Bremen - analoge Rundgänge

Bremenfrosch

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Moin, ich hatte noch einige, überlagerte Filme im Kühlschrank - und die mussten weg!

Was bietet sich besser an, als ein Rundgang durch die Innenstadt. In Schwarz-Weiß und im Frühjahr ohne viel Blätter an den Bäumen wollte ich u.a. die übermäßigen Leerstände dokumentieren, die mich immer wieder traurig machen. Bremens Innenstadt mal nicht nur aus Touristensicht.
Meine diesbezüglichen, digitalen Fotos vom ehemaligen Kaufhof habe ich übrigens schon HIER gezeigt.

Also die Nikon F-501 mit dem Nikkor 28-70 3,5-4,5 D mit einem Ilford FP-4 plus (125 ASA) geladen und losgezogen.



Btw., nicht ungeduldig werden, es wird einige Fortsetzungen geben. Bitte macht Eure Kommentare erst ganz am Schluss. Danke.

VG Holger
 
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Wie meist bin ich an der Nordseite des Bahnhofs gestartet - touristisch, etwas Street, erste Leerstände.

Kollonialdenkmal am Nelson-Mandela-Platz



Das Lloydgebäude am Bahnhof



Die Stadthalle (offziell: ÖVB-Arena )



Hauptbahnhof - Eingang Nordseite (den es zu meiner Jugend gar nicht gab ...)



Impressionen / Street aus dem Bahnhofsgebäude















Die Mosaiken zeigen den Handel und Wandel in alten Bremen - da es sich zumeist um Waren aus den deutschen Kolonien handelte, gab es schon Diskussionen darum.

Das Übersee-Museum vom Bahnhofsvorplatz aus



Das City-Center
Irgendwann kam Bremen auf die Idee, den Bahnhofsvorplatz zu versilbern. Nun ist er weg und es steht ein modernes und m.E. äußerst hässliches Gebäudeensemble mit Büros, Praxen, Einzelhandel und Gastronomie darauf. Wie es derzeit modern ist, eckig, aufstrebende Fensterfronten, Sandsteinfassade.






Einige Läden haben erst gar nicht geöffnet, andere schon wieder geschlossen. Kein schönes Eingangstor aus Richtung Hauptbahnhof (später noch mehr).










tbc.

VG Holger
 
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Ich habe den Bahnhof hinter mir gelassen und bin über den wieder befriedeten Hillmannplatz gegangen.






Auch wenn der Club Groove am Hillmannplatz noch existiert, die Ecke sieht nicht sehr einladend aus.



Die Knollennase von Loriot ficht das alles nicht an.



Tschuldigung, dieses Touri-Foto von der Wall-Mühle kann ich mir NIE verkneifen.



Wilhelm Kaisen, der erste Nachkriegs-Bürgermeister Bremens, blickt zufrieden auf seine wiedererbaute Stadt (im Hintergrund eine Stele mit der zerstörten Stadt). Der kleine Park hinter seinem Standplatz hat sich zu einem seltsamen Treffpunkt entwickelt, wohl auch, weil dort mittags die mobile Suppenküche hält und sich schnell eine lange Schlange bildet.



Da war mal hochwertiger Einzelhandel drin, auch ein Haxenrestaurant. Heute gibt es Falafel und Döner.



Das war mal das zentrale Bürger-Service-Center im Parkhaus Mitte. Derzeit als Zwischennutzung bis zum Abriss der knapp 1.000 Parkplätze ein Ort für Kreative.



Baustelle.



Dann war der erste Film voll.

Der zweite Film war ein Ilford XP2 in meiner Rollei 35 T.



Ich glaube, ich habe schöne Fotos damit gemacht, doch als der Film voll war, blockierte die Rückspulkurbel und das Objektiv ließ sich nicht mehr einfahren (normal, funktioniert nur bei gespanntem Verschluss - erst zurückspulen, dann spannen ). Ich hatte zu viel Kraft im Daumen, der Film riss aus der Dose und lag lose in der Rollei. Ich konnte den Film leider nicht retten.
Der Kamera hat es nicht geschadet.

tbc.

VG Holger
 
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Mein analoger Antrieb war erstmal gebremst und ich machte Pause. Im Juli hatte ich die Gelegenheit, ein silbernes 28-200 für die silberne F65 zu kaufen. Durch die digitalen Tests wusste ich von der Qualität, aber auch an 'ihrer' Kamera musste die Linse sich noch beweisen.



In die Nikon F65 mit dem Nikon AF 28-200 3.5-5.6 G IF-ED habe ich den verbliebenen Ilford Delta 400 prof geladen - eigentlich Blödsinn, viel zu hell im Sommer, viel zu grobkörnig für die feine Linse. Aber egal.

Ich startete wieder am Hauptbahnhof, diesmal an der 'richtigen' Seite.



Nochmal das Übersee-Museum, das Foto mit dem feineren Korn gefällt mir besser.



Das City-Center konnte ich mit dieser Kombi besser aufnehmen, es war auch mehr los.












Bessere Technik, aber auch nicht hübscher. Übrigens fühlte ich mich erstmals unwohl mit der silbernen Kamerakombi. Ein seltsamer Mann blieb immer auffallend schräg hinter mir. Irgendwann wurde ich ihn los ... weil ich eine andere Richtung einschlug als er über die Ampel ging.

Döner-Ecke in der Bahnhofstraße.



Seit längerem geschlossenes Hotel Schaper-Siedenburg mit interessanter Fassade (KLICK für digitale Farbfotos).



Gasse mit modernen Fassaden.



Bisschen Street - das Hotel links im Foto ist auch schon einige Wochen geschlossen.



Feinkost Grashoff. Seit Jahren geschlossen im nun auch geschlossenen Hotel.



Die Knollennase von Loriot kümmert es immer noch nicht.



... tut mir Leid.



Es gibt aber auch funktionierende Einzelhändler in der Innenstadt - z.B. den Luxusschmuckhändler Mahlberg ...



... der den Bremer Juwelier Meyer übernommen hat, in dessen Geschäftsräumen jetzt ein IKEA Store ist.




tbc.

VG Holger
 
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