D700 mit All-in-One-Objektiv

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Durch die notwendige Verkleinerung sehen die Bilder deutlich schlechter aus als in RAW , da muss wohl für´s Forum doch noch ein wenig bearbeitet werden...

Es wäre nett, wenn Du das tuen würdest, denn diesen Müll traue selbst ich dem 18-200VR nicht zu, da ist ja mein 18-200 OS besser
 
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ja schnucki *tätschel*
 
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Sorry, der Schuß geht aber gewaltig nach hinten los. Das kann das 18-200VR deutlich besser. So schlecht ist es auch wieder nicht.

das würde ich auch sagen... hier kommt ein mittelprächtiges objektiv zusammen mit ziemlich schlechten bildern... als referenz nicht wirklich geeignet... diese dinger hätten bei mir den weg von der speicherkarte auf die platte nicht geschafft
 
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--> 50mm f1.4 <-- :up:

Auf den ersten Blick scheint Denis' Bemerkung ein Scherz zu sein, aber wenn ich nur ein Objektiv mitnehmen will (oder kann), aber noch nicht weiß, was ich unter welchen Bedingungen (mit meiner D700) fotografieren werde, nehme ich mein 50 mm 1.4 mit, weil es universell einsetzbar ist.
 
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So ist es. Noch einen Tick universeller ist das Micro-Nikkor 2.8/60 mm. Beide Objektivtypen gibt es jetzt ganz neu als AF-S.

Grüßle
Uwe
 
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Ist eine Festbrennweite in der Sportfotografie nicht eher von Nachteil
(und dann noch so eine kurze)?

Ein Zoom finde ich da weitaus vorteilhafter, man hat ja bei Sportveranstaltungen
nicht immer die Möglichkeit, den Standort zu wechseln.

Nur sollte dieses Zoomobjektiv natürlich lichtstark sein, sonst scheitern die
Bilder am Rauschen (was bei der D700 etwas weniger ins Gewicht fallen sollte).
 
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dito.
Das AF 50 1:1,4 D ist mein Immerdrauf auf der D700.
 
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Ist eine Festbrennweite in der Sportfotografie nicht eher von Nachteil

Sicher ist eine Festbrennweite 50 mm alleine für die meisten Sportveranstaltungen ungeeignet. Allerdings hängt die richtige Ausrüstung für Sportveranstaltungen sehr stark von der jeweiligen Sportart ab und davon, in welcher Liga gespielt wird. Eine Leichtatlethik-WM z.B. erfordert lichtstarke Zooms mit langen Brennweiten, das Sportfest der örtlichen Grund- und Hauptschule nicht unbedingt.

Das Bild unten entstand mit einem AF-Nikkor 1.4/50 mm D an einer Nikon D200. Ja, es zeigt das Elfmeterschießen. Während der regulären Spielzeit hatte ich ein altes AF-Zoom-Nikkor 2.8/80-200 mm ED (ohne "D") vornedrauf. Kostet gebraucht nicht die Welt, und ist für die AH allemal schnell genug

Gruß
Uwe


 
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Ich habe mal geschaut, welche Brennweiten ich meist einsetze, ich liege so im Bereich 80-200 mm. Ich habe mich eigentlich immer etwas gescheut, soviel Geld in ein Objekt reinzustecken. Aber Qualität hat eben seinen Preis

Wenn Du Dir wirklich sicher bist, genau den Brennweiten-Bereich zw. 80-200mm zu nutzen (was ich im übrigen in der Turn/Sporthalle nicht so recht glauben mag), dann wäre das Sigma 70-200/2.8 HSM vermutlich die deutlich bessere Wahl für Experimente. Zumindestens schont es den Geldbeutel deutlich, da das Sigma weniger als die Hälfte kostet. Es hat zwar kein VR, aber der wird bei Sport sowieso nicht benötigt (ok ok, außer Schach, Bahnradsport mit Steheinlagen, etc.). Ansonsten gibt es "für untendrum" noch das passsende 17-70/2.8-4.0 HSM, allerdings als reine DX-Version.

Ach ja, bei den Bildern in der Halle waren keine Sportbilder, sondern eher die Vereinsfeste (Fastnacht, Turnstunde, Gruppenbilder usw.) gemeint, wo 1/125 mit Blitz ausreicht.

Dafür kann man, gelinde gesagt, eigentlich jede Optik auf mindestens jeder Spiegelreflexkamera draufsetzen .
 
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Ich habe das. (28-200 G)

Laß es lieber sein.
 
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Hallo Runnerin,

habe mir gerade eben mehr oder weniger den gesamten Thread zu Gemüte geführt (ich drück mich vor meiner Arbeit!).
Dabei ist mir der Gedanken von Steve als erstes durch den Kopf:
Warum nicht eine D300 + eine anständige 2.8er Optik? Ob es nun gerade das 70-200 von Nikon sein muss oder besagtes Sigma 50-150/2.8 oder ev. ein 70-200 von Sigma/ Tamron spielt da nicht mal so sehr eine Rolle.
Dazu ev. noch ein 85/1.8 (od. noch besser 1.4), dann bist du prima für die Halle gerüstet, kannst dein 18-200 weiter verwenden und hast zudem eine tolle D300 und 2 vernünftige Optiken dazu (die du auch auf der D200 verwenden kannst).

