Über das lange Wochenende am 03. Oktober gab es einen kurzentschlossenen Trip an den Lago Maggiore, ca. 300 km
Fahrt. Wir hatten einfach Lust auf Italien. In loser Reihenfolge möchte ich Euch ein paar Bilder von den Orten Zeigen, die wir dort entdeckt haben.
Ausgangspunkt war Cannero Riviera im Norden des Sees, ca. 25 km südl. von Locarno. Am Morgen nach unserer Ankunft war allerdings noch nicht viel vom Lago zu sehen
Es gibt Gassen in Cannobio, die für Autos etwas zu schmal sind
Ecklaterne mit Notschalter
Ein paar Kilometer vom Stadtzentrum durch das Tal "Valle Cannobino" am gleichnamigen Fluß
findet man den "Orrido di Sant Anna", eine schmale Schlucht mit einer kleinen Kirche
Kurz vor Verbania liegt oberhalb der Gemeinde Ghiffa der "Sacro Monte della SS. Trinita´di Ghiffa".
Auf dem Heiligen Berg befindet sich ein beeindruckendes Ensemble von kleinen Kapellen und einem
langen Bogengang, errichtet zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Wallfahrtsstätte wurde 2003
in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen
Vielen Dank Sam, wenn sich jemand in der Gegend auskennt dann bist Du das, aber ich werde in den nächsten Jahren versuchen ein klein wenig aufzuholen
Das Kloster "Santa Caterina del Sasso" gehört zu einem der schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten der östlichen lombardischen Seeseite. Es steht zwischen Arolo und Reno auf einem Felsvorsprung über dem Lago Maggiore und ist sowohl per Schiff als auch mit dem Auto erreichbar. Leider konnten wir keinen Blick auf das Konvent vom Schiff aus werfen, er gibt eine bessere Übersicht als vom Land aus. Aber beim Hinuntersteigen der vielen Stufen vom oberhalb des Klosters gelegenen Parkplatz ergibt sich auch ein wunderbarer Blick auf die Klosteranlage.
Mönche des Dominikanerordens ließen sich zu Beginn des 13. Jh. an diesem exponierten Ort nieder und errichteten ein kleines Kloster nebst Oratorium . Mit
der Zeit folgten weitere Ordensgemeinschaften, ebenso wurden bauliche sowie künstlerische Veränderungen und Erweiterungen vorgenommen
Die Eigentumsrechte wurden im 19. Jahrhundert an die umliegenden Pfarrkirchen aufgeteilt. Danach öffnete die
Anlage ab 1920 nur noch gelegentlich ihre Pforten. Nach Jahren der Vernachlässigung erwarb die Provinz Varese das
Kloster und ließ es über Spendengelder renovieren. Bei freiem Eintritt ist es heute täglich geöffnet
Erst von unten kann man erkennen, welche bautechnische Meisterleistung hier vollbracht wurde.
Der Blick vom Gewölbegang über den See ist beeindruckend, man fühlt sich wie auf einem Schiff
Die Jahrhunderte alten Fresken erzählen zum Teil die Geschichte der Anlage. Auf dem Bild im
Hintergrund sieht man die symbolische Darstellung der Trennung des Kirchlichen vom Weltlichen Leben im Kloster
Mit den letzten drei Bildern möchte ich meinen Bericht schließen, ich hoffe er hat Euch ein wenig Anregung gebracht
die Region selbst einmal zu besuchen. Danke fürs Zuschauen, ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.
...Danke Fiete ...
Mich würde es ungemein freuen, wenn wir dies das eine oder andere Mal gemeinsam tun könnten. Gerne würde ich Dir die Täler zeigen, die verborgenen Winkel, gut Essen und einen tollen Wein geniessen....
Da wir einiges am "Umbauen" sind bei uns, stehen die Chancen für vermehrte freie Tage nicht schlecht ...
Ach ja, und danke sehr für die wunderbaren Bilder und die Informationen dazu ...:up::up::up:
Ab nächstem Jahr habe ich eine Menge Zeit Sam, da werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit auf Dein Angebot zurück kommen. Freu mich jetzt schon drauf. :hallo: