da ist dann ein Stativ am Hochsitz gefragt, keine Pirsch.
Alternative ev ein F-Objktiv + FTZ Adapter. Die sind im preis drastisch gefallen und da wäre er unter 1000€ mt einem 150-600 6.5 im Gebrauchtmarkt, aber qualitativ wohl im selben Bereich.
Ein 120-300 2.8 Sigma + Adapter eventuell zu kurz zu schwer, oder das 300/4 PF - ~1000€ am Grebauchtmarkt

Ich würde ja eher, wei Du, ein 400 /4.5 empfehlen (Lichtstärke), wieder das Preis-Problem
Vielleicht kann er sich mal eines ausborgen? Ob er mit der Lichtstärke zufrieden sein wird?

Also würde ich so vorgehen:
Brennweitenbereich eingrenzen - was braucht er , reichen zB 300mm - dann gibts im F-Breich gebraucht gute Alternativen (2.8 4.0)
Lichtstärke eingrenzen (kann er überhaupt mit 6.5-6.7 auskommen?)
 
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Kurt Raabe kommentierte
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Ich habe mal das Tamron mit Fuji Mount probiert und es war von der Verarbeitung (u.a. Arca Stativfuss) und Bildqualität sehr gut.

Was hinter anderen Objektivtypen zurückblieb, dass war der Stabilisator welcher nicht so gut war wie bei meinem Sigma an der D750.

Ob man dies auf Nikon Z übertragen kann, dass kann ich nicht sagen.
 
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Ich habe gelegentlich das Z 50-250 an der Z-fc mit auf dem Hochsitz. Der AF dieser Kombi reicht für Rehe etc. massig aus. So schnell bewegen die sich nicht. Mit VR und Stativ oder Bohnensack sind Belichtungszeiten von 1/30 absolut unproblematisch falls das Subjekt still hält. Über das 150-500 denke ich auch gerade nach. Es ist deutlich günstiger als das 180-600 von Nikon!

Ein 150-600 von Tamron oder Sigma für Nikon F ist nicht so viel günstiger, dass ich noch darüber nachdenken würde. Sollte man den FTZ / FTZII noch nicht haben macht das so ein Angebot noch uninteressanter.

Generell kann ich zu der Kombination Jagen und Fotografieren einges sagen:

1. Bilder vom Hochsitz sind tendenziell unschön, weil die Perspektive von oben nach unten verzerrend wirkt.
2. Rehe sind ziemlich klein. Für ein formatfüllendes Bild müssen die schon ziemlich nahe kommen, was wiederum unter der Perspektive vom Hochsitz leidet. Füchse, Hasen etc. sind noch kleiner.
3. Mit Fernglas, Waffe, Sitzkissen, Hund etc. ist der Jäger oft schon sehr bepackt unterwegs. Da nehme ich ungern noch viele weitere Kilos mit zum Ansitz.
4. Jäger jagen gerne in der Morgen- und Abenddämmerung. Da sind selbst moderne Kameras mit lichtschwachen Objektiven äußerst limitiert. Das menschliche Auge empfindet noch immer "volles Licht", während die Zahlen der ISO-Automatik rasant ansteigen.
Das Wild, insbesondere das oben angesprochene Rehwild, ist nicht nur dann aktiv.
Im Gegenteil sind sie etwa alle vier Stunden auf Äsung (Nahrung) angewiesen und dementsprechend auch über Mittag und am späten Nachmittag unterwegs. Das versuche ich gelegentlich mit der Kamera auszunutzen.
5. Der Jäger weiß in der Regel auch um die jahreszeitliche Aktivität seiner Rehe. Im Moment sind zum Beispiel die Böcke fast pausenlos unterwegs, um die Einstände festzulegen. Die Ricken sind von März an mit "Appetit für Zwei oder Drei" unterwegs, um die in Ihnen heranwachsenden Kitze zu versorgen. Die im letzten Jahr geborenenen jetzigen Jährlinge und Schmalrehe werden von Ihren Müttern, die neuen Nachwuchs erwarten, verstoßen. Sie sind noch relativ dumm und daher wenig mißtrauisch. Alles in allem ist der April ein guter Monat, um Rehe zu fotografieren.
 
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Hi,

das erwähnte SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD G2 von Tamron verwende ich mittels FTZ gerne n der Z6 II. Es ist am langen Ende bei 6.3 schon gut scharf, wenn genügend Licht ist, blende ich auf 7.1 ab, das ist noch etwas schärfer.
Es ist aktuell neu um 1.000,00 Euro zu haben (FTZ ggfs. berücksichtigen).
Wildlife mit Z6 II ist wegen des AF bei schnellen Motiven immer eine Herausforderung, deshalb kann ich nicht sagen, ob das Objektiv da noch einen negativen Einfluss hat.