Kleine Rechnung:
D700 ca. 2300.-

D300 ca. 1300.-
+ Sigma 50-150/2.8 ca. 400.- od.
Tamron 70-200/2.8 ca. 615.- od.
Sigm 70-200/2.8 ca. 650.-
+85/1.8 ca. 350.-

macht unter dem Strich gleih viel, wie eine D700 mit obig genannten vorteilen. (Die 70-200er und das 85er könntest du später auch wunderbar weiter mit einer D700/800 etc. nutzen).

Gruss
Michi
 
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Für alle, die es nicht bereits aus anderen Threads wissen, ich fotografiere mit der D700 (u. a.). Mein Objektiv der Wahl ist meistens das AF-S 2.8/ 24-70 mm, nach oben und unten durch qualitativ gleichwertige Linsen ergänzt. Ich habe kein Super-Zoom und werde mir so schnell auch wohl keins kaufen.

Angesichts der Schärfe, die die Diskussion hier zum Teil wieder einmal hat, verweise ich mal auf einen Bericht aus der Nikon Pro Ausgabe 12.2006. Ab Seite 20 ist da ein Artikel über den Stern-Fotografen Perry Kretz drin, der in Afghanistan eine Geschichte über den Anti-Drogen-Kampf fotografiert hat.

O-Ton: "Meine neue Waffe ist die D200. Ich habe sie bei diesem Auftrag zum ersten Mal eingesetzt, zusammen mit dem Zoomobjektiv 18 bis 200 mm. Statt zweier Objektive brauchte ich dann nur noch eines mitzuschleppen. Zu schwere Ausrüstung tragen zu müssen, kann ein Problem sein, deshalb gilt weniger ist mehr. Wegen des geringen Gewichts der Ausrüstung konnte ich auch in großer Höhe gut arbeiten."

Das Nikon keinen Beitrag aufgenommen hätte, in dem ein Profi berichtet, dass das Ding nix taugt, liegt natürlich auf der Hand. Ich verstehe den Beitrag auch nicht als universelles Qualitätszeugnis für dieses Objektiv. Es scheint aber an der D200 auch weit entfernt von "unbrauchbar" zu sein. Ohne Frage, wer aus seiner D200 oder aktuell aus der D700 alles herausholen will, der ist mit einem 11x Zoom sicher nicht richtig bedient. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es aber doch mal nützlich sein. Im Falle von Kretz sehen die Fotos, die abgedruckt wurden auch nicht schlecht aus und immerhin muss der Mann sein Geld damit verdienen.

Mein Rat an den TE sieht wie folgt aus:

  • Vom All-in-One-Traum würde ich mich für die D700 verabschieden.
  • Die sehr teure Oberklasse muss es auch nicht unbedingt sein. Man kann ja evtl. später, wenn wieder Geld in der Hobby-Kasse ist aufrüsten.
  • Universell und brauchbar für die D700 wäre z. B. das AF-S 24-120 mm VR. Natürlich kommt das Objektiv in der Leistung mit dem 2.8/ 24-70 mm nicht mit. Es ist aber deutlich günstiger und nicht so schwer.
  • Als Abrundung nach oben könnte man das 4.5-5.6/ 70-300 mm VR ins Auge fassen. Ich habe es neulich auf einer Vietnam-Reise mit dabei gehabt, weil mir das 2.8/ 70-200 mm (ggf. plus Konverter) zu schwer war und ich höchstens 30 Prozent meiner Fotos im Telebereich mache. Es hat sich an der D700 sehr gut geschlagen.
  • Unterm Strich kosten beide Objektive zusammen immer noch deutlich weniger als z. B. das AF-S 2.8/ 24-70 mm. In eine mittelgroße Fototasche verpackt ergibt sich zusammen mit der D700 eine gut tragbare Reiseausrüstung.

Das könnte doch ein Kompromiss sein, der bezahlbar ist und trotzdem die Freude an der Kamera nicht durch schlechte Ergebnisse verdirbt.
 
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ein Artikel über den Stern-Fotografen Perry Kretz drin, der in Afghanistan eine Geschichte über den Anti-Drogen-Kampf fotografiert hat.

ich lehne mich jetzt mal gaaaanz weit aus dem fenster... aber kann es... nur so eine vermutung... kann es denn eventuell, vielleicht, unter umständen sein, dass es bei so einer reportagearbeit nicht wirklich auf die letzte bildqualität ankommt?
 
