Ein wenig bekannter Ort: Die Ölfabrik in Frankfurt-Sachsenhausen

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EvaK

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Die Ölfabrik PP Heinz ist ein ehemaliger Hersteller von Schmierstoffen in Frankfurt-Sachsenhausen. Gegründet wurde das Unternehmen 1840 und vertrieb ursprünglich Wein und Speiseöl. Die Söhne des Firmengründers stellten 1883 auf Schmierstoffe aus Mineralöl um, das Öl bezogen sie aus Baku. Das Fabrikgebäude, die Remise und die Fabrikantenvilla wurden 1881 im Stil der Neorenaissance errichtet, sie stehen unter Denkmalschutz und sind Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main. Das Unternehmen existierte bis Anfang der 1970er Jahre. Die Erbin Emmy Wagner-Heinz übernahm die Liegenschaft und wandelte sie in eine Kulturstätte und Heimat der „Kammeroper Frankfurt“ um. Kurz vor ihrem Tod übertrug sie Vermögen und Liegenschaft testamentarisch einer Stiftung. Momentan steht das Fabrikgebäude leer und kann im Rahmen einer Führung als „verlassener Ort“ besichtigt werden. Nach der geplanten Renovierung soll es wieder die ursprüngliche Kulturstätte lt. Stiftungssatzung werden. In der Remise befindet sich das „AtelierGoldstein“ für künstlerisch tätige Menschen mit geistiger Behinderung, in der ehemaligen Fabrikantenvilla sind Büros und Wohnungen untergebracht.






















Bild(er) klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
 
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Man sieht den Bildern an, dass du dir damit Mühe gegeben hast!
 
zaskar kommentierte
Gerne formuliere ich es um: Man sieht den Bildern an, dass du dafür Aufwand getrieben hast!

Bin gespannt, wievielsinnig das nun diesmal für dich ist ... du bist doch schon in Pension, kannst also ruhig das Businessdenken ablegen
 
waldgott kommentierte
Man könnte auch einfach sagen, ich bin neidisch auf deine tollen Bilder und würde es gerne auch so gut machen ...
Und ich sage: Tolle Bilder! Da muss ich auch mal hin.
 
EvaK kommentierte
Man sieht den Bildern an, dass du dafür Aufwand getrieben hast!
Danke. Es war auch nicht einfach. Eine Gruppe TeilnehmerInnen tänzelte da rum, und dann das schwierige Licht, zudem aus der Hand. Die elektrische Beleuchtung ist erst nach Ende der Produktion installiert worden. Während die Fabrik in Betrieb war, durfte kein Kunstlicht verwendet werden, weil die Explosionsgefahr durch die Öldämpfe extrem war. Also wurde das Gebäude mit Lichtschächten vom Dach bis in den Keller versehen, produziert wurde nur am Tag, im Sommer lang, im Winter kurz. Die Kontraste sind deshalb merklich, und es bedurfte einiger Nachbearbeitung, um den dennoch düsteren Eindruck der Räume zu erhalten. Ich muß da nochmal mit Stativ hin.

Da muss ich auch mal hin.
Führungen werden noch bis in den November angeboten. Wir sind am 10. Oktober noch mal da.
 
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waldgott kommentierte
Danke für den Tipp. Ich habe mich für den 10. Oktober angemeldet. Vielleicht erkennt man sich ...
 
EvaK kommentierte
3 Kommentare
EvaK kommentierte
Die Finanzierung ist wohl auch mit Preissteigerungen sicher. Erstmal mußte die Gebäudesubstanz geprüft werden, die ist gesund. Jetzt heißt es Firmen finden, das ist momentan nicht einfach.
 
jazzmasterphoto kommentierte


Gut zu wissen …
Ich würde ja nach polnischen Fachkräften suchen, die sind nämlich
richtig gut für so etwas – siehe Warschauer Altstadt.

.
 
EvaK kommentierte
Ich schließe mich den bisherigen Komplimenten an: inhaltlich und von der Bearbeitung sind deine Bilder ein Genuss.
 
Kommentar
Frau K war bei allen Mitarbeitern als Gesprächsparterin sehr beliebt und hat sich stets bemüht ihre Fotos durch starke Nachbearbeitung zu retten.





Nein, das war nur Spaß ich finde die Bilder sind sehr sorgfältig gestaltet und es ist fabelhaft was man aus den Tiefen an Details herausholen kann.
Besonders gut finde ich dass nicht dieser übertriebene MegaHDR Look entstand sondern immer noch natürlich wirkende Bilder.
 
2 Kommentare
EvaK kommentierte
Nanana na na na!
 
EvaK kommentierte
Nein, das war nur Spaß
War klar.

Besonders gut finde ich dass nicht dieser übertriebene MegaHDR Look entstand sondern immer noch natürlich wirkende Bilder.
Die Fotos aus dem alten Polizeipräsidium waren nicht mit HDR bearbeitet, sondern lediglich mit BleachBypass ausgebleicht. Das ist für mich auch häufig eine Vorstufe zu konstrastreichen S/W-Fotos. Hat hier nur nicht gepaßt. Meine Frau macht gerne HDR incl. Tonemapping und verfremdet so die Farben. Aber sie kommt auch von der Malerei und hat da schon immer sehr kräftige Farben eingesetzt. Heute macht sie bei ihren Fotos genau das, wo sie bei der Malerei aufgehört hat.
 
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Ohja.........in dem Keller (Lokal) habe ich vor wenigen Jahrzehnten, die ein oder andere Alkoholgeschwängerte Nacht verbracht, habe damals auch nicht weit weg von der Location gewohnt.
 
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Interessante Location und tolle Fotos davon! - Leider bin ich zu weit weg, sonst würd ich auch mal hin wollen.
 
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Das sind mal Lost-Place-Bilder, die mir gefallen. Bild 3 ist eine so saubere Baustelle, das könnte glatt als Kunstinstallation durchgehen
Die Fotos aus dem alten Polizeipräsidium ....
Gibt es dazu einen Link? Mit der Suche finde ich nur Bildbeiträge von anderen Mitgliedern.
 
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