In diesen beiden Bildstrecken kannst du dir einen Eindruck verschaffen:




 
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Wenn auch Anschluss mittels FTZ ein Thema sein sollte, dann wäre das Nikon 200-500 einen Blick wert sein. Es steht auf der Liste mit 640 Euro (gebraucht). Mit FTZ sollte es also für 800 möglich sein. Es gilt auch als sehr gut!
Allerdings ist es schwerer als das Tamron 150-500. Es wiegt 2.3kg, dazu kommt der FTZ.
 
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schneemann kommentierte
Gut und gebraucht vom Händler mit Gewährleistung kostet das 200-500 es eher um 800 ohne den FTZ / FTZII.
 
Tamron 150-500mm.
Ich konnte es heute ausgiebig gegen das Nikon 180-600mm an meiner Z9 testen. Das Tamron sagte mir mehr zu.
Der Hauptgrund war das kompakte Maß und Gewicht. Gewicht (-235 gr) und Größe (-106mm nicht ausgefahren),
Bildqualität weitgehend identisch mit Nikon 180-600mm.
500mm Brennweite ist für mich ausreichend.

Durch die kompakte Bauweise und mit umgedrehten Hood passt es sogar mit der Z9 mit Nikon 24-120mm und einem Nikon 14-30mm in meine Schultertasche Tenba DNA16.
Lichtstärke ist etwas geringer und 100mm weniger. Ist für für aber mich ok.

 
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Bei YouTube findet man massenhaft Tests, Reviews und Vergleiche.
Das Wetter war heute nicht besonders, deswegen nur 2 Testaufnahmen.

Unbearbeitete jpgs direkt aus der Kamera
1. Objekt, Nummernschild, 500mm, etwa 60-70m entfernt,Bildausschnitt 300%, aus der Hand fotografiert.



2. Objekt, Münze, 150mm, etwa 60cm entfernt. Bildausschnitt 100%, aus der Hand fotografiert.
Im nächsten Posting........

Soweit bin ich zufrieden. Einzig der VR ist nicht so gut wie beim Nikon 180-600.
Das Objektiv hat keinen VR Schalter. Es wird in der Kamera eingestellt.

Vor der Aufnahme ist die Wirkung des VR kaum wahrnehmbar. Erst bei der Aufnahme ist er aktiv.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass dies ein Vorteil sein soll, das VR Linsenelement vor der Aufnahme immer zentriert ist und somit alle maximalen Freiheitsgrade hat.
Ob IBIS inder Kamera und VR zusammenarbeiten..???
Sicher gibt es bessere Tele aber ich bin zufrieden mit dem Tamron.
Ich liebe die Kompaktheit.
Damit habe ich keine Platzprobleme in meiner Schultertasche und Rucksack.
In der Schultertasche ist nun 14-30mm, 24-120mm, 150-500mm zusammen mit der Z9.
Kein Leichtgewicht
Mal sehen wie es weiter geht.
 
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Metalhead kommentierte
Da hätte ich jetzt durchaus gerne ein Vergleichsbild vom 180-600er, von mir aus auch bei 500mm. Denn ich finde die runden Etiketten (TÜV und Landkeis) beim Nummernschild jetzt nicht besonders scharf. Eher das Gegenteil ist der Fall. Jedenfalls kein gutes Beispiel für dieses Objektiv meines Erachtens.
 
Das schaut an der Z9 von der Größe her ungefähr so aus wie ein 70-200 2.8, oder?
Nikon
89 mm (Durchmesser) x 220 mm (Länge ab Bajonettauflage)

Tamron
93 mm (maximaler Durchmesser) x 210 mm (Länge ab Bajonettauflage)

Stimmt…..sind ähnlich.
Nur ist das Tamron etwa 360 gr. schwerer.
 
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Das Tamron wäre was für mich als Zoom-Ergänzung und Backup-Objektiv zum 500mm f4 VR. Das Nikon 180-600 ist mir zu groß für Flugreisen und Ausflüge mit leichtem Gepäck.
 
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Das Tamron wäre was für mich als Zoom-Ergänzung und Backup-Objektiv zum 500mm f4 VR. Das Nikon 180-600 ist mir zu groß für Flugreisen und Ausflüge mit leichtem Gepäck.
Das Nikon hat seine Vorteile. Aber genau die Größe und das Gewicht hat mich zum Tamron gebracht.
Und auch das ist mit 1,7 kg schon ein Hammer.
 
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