Demokratie braucht keine Alternative – CSD Frankfurt 2026

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Nun ja, wir haben in meiner Wahlheimat ja auch die PPP Pattaya-Pride-Parade...
da wird gefeiert, Party gemacht, aber die Sache ist völlig unpolitisch. - Warum sollten Minderheiten auch ihre besondere Veranlagung politisieren? Sie können ihre Bedürfnisse doch frei ausleben (bis auf Pädophilie) und niemanden stört es, wen man sich mit ins Schlafzimmer nimmt. - Welche Körperöffnung ich nun bevorzuge, hat doch nichts mit Politik zu tun.

Auf der anderen Seite sind Meinungspluralismus und Alternativen, die Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie. Der Souverän braucht Alternativen, um Regierungen abwählen zu können und auch mal einer anderen Richtung Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. Es gibt kein Meinungsmonopol und die Geschichte hat keine Richtung, der Zeitgeist ändert sich und wird sich auch zukünftig immer mal wieder ändern. Ein echter Demokrat akzeptiert das!


Engelchen und Batman.... ;)


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Und was bei uns so auf der Pride-Parade mitmacht, ist irgendwie optisch ansprechender (ich hoffe, das ist jetzt nicht chauvinistisch....)



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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Du bist also der Meinung, dass die AfD sich die hinterfotzige Methode der "Taqiyya" abgeschaut hat.... :unsure:
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Ja, frag mal Höcke und Konsorten was die darüber denken.

Die AfD legt sich ein Mäntelchen über, der den wahren Charakter verschleiern soll.

Dazu gibt es genügend aussagen der AfD Funktionäre.
 
EvaK
EvaK kommentierte
@HaDiDi Warum sollten Minderheiten auch ihre besondere Veranlagung politisieren?
Weil diese Normvariante von der Mehrheitsgesellschaft in vielen Teilen der Welt als „besonders“ im Sinn von falsch markiert und per gesellschaftlicher Ausgrenzung und Bestrafung sanktioniert wurde. Rechtlich sieht das im „Westen“ heute zwar anders aus, aber unter die Decke schlummert noch die alte Queerphobie und der Backlash in die schlechten alten Zeiten der Diskriminierung steht dabei immer parat.

Sieh an, da kommt beim Thema Homosexualität sofort wieder die Assoziation Pädophilie, als ob queere Menschen gerne über Kinder herfielen. Merz und seine bizarre Gedankenwelt – „Über die Frage der sexuellen Orientierung, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft - an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht - ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.“ – lassen grüßen. Seltsamerweise sind es bei den Pädophilen vor allem cis-hetero Männer.

@HaDiDi niemanden stört es, wen man sich mit ins Schlafzimmer nimmt.
Wann versteht ihr, daß es nicht ums Schlafzimmer geht? Queer sein reduziert sich nicht auf Sexualität, auch wenn ihr es immer wieder versucht. Es ist ein ganzes Leben, das auch in der Öffentlichkeit stattfindet. Das ist für euch Straight selbstverständlich, also auch für queere Menschen. Und genau das mußten wir uns erkämpfen, und so ist es oftmals immer noch.
 
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Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
@EvaK solange sich der nicht relevante queere Anteil der Bevölkerung (nicht meine Ansicht, die Relevanz von 20% und mehr der Bevölkerung wurde von den Politikern zu Corona-Zeiten als nicht gegeben eingestuft) genauso unauffällig und kostenneutral wie der Rest benimmt, nimmt niemand daran Anstoß. Die Situation hatten wir in den 90er Jahren erreicht. Änderungen können auf demokratische Weise herbei geführt werden, queere Menschen werden in der Politik nicht ausgeschlossen. Was sich demokratisch nicht erreichen läßt ... geht halt nicht.

Später wurde die queere Bewegung immer lauter und provokativer. Jetzt erntet sie die Folgen einer unnötigen Provokation und macht Mimimi.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Eva, ich lebe in einem Umfeld, in dem es weniger verbissen zugeht, und ich empfinde das als sehr angenehm.

