Dann würde hier wahrscheinlich schon 3 Seiten über die Auflösungsqualität und (Grund-)Schärfe des Objektives bei Blende x.y und sonstige technische Daten gefachsimpelt.Zum abgetrennten Bein: Wie wäre hier die Reaktion gewesen, wenn es eine Aufnahme aus Afrika gewesen wäre?
Merkwürdigen Humor hast Du ...
Grüße,
Andreas
Hallo Werner,
schön, dass es wieder sachlich wird.
Mich haben sie an der FH mit der Konzeption von Bilderserien gestriezt, nicht so poetische, aber bei sachlichen Serien gilt das gleiche:
Schwache Bilder versauen den Gesamteindruck. Also raus damit, wenn sie nicht gerade wichtige Informationen transportieren.
So wenige Bilder wie möglich, so viele wie nötig. Am besten mal einen Aussenstehenden fragen, bevor man mit so was an die Öffentlichkeit geht. Ich habe mir vor einer Woche mit tränenden Augen vier Bilderserien für einen Wettbewerb von einem befreundeten Kollegen von 50 Bildern auf je 30 stutzen lassen. Das fällt schwer, denn:
Die eigenen Fürze riechen am besten.
Schau jedes Bild an und frage Dich: Ist das wirklich gut? Könnte es alleine bestehen?
In Deiner Serie sind eine Menge "Gurken":
Leicht unscharf (die sehen nicht nach gewollter Unschärfe aus, sondern falsch fokussiert. Entweder richtig scharf oder richtig unscharf. Ich stehe auf Unschärfe, dann aber satt!
Oder Bilder, vom sichtbar selben Ast, aber drei Schritte weiter von links.
Billige Masche: Cheapnis! Visible nylonstrings attached to giant spider. (Frank Zappa)
Da merkt man: Hier wollte einer Masse machen. Quantität statt Qualität.
Eine Bilderserie ist kein verkürzter Film. Beim Filmschwenk sind jede Menge Zwischenbilder, die alleine gesehen Schrott wären. In einer Serie haben die nichts zu suchen.
Man gehe mal drei Schritte zurück und versuche, das Werk mit den Augen eines Aussenstehenden zu betrachten. Wenn man Künstler ist, sollte man sich keine Gedanken machen, wie andere das Bild wohl finden. Dann muss man aber auch die nassen Lappen abkönnen, die man ins Gesicht bekommt.
Wir als Nicht-Künstler, die nicht aus innerstem Antrieb Bilder machen, sondern um gut bezahlt oder fett gelobt zu werden, sollten unsere Werke mit Abstand sehen können. Oder ansehen lassen. "Putzfrauen-Test" heißt das in der Werbung, wenn der Creativ-Director nach Feierabend die Raumpflegerin über die Anzeige schauen lässt. Wenn die sagt: "Geil! Wo kriegt man das Ding da auf dem Foto!", ist der CD auf dem richtigen Weg.
Wenn die Kollegen sagen: "Das hast Du aber toll gemacht", ist der Markterfolg nicht garantiert.
Schau Dir Dein Werk an und frage Dich: Ist das nicht alles vielleicht ziemlich beliebiges, zusammengeschustertes, redundantes Gesülze? Würde ich dieses Zeug auch für 8€ pro Print vergrößern lassen? Statt mit null Kosten auf Picasa der Welt aufs Auge zu drücken?
Where is the beef?
Grüße
Christian
" Gehma Taubn vergiftn im Park",
Also die Bildergeschichte finde ich auch gewollt und nicht gekonnt. Aber jeder darf sich austoben wie er will, man muss es sich ja nicht anschauen.
Zum abgetrennten Bein: Wie wäre hier die Reaktion gewesen, wenn es eine Aufnahme aus Afrika gewesen wäre?
Gruß
Matthias
Moin.Ein Fuchs vergreift sich wenn überhaupt nur an kleinen Rehkitzen und das auch nur sehr selten. Für ein Kitz ist es aber noch viel zu früh (ca. ab Mai).
Entweder hat der Jäger was liegengelassen oder ein Hund/mehrere Hunde haben gewildert.
Gruß
Heiko
Dann hätte man wohl sofort zu ner Spendenaktion aufgerufen!!!
das ist lieb von dir :taetschel: - danke schön !Also ich hab mir die Mühe gemacht die Bildergeschichte komplett durchzusehen....
Lass es mich so formulieren:
Wenn ich der Tarantino wär, würd ich dich wegen wasauchimmer verklagen und mir verbieten in diesem Zusammenhang genannt zu werden,
denn es reicht höchstens zum Blair Witch Bastelsatz für Volksschüler.
ist ürigens von Georg Kreisler welcher auf wunderbar sarkastische Art in seinen Chansons die morbide Seite der "Wiener Gmiatlichkeit" an den Pranger stellt.
Nachsatz: Das verbliebene Bild ist gar nicht mal schlecht. ;-)
ist ürigens von Georg Kreisler welcher auf wunderbar sarkastische Art in seinen Chansons die morbide Seite der "Wiener Gmiatlichkeit" an den Pranger stellt.
Jäger schließe ich mal aus, weil beim aufbrechen der Jagdbeute nicht die Läufe abgetrennt werden.
Ja ich weiß aber ich habe auch schon Teile von Rehwild gefunden, die zum Kirren (Schwarzwild, Fuchs, Marderhund, der hier in der Gegend auch vorkommt...?) ausgelegt wurden. Läufe waren da auch schon mit dabei und im letzten Jahr habe ich mal eine Wirbelsäule inkl. Kopf vom Reh gefunden usw. Am letzten Wochenende war ich an der gleichen Stelle und jetzt hat man sich auf Zuckerrüben beschränkt...
Auch wenn der Ort wo das Bild gemacht wurde kein direkter Jagdbereich ist, dass Schwarzwild sowas verschleppt und woanders liegen lässt, halte ich für durchaus denkbar.
Aber die Sache mit wildernden Hunden ist ja leider auch alles andere als selten.
Wir werden es nie erfahren...
Gruß
Heiko
Hallo Werner,
Schwache Bilder versauen den Gesamteindruck. Also raus damit, wenn sie nicht gerade wichtige Informationen transportieren.
So wenige Bilder wie möglich, so viele wie nötig. Am besten mal einen Aussenstehenden fragen, bevor man mit so was an die Öffentlichkeit geht.
[/B]Grüße
Christian
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