Die Nikon D7200 ist da!

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Ja aber er wird auch schneller wieder frei, was in der Praxis einen sehr großen Unterschied machen kann. Die D5500 kann anscheinend die neuen Karten gut ausnutzen, verblasst aber wiederum gegenüber der Canon EOS 7D Mark II.

Oh nicht genau geschaut, mit SD-Karten liegen beide gleichauf, die 7D II ist nur mit CFs schneller aufgrund der höheren Geschwindigkeiten der Karten.
 
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was haben denn die karten mit puffergröße und serienbildgeschwindigkeit zu tun?
Wie man dort lesen kann, sehr viel! Denn die Kamera wartet nicht bis der Puffer voll ist, bis sie anfängt auf die SD-Karte zu schreiben, sondern tut das bereits ab dem ersten Bild, und leer so den Puffer "on the go". Deswegen kann die Kamera nicht nur X Bilder in Folge (so viel wie im Puffer Platz finden) aufnehmen, sondern X+Y - wo Y die Anzahl der Bilder darstellt, die während der Bildfolge auf die Karte geschrieben und aus dem Puffer gelöscht werde, um im Puffer Platz für neue Bilder zu schaffen.
 
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dann wird dein tank auch bei rückenwind größer?!

die REICHWEITE wird vielleicht größer, aber der puffer nicht um ein bit.
 
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Habe gerade festgestellt, dass bei meinen SIGMA 17-50 / 2.8 und dem 50-150 / 2.8 mit der D7200 der OS nicht funktioniert. Braucht wahrscheinlich mal wieder ein Firmware Upgrade.......
Ansonsten ein feines Gerät, ISO brauchbar bis 3200, vielleicht auch mehr. Autofocus trifft besser als bei meiner D300S.

Peter
 
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...
Mit einer 3x so schnellen Karte wie der besagten Sandisk (280 MB/s) könnte der Buffer also nahezu beliebig groß werden. Wenn das Karteninterface und die interne Datenverarbeitung das mitmachen würden.


Das habe ich noch nicht ganz verstanden [MENTION=86809]falconeye[/MENTION]. Heißt das nun, dass die Kamera mit einem Drittel der maximal verfügbaren Schreibgeschwindigkeit der verwendeten Karte weg speichert, oder dass die Kamera mit ca. 32 MB/Sekunde schreiben kann? Im letzteren Fall würde eine schnellere Karte ja nichts bringen, im ersten Fall hieße das, dass die Angaben auf den Karten deutlich übertrieben wären...



Viele Grüße
Peter
 
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das heißt, dass der puffer mit 1/3 der datenrate, mit der er gefüllt wird, wieder geleert wird, vorausgesetzt die karte schafft das. die angaben auf der karte beziehen sich (zumeist) auf die leserate und auch das nicht unter praxisbedingungen. um die herzustellen, gibt es ja tests wie den oben verlinkten oder z. b. im fomag 3/15.
 
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Addendum zu meinem Posting von vorher:

Ein Anruf bei Sigma bestätigte die Notwendigkeit eines Firmware upgrades für:

D3300
D5300
D7200

Es scheint aber unkompliziert zu sein.


Weitere Erfahrungen beim Umstieg von der D300S auf die D7200

- es sind ein paar Knöpfe weniger
die Auswahl des AF Modus mittels Schalter erlaubt nur zwischen manuellem
Modus und Autofokus zu wählen, die einzelnen Autofokus Modi werden über den
in der Mitte des Autofokus Wahlschalters Knofes und des Drehrades angewählt.
Beim Drehen des Rades werden die Autofokus Meßfelder im Sucher dargestellt.

- Der Puffer für Serienbilder ist im lossless RAW 14-bit Modus 12 Bilder,
im Modus lossless RAW 12-bit 16 Bilder
im Modus RAW 12-bit 19 Bilder
Mit einer schnelled SDXC Card kann ich mit dem 14-bit Modus und 12 Bildern auskommen

- Ich habe mal die WiFi Verbindung zu meinem Android Phone getestet, nach zwei Minuten
hatte ich das dann, auch ohne NFC. Die Kamera verwendet meines Erachtens das NFC
nur zum Parameteraustausch der Kommunikationspartner, etwa wie bei den neuen
Bluetooth Headsets, die können das Pairing auch per NFC erledigen (wenn beide Geräte
NFC haben)
Das durchsehen von Bildern bzw. fernbedientes LifeView und Auslösen funktionieren
mit der Nikon APP (vom Google Play Store)

- Das Anwählen von Matrix, mittenbetonter und Spotmessung erfolgt mittels Taste und Drehrad.
Wird im Sucher NICHT angezeigt (schade), nur auf Monitor und LCD Display

- Nettes Feature: man kann per Parameter einstellen, dass das Autofokus Einzelfeld für
Hochformat und Querformat getrennt gespeichert wird. Damit erübrigt sich das beim
wiederholten Wechsel von Hoch- auf Querformat lästige Verschieben des AF-Meßpunktes.
Der Meßpunkt sprigt dann automatisch von einer Position zur anderen. (hilfreich)

- Autofokus insgesamt: geht gefühlt um einigens besser als der von meiner D300S. Bin mit
meinem 18-35/1.8 abends durch Köln gezogen, im Vergleich zu der D300S präziseres Finden
des AF-Punktes, durch den Regen erzeugte Reflexe kommen gut rüber, Dynamikumfang im Bild
erstaunlich. Ich habe die Belichtungsautomatik per Feintuning immer auf -1/3 stehen.

- Adaptive ISO Automatik: gut, geht gut auf die verschiedenen Brennweiten ein,
diese Automatik ist über einen Parameter sogar noch zu kurzen oder längeren Zeiten
anpassbar (sehr hilfreich, habe bis jetzt ISO 3200 ohne große Einbußen an Qualität genutzt)
bei meiner D300S habe ich eigentlich immer bei 800 ISO aufgehört

- Die Belichtungszeit geht bis zu 1/8000

Was man noch gerne hätte:

- Anzeige Matrix-, Integral-, Spotmessung im Sucher
- Eine weitere Funktionstaste
- Eine U3 Parameterbank (hat schon mal jemand die SCENES benutzt??)
- Warum ist die Horizontanzeige im Sucher nicht fest einschaltbar, sondern wird nach dem
Ausschalten immer wieder zurückgesetzt?
- Eingebautes GPS, es sieht mir beinahe aus, als könnte man die Positionsangabe des
Smartphones übertragen, dann läuft allerdings dauernd das WiFi. (Muß ich noch mal
probieren ob das tatsächlich geht)


Ist jetzt doch eine etwas längliche Abhandlung geworden, ich hoffe es hilft jemandem
und ist nicht zu langweilig geworden


Viele Grüße, Peter
 
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So, nun wollte ich doch nicht mehr warten und hab gestern zugeschlagen. Tamron 70-200/2.8 und 150-600 (Letzteres incl. VC) funktionieren auf jeden Fall tadellos an der 7200 und der Griff liegt gut in der Hand. Ein gedrucktes Handbuch lag übrigens auch im Karton…

Vernünftige Rauschreduzierung in Lightroom oder DxO vorausgesetzt bekommt man bis ISO 6400 Ergebnisse, die für mein Empfinden nicht wirklich weit von denen einer D610 weg sind, letztere bietet etwas mehr Dynamik und braucht > 3200 weniger Rauschreduzierung.
 
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