Hier sitzen Russen und Ukrainer zusammen entspannt bei Live Music und freuen sich, dass sie nicht in den Scheiß-Krieg müssen. Hier gibt israelische Restaurants und Reisebüros, da steht kein Schupo vor der Tür und kein Araber meint handgreiflich zu werden.

Und Schwule, Transgender und andere Paradiesvögel leben nach ihren Bedürfnissen und niemand stört es. Vielleicht ist eine buddhistisch geprägte Gesellschaft insgesamt entspannter und toleranter. Für die Lebensfreude und die Nerven ist das besser..... ;)
 
„Der Wunde Punkt“ hier entsteht eine Bewegung die eindeutig politisiert. Ein spezieller Sündenbock muss her. Wird auch schon angesprochen. Dabei verschließt man die Augen vor einer Entwicklung die uns erst noch bevorsteht. Sich niemand getraut zu benennen. Außer wenige.
Eine Demokratie birgt auch Gefahren. Mehrheiten setzen sich durch und wälzt ein Land vollkommen um. Traditionen gehen unter und dieses Land verliert sein Gesicht.

Für mich sind einige Beispiele hier abstoßend.
Wenn das die Zukunft ist, na dann viel Freude.
Was kommt als Nächstes?
Akzeptanz und Sexuelle Vorlieben mit …..?
 
5 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Du siehst das alles viel zu eng! (Und machst Dir das Leben unnötig schwer.)

Der Wandel ist der Normalzustand - Gesellschaften werden bequem, dekadent, werden von potenteren Völkern übernommen - das große Bild wird der Einzelne nicht ändern können. Es kommt doch nur darauf an, dass Du Deine 70-80 Jahre lustvoll und mit möglichst viel Spaß gestalten kannst. Ob das Schwergewicht nun auf der Fotografie liegt, oder auf sexuellen Vorlieben, oder beides, ist dabei doch zweitrangig.
 
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schneemann
schneemann kommentierte
Dass solche Paraden bzw. Demonstrationen immer nocht massive Kritik hervorrufen ist der beste Beweis für Ihre Berechtigung.
 
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1bildermacher1 kommentierte
@svantevit
Du kannst hier offen sagen was uns noch bevorsteht. In der Demokratie entscheidet immer noch die Mehrheit und wenn Traditionen untergehen dann liegt es bei uns immer noch an den Bewohnern. Was sind für dich sexuelle Vorlieben mit ...... da schränkt das Gesetzt zum guten Glück vieles ein.
 
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schneemann
schneemann kommentierte
Die Gefahr der Demokratie liegt darin, dass sich Mehrheiten durchsetzen und das Land verändern?

Die Vorteile der Demokratie liegen darin, dass sich Mehrheiten durchsetzen und das Land verändern!
 
EvaK
EvaK kommentierte
@svantevit hier entsteht eine Bewegung die eindeutig politisiert.
Und das schon seit Ende der 1960er, als die lesbische und schwule Emanzipationsbewegung anfing. Damals hieß es auch, das Private sei das politische, und das gilt immer noch.

@svantevit Dabei verschließt man die Augen vor einer Entwicklung die uns erst noch bevorsteht.
Die wäre?

@svantevit Eine Demokratie birgt auch Gefahren.
Das Gespenst der Freiheit ist schrecklich, gell. Ja, Demokratie ist nicht einfach, im Ggs. zu autoritären Systemen mit Basta-Politik.

@svantevit Traditionen gehen unter und dieses Land verliert sein Gesicht.
Welche Traditionen und welches Gesicht.

@svantevit Für mich sind einige Beispiele hier abstoßend.
Es war eine friedliche Veranstaltung mit vielen fröhlichen Menschen. Wenn Du das abstoßend findest, ist das dein Problem. Der Pride oder CSD ist nicht nur politische Demo, sondern auch Party und einmal im Jahr sich selbst feiern.

@svantevit Was kommt als Nächstes? Akzeptanz und Sexuelle Vorlieben mit …..?
Ein Problem der cis-hetero Mehrheitsgesellschaft, das die aber gerne queeren Menschen anhängt, um diese zu diskreditieren und zu kriminalisieren.
 
Der Thread ist reine Provokation ...
 
schneemann
schneemann kommentierte
Warum? Ich persönlich halte diesen Thread für eine Reportage.