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Hier nochmal ein Fußballfoto von mir. Aufgenommen mit einer Nikon D200 und dem AF-Zoom-Nikkor 2.8/80-200 mm ED. Wie weiter oben erwähnt, besitze ich die erste Version dieses Objektivs, also das alte Schiebezoom ohne D-Signal. Ich habe es vor Jahren gebraucht für damals 1000 DM gekauft und zunächst an einer Nikon F3 eingesetzt. Da merkte ich sehr schnell, was es bedeuted, mit 1.3 kg aus freier Hand bzw. ohne Stativschelle fotografieren zu müssen. Glücklicherweise bekam ich von einem netten Mitglied des damals noch "gelben" Nikon-Forums eine gebrauchte Stativschelle von Burcynski für 70 DM angeboten. Auf einer Fotobörse fand sich eine fast neue Metall-Gegenlichtblende für 30 DM, damit war das Objektiv komplett.

An der D200 durfte das Objektiv dann zeigen, was es kann, und ich bin sehr zufrieden. Mit der Burcynski-Stativschelle auf dem Gitzo-Einbeinstativ kann man es am Spielfeldrand gut aushalten, und der AF ist schnell genug für ein Spiel von Hobbykickern.

Die Bilddaten: ISO 200, Blende 5.6, 1/350 sec, Brennweite 200 mm. Der Bildausschnitt wurde im RAW-Konverter (Capture One LE 3.7.4) angepasst.

Grüßle
Uwe


 
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Der schlechte Ruf des 18-200mm kommt meiner Meinung auch daher das es viele Leute falsch bedienen - lange Brennweite mit zu langer Belichtung - ich schließe mich da auch nicht aus. Mein Eindruck vom 18-200mm - bis 70mm gar keine Probleme auch bei Offenblende. Darüber sollte es man stark abblenden so f8-11 damit auch der Kontrast besser wird. Es ist am langen Ende doch ehr ein Schönwetterobjektiv. Mein Problem mit dem 18-200mm ist ehr das harsche Bokeh und der Übergang zu den Spitzlichtern - da finde ich z.B. sogar das 18-55mm "cremiger". Zurück zum Thema - wenn ich eine D700 hätte würde ich mir auf jedenfall ein 28-300mm von Tamron holen - wenn man es richtig bedient - macht es gute Bilder - was ich so gesehen und gehört habe im Netz.:winkgrin:
 
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ich lehne mich jetzt mal gaaaanz weit aus dem fenster... aber kann es... nur so eine vermutung... kann es denn eventuell, vielleicht, unter umständen sein, dass es bei so einer reportagearbeit nicht wirklich auf die letzte bildqualität ankommt?


dann lehne ich mich auch mal weit aus dem Fenster Woici, kann es... nur so eine vermutung... kann es denn eventuell, vielleicht, unter umständen sein, dass es der Threadstarterin nicht wirklich auf die letzte Bildqualität ankommt?

by the way: danke Jens für einen wirklich sachlichen Beitrag, der gezeigt hat, dass ein Universalzoom wenn auch nicht qualitativ, aber in der fotografischen Arbeit (in bestimmten Situationen) durchaus seine Berechtigung hat.

Kurze Stellungnahmen des zitierten Fotografen zur D200 und dem 18-200VR finden sich auch im Fotomagazin 3/2007.
 
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ich lehne mich jetzt mal gaaaanz weit aus dem fenster... aber kann es... nur so eine vermutung... kann es denn eventuell, vielleicht, unter umständen sein, dass es bei so einer reportagearbeit nicht wirklich auf die letzte bildqualität ankommt?

Könnte sein, nur so eine Vermutung, dass du meinen Beitrag nicht aufmerksam gelesen hast?
 
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Zurück zum Thema - wenn ich eine D700 hätte würde ich mir auf jedenfall ein 28-300mm von Tamron holen - wenn man es richtig bedient - macht es gute Bilder - was ich so gesehen und gehört habe im Netz.

Wenn ich höre, dass sich jemand eine 2500-EUR-Kamera kauft und dann diesen Scherbenhaufen dazu, sträuben sich mir die Nackenhaare. Ich hatte zweimal Gelegenheit, Bilder anzusehen, die mit diesem Objektiv gemacht wurden. Beidesmal nicht nur schlechte Schärfe, sondern auch flaue Farb- und Kontrastwiedergabe und extreme innere Reflexionen bei Gegenlicht.

Ich selbst besitze neben einer D200 auch eine D700. Dazu eine Menge alter und ältester Objektive. Und musste feststellen, dass die D700 eine sehr anspuchsvolle Kamera ist, was Objektive angeht. Wer glaubt an der D700 einfach die ISO hochzudrehen und dann mit einem billigen Suppenzoom fotografieren zu können, dürfte nach den ersten Versuchen bitter enttäuscht sein.

Sicher ist es momentan sinnvoller, sein Geld in eine D700 zu investieren als es auf die Bank zu tragen Dann aber bitte auch in gutes Glas investieren!

Grüßle
Uwe
 
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Uwe, ich sag's gerne nochmal: Manchmal ist Flexibilität wichtiger als Bildqualität - und viel schlechter als das Nikon 18-200 kann die Scherbe auch nicht sein. Die war okay, aber auch nicht wirklich gut.

Gruß Erik
 
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