Ein schöner Abend war es am Samstag. Konzert in unserem Konzertlokal. Eine junge einheimische Band spielte. Der Gitarrist mit einer klassischen Gitarrenausbildung. Eine wunderbare Stimme, eine wunderbare Rhythmik mit "Maultrompete".
Und dann der heute Morgen. Alleine zwei Stunden unterwegs. Durch den Wald, im Nebel, alleine mit unseren Hunden.
Töne durchleben die Nacht. Sie sind für mich abrufbar am andern Morgen. Und sie zeigen sich in Motiven wieder. Es ist wie ein Nachleben. Einfach in Bildreform. Und ich geniesse es...
Es brauchte keine Worte heute Morgen. Die Hunde gingen ihren Spuren nach. Zwei Rehe begrüssten mich. Wir standen uns eine Weile nahe gegenüber und hörten der Musik zu. Fotografieren mochte ich sie nicht. Der Moment war zu innig.
Es ist wie wenn man über Brücken gehen würde. Auf beiden Seiten hat es Wege. Wenn man die Töne auf der einen Seite verlässt, finde ich sie wieder in Bildern. Was für ein schöner Gedanke, habe ich bei diesem Bild gedacht...
Ja Nähe, Innigkeit. Was gibt es schöneres als zuzulassen. Nicht werten zu müssen. Einfach geniessen. Die jungen Menschen vom Abend zu vor noch einmal vor Augen zu führen. Ihnen und ihrer Musik ein Bild zu geben.
Das halbvolle Glas auf der Bühne. Ein Lob auf die Musik, ein Lob auf die jungen Musiker. Ein Lob auf das Schöne, die Fotografie. Und so ertönte es dann auch auf dieser CD von Händel: Das Halleluja.
Einen schönen Restabend wünsche ich Euch noch und einen guten Start in die neue Woche.