Ich fühle, dass es an der Zeit ist, mit meinem Vater über dieses Archiv zu sprechen. Gerne würde ich es übernehmen, mich darum kümmern, auch weil es über Strecken meine eigene Lebensgeschichte - wenn auch leider nur die frühen Jahre - dokumentiert.
Aber was erwartet mich da, wie erfasse, sichte, reinige und lagere ich diesen Schatz am besten? Soll ich digitalisieren?
Was meint ihr?
Ich würde das Archiv sowohl komplett digitalisieren als auch in angemessener Umgebung lagern.Aber was erwartet mich da, wie erfasse, sichte, reinige und lagere ich diesen Schatz am besten? Soll ich digitalisieren?
abgelegten Negativen habe ich diese DIN A4-Hülle auf ein Leuchtpult gelegt und von oben abfotografiert. In meiner Kamera war dann gleich ein Bildbearbeitungsprofil aktiviert, das die Wandlung in einen Positiv-SW-Kontaktabzug erledigt hat(*). Das hat die Sichtung - die ich für ein paar tausend Bilder zusammen mit einem meiner Cousins an dessen Flachbildfernseher gemacht habe - wesentlich erleichtert.Geordnet in Pergaminhuellen
Ich habe mich mehrfach von großen fotografischen Hinterlassenschaften sehr bewusst getrennt und bereue wenig. Das letzte Hemd hat keine Taschen und mitnehmen kannst eh nix. Die eigene "Fotografie im Kopf" bleibt, alles andere hat viel zuviel "wenn und aber" - es sei denn, man begreift sich als Archivar eines bestimmten Anliegens. Das sollte wohlgeprüft sein, aber ob es sich lohnt, können sowieso erst Menschen in der Zukunft beurteilen.
Wenn ein Mensch mit seinen (Foto-)Dingen zu Lebzeiten abschließt bzw. die für mittlerweile obsolet hält: ich wúrd‘s wohl akzeptieren.
Gesendet von meinem ME173X mit Tapatalk
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