[ps. noch etwas provozierendes zur "lichtmessung" im dauerlichteinsatz (also ohne blitz): diese beruecksichtigt zwar genau die lichtverhaeltnisse - aber ohne das gewuenschte motiv zu beachten und ist daher nutzlos! man erhaelt bestenfalls ein "richtig" belichtetes bild, na und? ich will kein "richtig" belichtetes bild sondern die belichtung ist doch teil des kuenstlerischen ausdrucks! ich muss also wissen, wie die von mir gewuenschten motive das licht reflektieren - das zeigt mir keine lichtmessung!
...aber das muesste man wohl in einem anderen beitrag mal ansprechen...]
Hallo Peter,
du hast sicherlich recht, das deine Bemerkung genug Stoff für einen neuen Thread hergibt, deshalb auch nur ein paar kurze Worte meinerseits zu dem Thema.
Jeder empfindet "richtig belichtet" anders und setzt da sicher unterschiedliche Masstäbe an.
Und der künstlerische Ausdruck eines Bildes anhand der Belichtung, insbesondere der Wertung einzelner Bildteile oder Motive, ist doch sicher auch eine sehr individuelle Sache.
Wenn du dazu eine Hilfe mittels Belichtungsmesser suchst...oder aber einem Handbelichtungsmesser dahingehende Fähigkleiten absprichst und ihn als nutzlos bezeichnest.....dann kannst du den eingebauten Belichtngsmesser deiner D200 auch vergessen.
Dann solltest du vielleicht nach der sonnigen 16 belichten und deine dir wichtigen Bildpartien individuell anpassen. S/W Fotografen haben früher in der Richtung ehr viel erst bei der Entwicklung in der Dunkelkammer realisiert.
Ansonsten denke ich, ist der Belichtungsmesser zur "Belichtungsmessung" da, und ein "richtig belichtetes" Bild ist erstmal Grundvorraussetzung für alles weitere.
Was du dann zusätzlich zur richtigen Belichtung noch an künstlerischen Aspekten, sei es direkt am Motiv oder aber später bei der EBV, einfliessen lässt, braucht dann in der tat keinen Beli mehr.
Ihn aber grundsätzlich für irgendeine Art der Fotografie als unnütz zu bezeichnen .....naja, vielleicht denk ich da einfach zu altmodisch
Gruss Jürgen