D300 und die Jpeg Engine

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HeWe

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Hallo,

wie ist eigendlich die Jpeg Engine der D300 ?
Werden gebrauchsfertigere Jpegs gemacht als mit der D200?
Auch die der D80 fand ich nicht so toll, gut waren die der D40 und D50.

Wo liegt da die D300 ?
 
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Bei der D300 habe ich keine umfangreichen Tests gemacht. Ich vermute aber, die D300 verhält sich ähnlich wie die D3.
Für die D3 kann ich sagen, dass mit ein bißchen Einstellarbeit im Vgl. zu früher hervorragende JPG Ergebnisse erzielt wurden. Ich habe zwei Settings, die ich einstweilen für fast alle Fälle den RAWs vorziehe. Bei der D200/D2 ging das theoretisch (mit Transferkurven) auch, aber der Aufwand ist doch recht hoch.
 
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Die JPEG-Engine der D300 ist so gut, dass ich ernsthaft überlege nur noch in Ausnahmefällen RAWs zu machen. Bei der D200 habe ich nur in RAW fotografiert.
Bei schwierigen Lichtsituationen (Weißabgleich bei Mischlicht) und hohen ISO-Einstellungen werde ich aber nach wie vor RAWs machen. Die 3 Stufen der Rauschunterdrückung sind mir nicht fein genug.
 
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Der Unterschied zur D50 ist recht groß. Wenn ich nicht immer vergessen würde den Weißabgleich auf die entsprechende Situation bzw. zurück zustellen würde ich viel öfter Jpeg`s machen.
Gruß Tinto
 
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Mmmh, IMO sollte zu einer guten JPEG-Engine auch eine gute AWB gehören.

Der automatische Weißabgleich bei der D300 liegt eigentlich immer nahezu treffsicher am Optimum, selbst bei den höheren ISO-Werten. Ab ISO1600 nutze ich eigentlich immer RAW&JPEG, aber weniger wegen dem WB, sondern um ein besseres Ergebnis beim Rauschen zu erreichen. Oft nehme ich dann aber trotzdem die JPEGs, da einfach nichts zu verbessern ist .
 
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Mmmh, IMO sollte zu einer guten JPEG-Engine auch eine gute AWB gehören.

Hast`e schon recht! Und der der D300 ist auch gut. Trotzdem stelle ich oft den Weißabgleich auf die entsprechende Situation ein um vielleicht noch ein etwas besseres Ergebnis zu haben. Nur mit dem zurückstellen habe ich es nicht immer so
 
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Frage dazu :

wenn ich NEF + jpg parallel abspeicher und für NEF andere Bildboptimierungs-
parameter eingestellt habe als für jpg, berücksichtigt die D200/D300
das auch richtig bei der Bildspeicherung ?

Müßte doch so sein - oder
 
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Ich war anfangs mit den Hauttönen und dem AWB nicht immer zufrieden.
Was mir echt gefällt, sind die in die D300 implementierbaren 3 Settings der D2Xs.
Damit habe ich endlich die Gesichtsfarben und Farbtöne die MIR am besten gefallen und einigermaßen denen der D70s gleichen. Der entweder fies-v
blasse Hautton oder die zu roten Wangen passen jetzt. Es hatte oft Bilder, bei denen sahen Leute aus wie aus Wachs - einfach künstlich.
Ich mache nur bei wichtigen Events und schwierigen Lichtverhältnissen JPG+RAW. Ich bin - was Nachbearbeitung anbelangt - nämlich sau faul
Martin
 
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Der automatische Weißabgleich bei der D300 liegt eigentlich immer nahezu treffsicher am Optimum

Wie hast du das getestet?

Die Laborwerte bescheinigen der D300 einen eher ungenauen Weißabgleich, und auch erfahrene Tester wie Thom Hogan haben den automatischen Weißabgleich bemängelt ("It is decidedly less accurate than I expected.")
 
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Es gibt wohl keine Digitalkamera mit perfektem Weißabgleich. Ich habe nur den Vergleich D40, D200 und D300. Der AWB der D300 ist gegenüber der D200 deutlich verbessert. Bei Tageslicht, egal ob in der Sonne, im Schatten oder bei bewölktem Himmel passt der WB der D300 eigentlich immer. Die D200 ist bei bewölktem Himmel und im Schatten immer deutlich zu kühl (blau).
Probleme hat die D300 und nicht nur die, bei Kunst- und bei Mischlicht.

Wie hast du das getestet?

Die Laborwerte bescheinigen der D300 einen eher ungenauen Weißabgleich, und auch erfahrene Tester wie Thom Hogan haben den automatischen Weißabgleich bemängelt ("It is decidedly less accurate than I expected.")
 
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Wie hast du das getestet?

