Der Milford-Sound ist wohl
das Highlight Neuseelands, die Assoziation, die noch den meisten Besuchern einfällt. Ein abwechslungsreicher Track führt zu dem riesigen Fjord (ja, ein Fjord - kein Sund), die Teilnahme muss mittlerweile 1,5 Jahre im Voraus gebucht werden und kostet schlappe 250$.
Wir meiden den überlaufenen Track und ziehen bereits nach 10min. und einem dokumentarischen Foto von dannen... das unaufhörliche Lärmen der Reisebusse, Schnellbote, Helikopter und Wasserflugzeuge ist kaum auszuhalten.
#16
Während Wildzelten in ganz Neuseeland eigentlich verboten ist, gelten in Nationalparks Ausnahmen: ca. 200-500m abseits der Wege und nicht einsehbar dürfen wir mitunter kampieren - es empfiehlt sich, vorher noch einmal genau nachzufragen, sonst drohen saftige Strafen (100$ on location, 200$ für Diskussionsfreudige, bis 1000$ für Wiederborstige).
#17 Am Key Summit, unweit des Milford-Sound herrschte absolute Stille.
#18 Die umliegenden Berggipfel im letzten Licht.
#19 Im sonst regenreichen Gebiet der Südfjorde (ca. 200 Regentage pro Jahr) haben wir mächtig Glück. Der wolkenlose Abend verspricht eine klare Nacht, geschlafen habe ich nicht allzu viel.
#20 Der Fernauslöser lässt die Kamera ca. 1 Stunde rödeln, weitere 2 Stunden später ist der Mond untergegangen und ich schäle mich wieder aus dem Schlafsack. Wow, welch ein Anblick!
#21 Nach einer Mütze Schlaf erleben wir einen der schönsten Sonnenaufgänge überhaupt, das farbenfrohe Initialspektakel konnte ich vor lauter Staunen gar nicht auf den Sensor bannen...
#22 Als die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen glühen lassen...
#23 ... ist der Zauber auch schon vorbei. Wir wärmen uns an heißer Milch mit Müsli, packen alles zusammen und steigen ab - mit eindrücklichen Erinnerungen einige der wohl (fotografisch) schönsten Stunden überhaupt.