Das passende Rucksacksortiment ...

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

echinocereus

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo,

keine Sorge, es wird kein neuer Thread zum Thema "welchen Rucksack könnt Ihr uns empfehlen". Wir wollen vielmehr mal unsere Erfahrung der letzten Jahre weitergeben.

Nach inzwischen einigen "verbrauchten" Fototaschen und Rucksäcken (Tenba's, Lowepro Rover, ...), sind wir nun an einem 3er Sortiment hängen geblieben, dass unseren Anforderungen entspricht. Nachdem wir beide in der Regel zu zweit losziehen, lässt sich je nach Art und Umfang der Tour bzw. Reise immer eine gelungene Kombi zusammenstellen. Martina hat dabei in der Regel jeweils das kleinere Modell im Einsatz

Nun aber zu unserem Set:

"Der Kleine": Lowepro Mini Trekker AW



Hier mal gefüllt mit 2 Kameras, Blitz, Filterset, Winkelsucher, Konverter, kleines Telezoom, Fishey und Krims-Krams. Der Rucksack ist absolut bequem beim Tragen und ermöglicht trotz geringem Eigengewicht eine relativ hohe Zuladung. Unter den auf den Kameras aufgesetzten Objektiven bietet sich noch allerlei Platz für weitere Kleinteile.

"Der Mittlere": Lowepro Nature Trekker AW



Beispielhaft gefüllt mit ähnlichem Equipment. Bei geschickterer Einteilung ist da natürlich noch einiges mehr an Platz möglich. Das Gurtsystem ist wie bei fast allen Lowepro entsprechend gut. Lediglich ein nasser Rücken bei längeren Touren in warmen Gegenden ist störend. Für die an den Kameras angesetzten Objektive nutzen wir als Unterlage einen schwarzen Schaumstoff, der sich je nach Anforderung auch doppelt gut einsetzen lässt.

"Der Große": Lowepro Pro Trekker AW



So groß, dass selbst ein 4/600 mit aufgesetzter Kamera, oder wie hier schräg gelegt, noch Platz für 2 große Kameras mit aufgesetzem Objektiv bietet. Die etwas großzügigere Innenhöhe kann auch für Doppelfächer genutzt werden. Wir verwenden dies vor allem beim Fisheye gemeinsam mit dem Winkelsucher. Natürlich hat das Teil mit der Bestückung schon ein erhebliches Gewicht. Den Tragekomfort haben wir hier aber auch am Besten beurteilt.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass das je nach Modell mitgelieferte Zubehör (DayPack, Lens Pouch, ...) noch gewisse Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Dieser Kurzbericht ist übrigens nicht von Lowepro gesponsert - wir sind halt einfach zufrieden damit.
 
Anzeigen
Ich bin beeindruckt und werde meine Aufteilungen nochmal ueberdenken!

Danke fuer die Beispiele!
 
Kommentar
Danke Martina & Andreas für die guten Ideen.

Ich lass das Krimskrams meistens zu Hause und nehm so viel Glas wie möglich mit - man weiß ja nie :

LowePro Minitrekker
D200
10,5 Fisheye
12-24/4
17-55/2.8
70-200/2.8
200-400/4
TC-17E

LG, Andy

 
Kommentar
Andy,

welches 200-400er hat du da und wie zufrieden bist du damit?

Danke

Ich habe beide, das MF und das AFS. Auf dem Bild ist das modernere AFS mit dem ich recht zufrieden bin. Es ist gerade noch aus der Hand haltbar, gewichtsverteilung ist gut, VR hilft in vielen Fällen. Am Stativ kommt man trotzdem nicht vorbei, ausgenommen ich habe einen Bohnensack mit - das geht auch. Abbildungsleistung ist sehr gut, auch offen. Mit den 3 TC's (1.4, 1.7, 2.0) verwende ich es kaum mehr - zu stark sind die Einschränkungen bzgl AF Geschwindigkeit bei der D200 und D2X gewesen - an der D3 hab ich es noch nicht verwendet. Die Bildqualität nimmt mit den TCs sichtbar ab.

Die Blende 4 Anfangsöffnung stellen seit der D300 für mich keine Einschränkung mehr dar. Vorher war es gerade bei den Tieraufnahmen in der Dämmerung echt knapp.

Das MF 200-400mm/4 ist wie ein Panzer gebaut - grandiose Leistung für so ein altes Objektiv - ich würde es in vielen Aufnahmen auf eine Stufe mit dem neuen Objektiv stellen. Trotzdem geht das AFS öfters mit ....

LG, Andy
 
Kommentar
Das Bild ist sehr klein, Andy - hast Du da ein Objektiv auf der Kamera?

Ich habe fast immer kein Objektiv an der Kamera, wenn es in der Tasche/Rucksack transportiert wird. Das schützt das Bajonett für Kräfteeinwirkungen am zuverlässigsten.

