Von einem CNX3 erwarte ich vor allem eine drastische Geschwindigkeitssteigerung. CNX2 ist diesbezüglich indiskutabel.
Ich habe mir nach dem Kauf einer D7000 mal wieder CNX2 installiert und bin von der Verarbeitungsgeschwindigkeit der einzelnen Schritte derart enttäuscht, daß ich weiter bei Lightroom 3 bleibe. Zu LR2-Zeiten war CNX2 definitiv noch eine Alternative (trotz Geschwindigkeit), seitdem LR3 raus ist (und im Funktionsumfang deutlich zugelegt hat) sehe ich CNX2 auf dem Abstellgleis.
Ich sehe nichts, was CNX im Vergleich zu LR3 mehr könnte. Zudem kann ich mit LR auch die RAW meiner alten Canon, Olympus und weiterer Modelle bearbeiten.
Sollte CNX doch noch in der Version 3 erscheinen, werde ich mir die Trial sicher mal antun. Ich denke jedoch, der Zug ist für Nikon abgefahren.
Hi,
hier bin ich völlig anderer Meinung, muss aber vorweg schicken, dass ich zu der in diesem Forum sehr seltenen Spezies der Hobby- bzw. Urlaubsfotografiere gehöre.
Deswegen is die Stapelverarbeitung für mich kein Thema, da ich nie zwei Fotos mit den gleichen Einstellungen versehe.
Zum Schluß meiner analog Zeiten habe ich mir meine Bilder auf DVD entwickeln lassen und diese zu Hause mit PSE 1 bearbeitet. Dann holte ich mir meine erste Kompaktkamera und benutzte PSE 4. Mehr war nicht nötig, es reichte vollkommen aus (PS war nie ein Thema und ich verstehe bis heute nicht, wieso man als Laie dieses Programm benötigt, aber das gehört hier nicht hin).
Aufgrund einer Fernreise und schlechten Erfahrungen mit der Qualität meiner Kompakten, habe ich mir vor ca. 2 Jahren eine D5000 geholt und mich nach vielfältiger Beschäftigung der Materie für das Fotografieren in RAW entschieden. Ich bin noch heute davon überzeugt, dass dieses der richtige Schritt war. Ich habe unzählige Konverter getestet und bin schlussendlich bei der Kombi CNX2 mit NIK und zur Verwaltung ACDSEE 4 Pro gelandet. Außerdem habe ich noch LR3 und Capture One 6 express.
Seitdem habe ich kein Bild mehr mit PSE bearbeitet, da es heirfür keine Gründe mehr gab.
Ein zwei wöcher Urlaub resultiert in ca 1500 Bildern, von denen nach erster Sichtung ca 50% gelöscht werden. Wie oben bereits angemerkt, bearbeite, wenn überhaupt, ich jedes Bild einzeln. Bei Schnelligkeit der eigentlichen Bearbeitung von Bildern empfinde ich keinen großen Geschwindigkeitsunterschied zwischen LR3 und CNX2. Dem Korrekturpinsel von LR3 kann ich nichts Gutes abringen, dieser arbeitet mit enormer Verzögerung auf meinem System und deutlich ungenauer als die U-Points von CNX. Nach langen Tests der unterschiedlichsten Programme, habe ich nichts besseres für die Selektive Bearbeitung gefunden, als die U-Points. Und der gröste Teil meiner nachbearbeiteten Bilder wird selektiv bearbeitet.
Auch die Anbindung der NIK-Filter unter LR3 ist für mich eine Katastrophe, so dass der Einsatz von Viveza sich hier nicht wirklich lohnt.
Eine generelle Speicherung meiner Daten im jpeg-Format ist für mich überflüssig, nur wenn ich Bilder Ausbelichten will, werden diese konvertiert.
-Weitere Vorteile (subjektiv) von CNX gegenüber LR3:
-keine xmp-Dateien
-Änderungen werden direkt in der Datei gespeichert und gehen nicht verloren
Die Dateien werden auf einer tragbaren Festplatte gesichert, auf dieser Festplatte ist ebenfalls CNX installiert. So kann ich die Daten fast überall mit nehmen und sofort zeigen.
-Da ich mir schon bei der Erstellung der Bilder Gedanken über Belichtung und weitere Einstellung der Kamera mache, habe ich sehr wenig Nachbearbeitung, da CNX bekanntlicherweise diese Daten richtig interpretiert.
Da ich ehr schreibfaul bin (dieses war mein längster geschriebener Text der letzten 5 Jahre) verzichte ich erst einaml auf eine tiefgründigere Beschreibung.
Gruß
Nils