D50 Beim Regen

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Hat man sich früher (zu analogen Zeiten) Gedanken gemacht ob die
Kamera vielleicht ein paar Regentropfen abbekommt? Kann mich nicht
erinnern. Solange es nicht Bindfäden regnet kann man - so meine ich -
sich mit jeder Kamera rausstellen, danach muss man sie nur mit einem
Tuch wieder trocken wischen.

Roland
 
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Bei einer Analogen hätte ich nicht so die Bedenken - aber mit einer Digitalen, welche vollgestopft ist mit Elektronik, die Feuchtigkeit langsam die Kontakte korrodiert, oder irgendwelche Kurzschlüsse verursacht?

In der Gebrauchsanleitung steht sicherlich nicht umsonst:
"Setzen Sie die Kamera keiner Feuchtigkeit aus. Dieses Nikon-Produkt ist nicht wasserdicht. Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder wenn Wasser ins Gehäuse eindringt, kann es zu Fehlfunktionen kommen. Die Korrosion der internen Mechanik und Elektronik kann zu irreparablen Schäden führen.".

Man sollte schon etwas sorgsam mit dem Teil umgehen, wenn man lange Freude dran haben möchte.

Gruß Jens
 
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kasej schrieb:
Weiß jemand, wie ist es am bestem mit D50 beim Regen zu fotografieren, ist D50 einigermaßen wasserdicht?

"Wasserdicht" ist wahrscheinlich das falsche Wort. Passender ist eher "wasserabweisend". Solange nur ein paar Tropfen auf das Gehäuse fallen, ist es OK. Wenn sich allerdings ein Regenschauer darüber ergießt und das Wasser beginnt, sich in den Nähten des Bodys zu sammeln, wäre ich vorsichtig. Mit eingeschlossen ist hier aber auch das Objektiv.

Bei stärkerem Regen fotografieren also am besten vermeiden. Wenn es doch sein soll, Body+Objektiv mit irgendwas Überdecken, was nach Plastiktüte aussieht und gut befestigen. Und dabei selbst nicht absaufen
 
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"Alle Jahre wieder, kommt der Regenthread..."
Das Thema ist bereits mehrfach ausführlichst durchgekaut worden, einfach mal nach "Wasserdicht" oder "Regen" oder ähnlichem suchen.

Gruß Erik
 
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Doc schrieb:
...aber mit einer Digitalen, welche vollgestopft ist mit Elektronik, die Feuchtigkeit langsam die Kontakte korrodiert, oder irgendwelche Kurzschlüsse verursacht?
D50/70/80 haben keinerlei Dichtungen an den Bedienelementen. An den Einstellrädchen vorbei geht es direkt zur Elektronik. Eingedrungenes Wasser muß auch nicht sofort zu einem Schaden führen, es kann auch sein daß die Kamera mit großer Verzögerung irgendwelche Fehler entwickelt die man dann gar nicht mehr dem Regen zuordnet. Die unvermeidlichen Heldengeschichten wie "stundenlang im Regen fotografiert und nix passiert" muß man deshalb mit etwas Distanz betrachten, abgerechnet wird erst viel später.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten trotzdem im Regen zu fotografieren. Ich habe eine Regenhülle von Ewamarine. Die ist ausgesprochen steif und unhandlich, aber dafür hält sie auch einen ordentlichen Gewitterschauer ab. Wenn's weniger kosten soll dann gibt es (Suchfunktion) auch diverse Tips wie man mit irgendwelchen Plastiktüten und Gummibändern den gleichen Effekt erreichen kann.

Ich habe übrigens eine zerlegte Olympus OM1 auf dem Dachboden. Ein recht robustes Ganzmetallgerät. Vermutlich dachte der Besitzer deshalb auch daß es auf Regen nicht ankäme. Dabei sind irreparable Korrosionsschäden entstanden. Zu analogen Zeiten war das Problem also auch nicht grundsätzlich anders.

Grüße
Andreas
 
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iffipiffy schrieb:
Ich bin außerdem der Meinung, dass eine analoge Kamera genauso gut kaputt gehen kann, wie eine digitale. Vielleicht nicht so schnell, aber dennoch.

Sehe ich auch genauso, außerdem die Objektive sind auch nicht besonders Wasserabweisend.

Ich hatte schon Probleme gehabt wegen nassen Fingern! Wenn man an die nicht abgedichteten Knöpfe kommt, sollte man schon trockene Hände haben.

