Brennweite bei Makroobjektiven

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Glengrant31

NF Mitglied
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Guten Tag,

ich bin zur Zeit auf Suche nach einem geeigenten Makroobjektiv. Da ich in diesem Bereich noch nicht viel gemacht habe, fehlen mir einige Erfahrungswerte. Mich würde interessieren, was erfahren Makrofotographen bezüglich der Brennweite bzw. Nähe zum Objekt und dessen (möglichen) Reaktionen zu sagen haben.
Konkret gesagt: Wie nah kann ich ran, ohne Fluchtinstinkte bei Tieren auszulösen und mit welcher Brennweitenwahl umgehe ich dieses mögliche Problem? Ich weiß, klingt komische diese Frage, aber bevor mir mein Motiv dauernd wegläuft, besser einmal dumm gefragt haben!
Bitte auch um Verweise in andere Threads falls möglich.

Mfg aus Nürnberg,

Alexander
 
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Hallo Alexander,

suche mal in der Forensuche nach "Fluchtdistanz", da hast Du eine Weile Lesestoff.....
 
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Wie nah kann ich ran, ohne Fluchtinstinkte bei Tieren auszulösen

Das hängt von dir und von deinen Motiven ab. Kleine Käfer und Fluginsekten auf den Futterpflanze sind meist unkritisch. Du positionierst dich bei einer Blüte und irgendwann kommt das Bienchen. Libellen haben gerne einen Lieblingsstengel, da kann man mit einer längeren Brennweite warten. Schmetterlinge in der Mittagssonne sind sehr schwierig, weil die praktisch fast nicht still sitzen und bei scheuen oder giftigen Reptilien in freier Wildbahn können selbst die längsten Makrobrennweiten von 200mm zu kurz werden. Da hilft dann nur ein stärkeres Tele mit kurzer Nahgrenze. Grundsätzlich ist es nützlich zu wissen, dass viele Insekten und Amphibien auf Bewegung reagieren. Wenn man sich langsam annähert und abrupte Bewegungen vermeidet, kann man da gut ran kommen.
 
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