LG, Andy

Das Bild, etwas größer dargestellt
 
Kommentar
Hallo zusammen,

"das passende Rucksacksortiment" muss man ja wirklich wörtlich nehmen und den jeweiligen Einsatz berücksichtigen. Wenn ich hier lese, das man "über Umwege von der Lowepro Orion AW nach Jahren beim Lowepro Protrekker gelandet ist" muss ich echt schmunzeln. Vergleichen kann man die m.E. überhaupt nicht und wenn man es doch macht, sollte noch die unverfängliche Plastiktüte erwähnt werden, die ich sehr gerne im Ausland auf Märkten und in den Städten als "Blickschutz" benutze.
Nee, mal im Ernst, wenn ich stunden- oder gar tagelang durch die Landschaft latsche und keine Sherpas dabei habe, nehme ich lieber nicht den Protrekker mit fast vier Kg Leergewicht mit und stopfe auch keine 20kg Kamera- und Objektivgeraffel rein! Da wäre mir eine "kleine" Orion AW deutlich angenehmer.

Ich finde es ja zum Teil beeindruckend, was der ein oder andere hier im Forum so alles in seinen Rucksack stopft bzw stopfen kann, aber das hilft mir ja auch nur bedingt weiter. Sehr interessant fand ich dagegen das Argument, die Bodies ohne Optik zu verstauen, aber ist die Belastung des Bajonetts beim Fotografieren und Tragen am Kameragurt nicht um ein vielfaches größer als in der Tasche, bzw im Rucksack?

Ich habe vor langem mal etwas über meine persönlichen Erfahrungen der Reisefotografie und der Problematik des Tragens der Ausrüstung geschrieben. Wen`s interessiert:

http://www.naturfoto-digital.de/index.php?artikel_id=31

Manchmal ist weniger mehr! Was hat man davon, wenn man unter der Last der Ausrüstung nur noch in der Lage ist, auf allen Vieren kriechend zu fotografieren? Da sind dann immer so viele Grashalme im Bild!



Gruß, Rübe
 
Kommentar

Können wir verstehen, aber es kommt auf die Situation vor Ort und das Einsatzgebiet an. Wir sind zu 100% auf uns alleine gestellt und haben leider weder Esel noch Sherpas die uns was abnehmen Neben dem oben beschriebenen bzw. gezeigten Equipment kommt bei Tagestouren mit 40° C noch pro Nase noch einiges an Getränken und etwas Verpflegung hinzu. Plus eine schwere Ausrüstung für unsere botanischen Untersuchungsreihen . Wir denken es macht mehr Sinn einmal etwas schwerer zu tragen, als alle 30 Minuten umzudrehen weil man was vergessen hat und den ganzen Weg nochmal zu laufen. Bei uns hat es sich zumindest so bewährt.

Viele Grüße
Martina & Andy
:relax:
 
Kommentar
vielen Dank für die Bilder der drei bepackten Rucksäcke. Die Frage nach einem neuen (größeren) Rucksack stellte sich bei mir die letzten Monate auch.
Ich habe bisher den Mini Trekker Classic benutzt (übrigens mein ältestes "Ausrüstungsteil", gut 10 Jahre alt).

Lange hab ich hin und her überlegt, verschiedene Lowepro, Kata und Tamrac Taschen beladen und mal geschultert. Die neue Tasche sollte deutlich größer sein als die Mini Trekker, die ich behalten werde, weil man sie prima bei kleinem Gepäck nutzen kann. Die aktuellen Lowepro in der Größe des Phototrekker haben mich am meisten überzeugt (Tragesystem, Verarbeitung), scheinen mir aber überteuert zu sein.

So ist es nun eine andere Lösung geworden, nämlich ein Lowepro Photo Trekker Classic ohne AW. Der Regenschutz lässt sich aber sehr einfach nachrüsten. Im Wanderladen habe ich mir einen Regenschutz für kleine/mittlere Wanderrucksäcke gekauft (gibt es von Lowe, Tatonka und co in verschiedenen Größen). Das Material ist genau das gleiche wie der AW Regenschutz, den ich von meiner kleinen Lowepro Toploader AW Tasche kenne. Kostenpunkt für so einen Regenschutz ca. 10 Euro, der Lowepro Phototrekker hat mich neu (Farbe grün wird derzeit abverkauft) 70 Euro gekostet. Ergebnis: für 80 Euro einen "Selbstbau" Phototrekker AW.

Dort wo noch Platz in der Tasche ist, liegt normalerweise die D200 mit AF-S 17-35mm.