Das Thema ist aber sicherlich ein evergreen.....
 
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Was generell oft bei Feuchtigkeit Theater macht sind die Einstellräder selbst. Habe das schon bei einigen Kameras erlebt. Ansonsten: Rostige Elektronik kann durchaus noch funktionieren, bei rostiger Feinmechanik wird das schon wesentlich schwieriger. Vor zehn Jahren haben viele Redakteure nach einem feuchten Besuch auf dem Fußballplatz einfach ihre Plastik-Canons ne Weile in den Film-Trocken-Schrank gehängt. Danach war wieder alles ok.
 
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Lordfubbes schrieb:
"Alle Jahre wieder, kommt der Regenthread..."
Das Thema ist bereits mehrfach ausführlichst durchgekaut worden, einfach mal nach "Wasserdicht" oder "Regen" oder ähnlichem suchen.

Gruß Erik

Hallo Erik

dass die Regenfrage wiederholt wird stört mich wesentlich weniger als die tausend Objektivfragen. Im letzten Jahr mit regelmässigem Studium bin ich wenig über das Nässeproblem gestolpert.

In meinem letzten Thread dazu gab es interessante Meinungen, speziell dass die Schäden erst viel später ersichtlich werden!

Ich mindestens bin vorsichtiger geworden und schütze meine Kamera nicht gegen etwas Nieselregen, jedoch gegen direkte Wassereinwirkung.

Gestern an einem Pferderennen sah man in strömendem Regen interessante Bilder wie dies von Profis gelöst wird.

Ich mindestens würde eher Occasionslinsen oder Bodys von Amateurnutzern kaufen.

Gruss
Peter
 
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Ich war gestern 10 Stunden mit der D50 draußen, wobei viel Feuchtigkeit in der Luft war. Hab' sie wohl versucht vor direktem Regen zu schützen, aber Tropfen bekam sie doch ab und die Hände samt Fototasche waren auch unmöglich ganz trocken zu halten. Ab ca. 4 h bekam sie Fehlfunktionen. Nach einer Nacht im Heizungsraum hat sie sich jetzt einigermaßen erholt (fast alles funktioniert wieder, allein die Wahlwippe spinnt noch etwas).
Also ich werde sie nicht mehr vergleichbaren Torturen aussetzen. Hoffentlich ist das noch mal gut gegangen.
 
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also bei starken Regen wandert die Cam in den Rucksack... ansonsten Sackerl drüber und nur kurz rausnehmen, dann abwischen und gleich wieder ins Sackerl... mach ich aber nur bei ganz leichtem Regen, der nicht anhält und da meist noch unterm Baum oder im geschützten Bereich (Felswand, Überdachung, usw)

Beim Fotografieren von Blitzen (meist Nachts), such ich mir einen Unterstand - dann wird die Kamera eingestellt und mit Plastiksackerl und Tesa "verpackt"... klingt jetzt etwas brutal, ist es aber net...

zugeklebt wird bis zum Blendenring, Brennweite bleibt daher fix so wie sie ist... vorn lass ich den Fokusring frei für eventuelles nachjustieren...

Unterstand plus Sackerl bietet ausreichend Schutz vor direktem Regen - die vereinzelten Tropfen, die durch den Wind seitlich reinwehen, fängt dann eben die Plastik"abdeckung" ab...

hab so schon einige hübsche Fotos gemacht, auch mit der Kompaktkamera (die stand sogar ne ganze Nacht mit Intervalltimer draussen und funktioniert bis heute einwandfrei ^^)... Folgeschäden gabs noch nie, man muss halt aufpassen, dass man net was "bewegliches" zuklebt ... wer besonders vorsichtig ist, stellt gleich MF ein und macht alles manuell...

in den direkten Regen ohne Schutz hab ich mich aber noch nicht getraut - mitunter wär das durchaus möglich, wenn man die Kamera gut "abdichtet", aber mir ist das Risiko einfach zu groß... weiters weiß ich nicht wie weit man die Cam komplett abdichten darf und ob dann nicht wegen Luftmangels irgendwas heiss laufen kann... theorethisch sollt aber nix sein, in einem Unterwassergehäuse is sie ja auch luftdicht verpackt...

am liebsten stelle ich mich auf oder unter Balkone, da ist man ganz gut geschützt vom direkten Regen und hat freie Sicht aufs Geschehen

soweit meine Erfahrungen - Nachahmung auf eigene Gefahr
 
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