Nein, Martin, das stimmt schon. Denn der Stausee entstand, wie man dem verlinkten Wikipedia-Artikel entnehmen kann, unter massiver Verpflichtung von Arbeitslosen, die im sogen. FAD (Freiwilliger Arbeitsdienst, die Nazis machten daraus später den militärisch ausgerichteten und verpflichtenden RAD, den Reichsarbeitsdienst) organisiert waren und für 10-12 Stunden täglicher Schufterei Ende der 1920er/Anfang der 1930er 50 Pf Tageslohn sowie freie Verköstigung erhielten.
Im Grunde war der FAD daher eigentlich nichts anderes als eine zugegeben etwas krude Form staatlicher ABM, ähnlich wie etwas später Präsident Roosevelts "New Deal" in den USA.
Mittlerweile fast Kult im Pott: URBANATIX, ein Projekt aus Bochum bei dem junge Streetart-Talente aus NRW
zusammen mit internationalen Artisten in der Jahrhunderthalle Bochum auftreten. Diese Woche war es wieder
soweit, alle Vorstellungen sind komplett ausverkauft. Tolle Veranstaltung in einer kultigen Halle !! :up:
Damals war es ein veritabler Skandal, der ihn zur persona non grata
an der Emscher machte. Heute kann man über dieses Lied, das man
in seiner bösartigen Ambivalenz auch als versteckte Liebeserklärung
deuten kann, gut lachen:
Gestern ist Georg Kreisler, der mit diesem Lied Gelsenkirchen zu
einiger, wenn auch zweifelhafter Bekanntheit verhalf, im Alter von
89 Jahren verstorben.
In der Villa Hügel ist noch bis zum 11. Dez. die Sonderausstellung "Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten" zu sehen.
Ich war heute da und fand es sehr interessant, denn diese Ausstellung beschäftigt sich auch intensiv mit der Historie der Fotografie an sich.
Leider ist das Knipsen innerhalb der Ausstellung verboten ... daher nur ein Außendetail: