Verlassenes Gebäude der DB im Dormunder Norden.
Stillgelegtes Gleisgelände ist überwuchert und kaum noch zu sehen.
Dafür ist diese "repräsentative Villa" zu bewundern, danke DB!
Ist das jetzt nur häßlich oder auf besondere Weise doch schon wieder reizvoll? Daran werden sich wohl die Geister scheiden. Mich hat es irgendwie fasziniert, warum weiss ich auch nicht.
Martin
Na, wenigstens noch so ein ganz kleines bisschen richtiges Ruhrgebiet und nicht nur kitschigbunt angestrahlte Überreste vergangener Zeiten, Gottseidank!
War gestern mal wieder mit dem Rad auf dem Emscher Radweg unterwegs, sehr zu empfehlen. Man sieht da mehr Motive als wenn man mit dem Auto so rumfährt.
Ein paar Bilder möchte ich gerne zeigen, da sie hier gut reinpassen.
#1
Hängebrücke über den Rhein-Herne-Kanal für Fußgänger und Radfahrer
Na, wenigstens noch so ein ganz kleines bisschen richtiges Ruhrgebiet und nicht nur kitschigbunt angestrahlte Überreste vergangener Zeiten, Gottseidank!
Auch die kitschig bunt angestrahlten Überreste vergangener Zeiten sind "richtiges Ruhrgebiet", ob einem das nun gefällt oder nicht. "Geschichte" bedeutet nicht, dass man sich Teile aus der Vergangenheit herauspickt wie Rosinen aus einem Kuchen und zu einem persönlichen Wunschbild zusammenfügt. Die Gegend, die wir als Ruhrgebiet kennen, hatte vor der Industrialisierung eine Geschichte und sie wird immer noch eine haben, wenn auch "die kitschig bunt angestrahlten Überreste vergangener Zeiten" längst vergangen und vergessen sind. Abgesehen davon zielt die Wirkmächtigkeit der konservierten Industrieruinen bzw. -denkmäler wohl eher auf die Touristen und Zugereisten ab als auf die Eingeborenen.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, der frühe Fotograf den Sonnenaufgang.
Hier der Fluss, der dem Ruhrgebiet seinen Namen verlieh, auf Hattinger Gebiet, unweit der Gaststätte "Zum Deutschen."