Mal ein fotografischer Einblick in eine Computer-Festplatte:
Die Festplatte startet nicht mehr, es handelt sich aber nicht um einen Head-crash.
Vielmehr hat sich irgendein Steuer-Chip auf der Elektronikplatine verabschiedet.
Hätte ich keine komplette Datensicherung des gesamten Festplatten-Inhaltes gehabt, wäre eine Datenrettung durch Einbau der Elektronikplatine eines neuen Exemplars des gleichen Modells dieser Festplatte möglich gewesen.
So aber habe ich auch das Gehäuse geöffnet, damit man mal die Scheibe und den Kopfträgerarm sehen kann.
das was ich mich eigentlich nicht traue, aber auch mal mit meinen älteren Schätzchen aus der Kellerschublade machen sollte, von denen man meint, man könne sie noch mal gebrauchen, aber doch nie wieder drauf schaut und die Daten eigentlich auch nicht vermisst bzw. woanders schon gesichert hat.
Als ich vor etlichen Jahren eine defekte Platte entsorgen wollte, packte mich die Neugier. Wie filigran ist solch eine HDD aufgebaut?
Da auch sensible Daten drauf waren, zerstörte ich zum Abschluss die Scheiben mit grober Gewalt - ein großer Schraubendreher leistete mir gute Dienste :up:.
Einige Zeit später das gleiche Szenario. Schraubendreher rausgeholt und ....... In der Zwischenzeit wechselte man - was ich nicht wusste - wohl auf Glasträger oder ähnlich sprödem Material. Die Splitter spritzten ordentlich rum. Ich hatte Glück, nichts passiert (Brillenträger, Gesicht sicherheitshalber abgewandt).
Also seid vorsichtig wenn euch auch die Neugier packt.
Das ist nicht ganz so einfach, da auf der Platine auch die Kalibrierdaten des Schreib-/Lesekopfes gespeichert sind. Auch bei baugleichen Festplatten klappt das nicht immer, da das EEPROM, die Firmware und das PCB-Layout minimal abweichen können. Alles schon durchgemacht ;-)