Bisherige Erfahrung von einer 08/15-Knipse bis in das aktuelle ambitionierte bzw. semiprofessionelle DSLR Segment (Canon, Sony, Nikon). Ich bin vom Gefühl her von der D300 sehr positiv überrascht, auch was den Weißabgleich bei schwierigen Kunstlicht oder speziellen wechselnden Show- oder Hallenlicht-Konstellationen betrifft. Non-D300 Besitzer haben mir mein persönliches Gefühl im direkten Vergleich mit ihren mitgebrachten DSLRs bestätigt bzw. korrekterweise müsste ich sagen: So haben es ohne einen Hinweis von mir festgestellt (neben dem Wow-Effekt beim AF bei spärlichem Licht). Die hohen ISO-Werte und allgemein schlechte Lichtverhältnisse sind allerdings auch ein Thema für sich, aber da liegen andere Kameras oft deutlich mehr daneben.

Aus bitterer Erfahrung habe ich mit der D300 in diesem Umfeld bisher immer per RAW & JPEG fotografiert, dann aber bei der Nachbearbeitung und Vergleich in CNX festgestellt, daß da einfach nichts bzw. kaum etwas zu optimieren war. Am Sonntag werde ich die Problematik aber wieder in zwei völlig unterschiedlichen Sporthallen mit ISO800/1600/3200 austesten müssen. Ich bin schon gespannt wie das Wetter wird, denn die eine Halle ist äußerst dunkel, während die andere ein relativ lichtfeundlicher Neubau ist. Vielleicht revidiere/relativiere ich meine Aussage ja doch noch .

Ich bin zwar in einer gewissen Art Technik-Freak, aber an anderer Stelle auch Pragmant. Ich nehme die D300 in die Hand, fotografiere, analysiere die Bilder danach einfach per EXIF und versuche dann den Fehler zu finden. Per Messung und Testreihe kann ich Dir also überhaupt nichts beweisen .
 
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Wie hast du das getestet?

Die Laborwerte bescheinigen der D300 einen eher ungenauen Weißabgleich, und auch erfahrene Tester wie Thom Hogan haben den automatischen Weißabgleich bemängelt ("It is decidedly less accurate than I expected.")

Messwert hin, Messwert her, entscheidender wäre für mich die Frage nach der subjektiv vermittelten Farbstimmung. Ein automatisch weggebügelter Sonnenuntergang oder so wäre jedenfalls der falsche Weg. Solange es in der Richtung bleibt ist es OK. Falls jedoch z.B. Kunstlich plus Blitz, wie bei der D70 gelegentlich zu sehen ins bläuliche kippt, dann passt es einfach nicht.
 
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Gibst Du diese Settings preis?
Das wäre eine Hilfe für mich.
Bislang fotografiere ich fast ausschließlich mit RAW.

Gruß
Adda
 
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Ich bin bei meiner D300 mittlerweile dazu übergegangen, alle Bilder in Raw aufzunehmen und dann erstmal die ind den NEFs eingebetteten JPEGs zu extrahieren. Diese haben volle Auflösung, aber eine etwas höhere Kompression als die JPGs out-of-the-cam. Als Tool nutze ich exiftool, für das ich ein kleines Script geschrieben habe, das ich automatisch beim Import von der Karte auf den Rechner laufen lasse. Die NEFs archiviere ich dann auf einer externen Festplatte und arbeite mit den JPGs weiter.

Wenn ich dann von einzelnen Bildern bessere Qualität brauche, dann nehme ich mir die entsprechenden NEFs und entwickele sie gezielt in Capture NX und speichere sie je nach Bedarf als TIF zur Weiterbearbeitung in Photoshop oder als JPG ab.

So habe ich immer die Möglichkeit, die beste Qualität aus einem Bild rauszuholen, muss aber nicht die ganze Zeit mit riesigen Dateien arbeiten.
 
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Ich bin bei meiner D300 mittlerweile dazu übergegangen, alle Bilder in Raw aufzunehmen und dann erstmal die ind den NEFs eingebetteten JPEGs zu extrahieren.

Gibt es handfeste Gründe für diese eigentlich unnötige Arbeit? Ich lasse die D300 in solchen Fällen immer ein RAW und das dazu passende JPG-File erstellen, um später entweder das RAW im direkten Vergleich gleich zu löschen oder aus dem RAW eine verbesserte JPEG Variante in CNX zu erstellen (sofern die RAWs nicht wegen späterer Verwertung sowieso direkt gesichert werden).
 
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Ganz einfach: So spare ich Platz auf meinen Speicherkarten und auf meinem Rechner. Letzteres aber hauptsächlich deswegen, weil ich nie was lösche, sondern nur weniger gut bewerte und dann auslagere.
 
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Die Tischdecke ist mit dem integrierten Blitz (um1,7 Blenden unterbelichtet) beleuchtet. Die Sitzgruppe hinten links mit einer Glühlampe und einer Energiesparlampe über dem Tisch, dazu das Licht von einem Kaminfeuer und den Kerzen. Von rechts zwischen der Säule und dem Schrank kommt noch Leuchtstoffröhrenlicht dazu.
Für so viel Mischlicht macht die Automatik der D300 einen guten Job, finde ich.
Uwe
 
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