Ich vermute, daß es eher die Hersteller der RAW-Konverter sind, die sich hier Aufwand ersparen wollen.
Die eigentlichen RAW-Daten sind relativ simpel auszuwerten, da kann man denselben Code für fast alle Modelle benutzen. Und die, bei denen es etwas speziell wird wie bei der D1X mit ihren doppelt breiten Pixeln, die werden dann von diversen RAW-Konvertern einfach nicht unterstützt.
Und nun stellen wir uns vor, die Hersteller der RAW-Tools sollen all die vielen Kameraeinstellungen der vielen Kameramodelle berücksichtigen ... wo fängt man an, wo hört man auf? Da gibt es ja auch solche Details wie Rauschreduzierung oder D-Lighting, die Fremdkonverter ganz anders lösen oder die dort fehlen. Farbmodi, ein Konzept das bei Fremdkonvertern ziemlich unbekannt ist. Da ist es schon konsequent, sich auf die nackten Rohdaten zu beschränken und den Rest wegzulassen. So richtig passend zu dem, was in der Kamera mit den Daten gemacht wird, wird man das als Fremdhersteller sowieso nicht berücksichtigen können.