Menschen demonstrieren friedlich für Ihre Ziele oder verleihen Ihrer Meinung Ausdruck. Das ist, soweit ich mich erinnere, ein verbrieftes Grundrecht in Deutschland.
 
Lees
Lees kommentierte
Ich finde nur das Nachlegen auf Grund des "ärgerlich- Gesichtes " provokativ
 
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1bildermacher1 kommentierte
svantevit
svantevit kommentierte

Das war mein erstes Gesicht in ..zig Jahren.
Kurz knapp ohne Worte. Weil sie eh zerredet werden. Ich selbst durfte den roten Kasper schon mehrmals erdulden. Halte von diesem Kindergartenkram eigentlich nichts. Nur soviel dazu.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Interessante Statistik - allerdings sind "Umfragen" zu sexuellen Themen meist nicht sehr aussagekräftig, weil häufig geschönt geantwortet wird.

In meinem Umfeld haben Ladyboy Bars in den letzten 10 Jahren stark zugenommen. Ladyboys haben einen recht hohen Geldbedarf, um Hormone, OPs, etc. bezahlen zu können. Es muss also auch entsprechend viele Kunden geben. Ich habe den Eindruck, dass der Anteil an schwulen und bisexuellen Männern sehr viel höher liegt, es wird hier offener gezeigt, als die Statistik es ausweist. Interessant auch, wie viele Araber (nach außen streng homophob) dann doch einen Ladyboy mieten....
 
Dieser Thread ist eine Reportage und kein Mitmachthread. Politische Diskussionen führen erfahrungsgemäß vom eigentlichen Thema weg und sind bei uns nicht vorgesehen.

Kommentare zur fotografischen Reportage sind willkommen – politische Grundsatzdebatten bitte nicht.
 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Naja, der Titel ist schon provokativ, (eine Demokratie ohne Alternativen ist nun mal keine Demokratie) - aber das ist ja auch die Absicht von Eva. Ich habe damit kein Problem, finde es eher unterhaltsam...

Allerdings hätte sich Eva etwas mehr Mühe bei der Bildgestaltung geben können, das kann sie sonst besser.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Nur zur Klarstellung:

Das war nicht Eva, das war das offizielle Motto der Veranstaltung.

Und es ist nicht provokativ sondern richtig!

So, jetzt schreibe ich nichts mehr in diese Richtung.
 
@EvaK solange sich der nicht relevante queere Anteil der Bevölkerung (nicht meine Ansicht, die Relevanz von 20% und mehr der Bevölkerung wurde von den Politikern zu Corona-Zeiten als nicht gegeben eingestuft) genauso unauffällig und kostenneutral wie der Rest benimmt, nimmt niemand daran Anstoß. Die Situation hatten wir in den 90er Jahren erreicht. Änderungen können auf demokratische Weise herbei geführt werden, queere Menschen werden in der Politik nicht ausgeschlossen. Was sich demokratisch nicht erreichen läßt ... geht halt nicht.

Später wurde die queere Bewegung immer lauter und provokativer. Jetzt erntet sie die Folgen einer unnötigen Provokation und macht Mimimi.

Es ist nicht Aufgabe einer Minderheit, möglichst unauffällig zu sein, damit die Mehrheit sich nicht gestört fühlt. Ebenso wenig ist es Aufgabe einer Community, darüber zu diskutieren, ob bestimmte Menschengruppen sich "anpassen" oder ihre Sichtbarkeit rechtfertigen müssen. Netzwerk Fotografie ist ein Fotoforum. Menschen sind hier willkommen – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität. Darüber wird hier nicht abgestimmt.

Netzwerk Fotografie ist politisch neutral, aber nicht wertneutral. Wir diskutieren keine Parteipolitik. Gleichzeitig stehen wir auf dem Boden des Grundgesetzes und unserer Forenregeln. Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder Religion gehören zu unserer Community und sollen sich hier willkommen fühlen.

Da der Thread inzwischen wiederholt in eine politische Grundsatzdiskussion abgedriftet ist und sich vom eigentlichen Thema entfernt hat, schließe ich ihn an dieser Stelle.
 
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