Einstieg in die Makro-Fotografie

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a.C.k

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Hallo,
ich habe mir gestern ein Micro-Nikkor 60 mm 1:2,8D gekauft. Ich möchte damit erste Erfahrungen im Makrobereich sammel, ohne mit dem Stativ unterwegs sein zu müssen.
Da ich Benutzer einer D40 bin, muss ich manuel fokusieren... das ist auch soweit kein Problem.
Was mich allerdings etwas verwirrt ist, dass ich bei 1:1 Aufnahmen keine 2,8er Blende nutzen kann, sondern minimal eine Blende von 5.
Wie gesagt, ich habe keinerlei erfahrung mit Makrolinsen und weis nicht ob das normal ist?
 
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Absolut normales Verhalten, ich hab leider keinen Link zur Hand aber das wir hier fast jede Woche gefragt und erklärt... ;-D

Hat irgendwas mit der Entfernung zum Motiv zu tun wenn ich mich jetzt nicht täusche.

Auf jeden Fall ist da nix kaputt und da brauch man sich auch keine Sorgen drum machen...
 
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Hmm, wenn dem so ist - ist bei Blende 5 denn noch eine schöne
Freistellung des Motivs vom Hintergrund gewährleistet oder sieht
dad Bokeh dann mies aus?
 
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Oh sorry, ich habe die Suche zwar genutzt.... aber wahrscheinlich nach den falschen Begriffen gesucht... Sorry.

Trotzdem vielen Dank für die Erklärung!

Hmm, wenn dem so ist - ist bei Blende 5 denn noch eine schöne
Freistellung des Motivs vom Hintergrund gewährleistet oder sieht
dad Bokeh dann mies aus?

Das Bokeh ist trotzdem sehr fein!
 
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Stephanie78 schrieb:
Hmm, wenn dem so ist - ist bei Blende 5 denn noch eine schöne
Freistellung des Motivs vom Hintergrund gewährleistet oder sieht
dad Bokeh dann mies aus?

Blende 5 hast du bei ca 3 cm Motivabstand, da ist trotz der 'Riesenblende' der Schärfetiefenbereich nur wenige mm.
 
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Stephanie78 schrieb:
Hmm, wenn dem so ist - ist bei Blende 5 denn noch eine schöne
Freistellung des Motivs vom Hintergrund gewährleistet oder sieht
dad Bokeh dann mies aus?

Das ist z.B. mit Blende 11 - ich glaube die Freistellung ist noch ganz gut...

 
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sugarboy102000 schrieb:
... der Hammer. Wie macht man so was denn

Ich sag' 'mal so: Mit dem Motorrad kommt man wahrscheinlich nicht nah genug dran...
*edit: nicht langsam genug - nah genug kommen die Tierchen ja quasi von selbst...*

Nein, ist ganz einfach: Durch die Natur laufen, Motiv finden, auf den Bauch legen (in diesem Fall) und langsam ranrobben, bis der Bildausschnitt/Schärfebereich stimmt - dann abdrücken.
Fliegen sind sehr geduldig - solange man sich in Richtung der "Z-Achse" bewegt, interessieren sie sich kaum für einen. Am ehesten erschrecken sie, wenn man zu schnell am Fokusring dreht.
 
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Stephanie78 schrieb:
Hmm, wenn dem so ist - ist bei Blende 5 denn noch eine schöne
Freistellung des Motivs vom Hintergrund gewährleistet oder sieht
dad Bokeh dann mies aus?

Du hast bei dann bei Blende 5 an der Fliege einen Abbildungsmaßstab von 1:1 und der Hintergrund liegt gemessen dazu bei "fast" unendlich und einen dementsprechenden geringen Abbildungsmaßstab. Da wird alles unscharf. Problematisch ist nur, wenn du z.B. ein Portrait vor einem relativ nah dahinter liegenden Hintergrund fotografierst. Dann hast du fast identische Abbildungsmaßstäbe und erzielst keine Freistellung mehr.

Übrigens ist dieses Phänomen brennweitenunabhängig, auch mit einem Superweitwinkel kann man klasse freistellen, man muss nur nah genug ran.

Gruß
Matthias
 
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