Fische besitzen ein sog. Seitenlinienorgan (erstreckt sich vom Kopf bis zur Schwanzflosse). Viele kleine "Röhrchen", in denen sich feine Sinneshärchen befinden (genau wie in unserer Hörorgan).
Damit kann der Fisch, wie wir an Land, Druckwellenunterschiede wahrnehmen, und aus Erfahrung (wahrscheinlich hört sich ein angreifender Hecht wie ein Düsenjet an)
reagieren.
Das Leben im Schwarm macht sich hier für den Fisch bezahlt, denn hier findet er unter vielen Deckung und beim Angriff springen die Rotfedern chaotisch durcheinander, was es dem Hecht fast unmöglich macht, sich auf ein Einzeltier zu
konzentrieren - so schätze ich die Erfolgsquote auf höchstens 3 - 5%.
Unterwasser auf sicher 95%, da hat der Beutefisch so gut wie keine Chance.