Regenhüllen zu Rucksäcken findet man z.B. bei

www.globetrotter.de (Rucksäcke, Accessoires)
 
Kommentar
Ich sehe schon das ich auf "leichten" Fuss lebe.
Ich habe mir vor einem Jahr den SlingShot 300 AW von Lowepro zugelegt und seit dem Tage bin ich nur noch mit ihm unterwegs.
Camera, vier Objektive und Blitzlicht, so halt alles was man gerne dabei hat.
Ob auf Wanderschaft, zum shooting oder wenn ich mit dem Wagen auf Motivsuche bin. Zuerst dachte ich, dass der eine Gurt für längere Zeit unangenehm von der Gewichtsverteilung ist, aber wenn man den Beckengurt mit verwendet dann kann man ihn sehr gut über lange Strecken tragen.
Und über den schnellen Zugriff auf die Camera, ohne die Rucksack abnehmen zu müssen bin ich begeistert.


Gruß
 
Kommentar
Wenn ich hier lese, das man "über Umwege von der Lowepro Orion AW nach Jahren beim Lowepro Protrekker gelandet ist" muss ich echt schmunzeln.

Du meinst mein Posting und ich freue mich, dass es Dich zum Schmunzeln bringt . So wie über die Jahre die Ausrüstung mal größer, mal kleiner wird, die Angewohnheiten und fotografischen Schwerpunkte mal etwas wechseln (überwiegend Makros, spätere Anschaffung einer größeren Telebrennweite usw.), so kann eben auch mal ein OrionAW dazwischen sein... unter dem Aspekt, alles dabeizuhaben und flexibel zu sein.
Was Größe und Eigengewicht eines Rucksackes angeht, gehen die Anforderungen je nach Einsatzzweck auseinander und wie so oft, kann man da nichts verallgemeinern. Bin ich in einer Stunde Fußmarsch bei einer Location bin ich froh, dass ich einen großen und soliden Rucksack habe, der das schwere Holzstativ und das Tanzelt plus Hocker und Verpflegung mit aufnimmt. Würde ich lange Touren im Ausland usw. machen, würde sowohl meine Ausrüstungs- als auch meine Rucksackauswahl, mit Sicherheit anders ausfallen.



Gruß
Heiko
 
Kommentar
Ich habe mir den Tamrac Adventure 9 eigentlich nur gekauft, um Fotoausrüstung und Laptop ohne Probleme auf Flugreisen mitnehmen zu können.
Inzwischen setze ich ihn aber hauptsächlich ein, wenn ich das Tele mitnehme. Den Rest der Besatzung packe ich je nach Anwendung ein.


Hier zum Beispiel vlnr:
50/1.4 und 2x Konverter übereinander, 10-20, D200 hochkant (hier gedoubled von FM), darunter 120-300/2.8 (hier mit 1.4x Konverter).
Oberes Fach ist für Jacke, Getränke etc. frei. Was mich positiv überrascht hat ist der Tragekomfort auch bei leichten Bergtouren, mit oder ohne Laptop.

Wenn ich mit kleineren Linsen unterwegs bin, nehme ich lieber eine Umhängetasche wie Tamrac System 6 (oder kleinere Taschen). Dort packe ich wirklich nur das ein, was ich wahrscheinlich brauche.

LG Christoph
 
Kommentar
Ich habe mit den LowPro Schultertaschen Nova 1 AW und Nova 4 AW angefangen und mir dann fuer das 80-200/2.8 und das 300/4 einen Tamrac Expedition 5 zugelegt:

Maximal bekomme ich das 300/4, ein 17-35/2.8, 24-70/2.8, das 70-300VR und einen Telekonverter rein.
Leider aber meist nur ohne aufgesetzte Streulichtblende, was mich sehr stoert:

(Klicken fuer Groesser



Neben dem 24-70 passen natuerlich auch das 17-35 oder das 70-300 auf auf die Kamera, ebenfalls ohne aufgesetzte Streulichtblende:



Ein Objektiv kann man natuerlich auch gegen einen zweiten Blitz tauschen - der erste Blitz ist in der Aussentasche.

Statt des mittelgrossen Objektivs (70-300, 24-70) passt auch ein zweiter Body ohne Objektiv rein (die Rolle uebernimmt im Bild der erste und einzige D300 Body):




Wichtig war mir, dass ich ein 300/4 oder 70/80-200 auch an der Kamera haben kann - sogar mit TC14 (hier nicht angebracht):



Dann aber geht Platz floeten ...

Ich vermute, dass das auch besser geht, habe aber noch keine bessere Aufteilung gefunden.


Spaeter kam dann noch ein LoewPro Nova 5 AW dazu - mit aufgesetzer Streulichtblende geht das aber auch nur mit dem 17-35, oder aber ich duerfte nichts anderes in der Tasche haben. Und das, obwohl diese Tasche schon sehr gross ist:




Daher habe ich mir gleich nochmal den Nova 4 AW angeschaut - und liebe das Ding seitdem:



Es passen zwei mittlere Objektive dran (hier 17-35 und 70-300), ein Blitz und es ist noch Platz fuer ein 50/1.4 ...
 
Kommentar
-Anzeige-