Blende 2,8 über alles?

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wollvieh

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Hallo Zusammen!

War heute mit meinem 70-300 4,5-5,6 VR im Zoo unterwegs. (Schönes Licht, letzte Herbsttage, .........) Meistens verwende ich bei solchen Situationen die Zeitautomatik, da man ja nie weiß, was und vor allem wie schnell etwas geschehen wird. So weit so gut, - bei ca. 200mm offene Blende (5,6) fingen zwei Vielfrässe zum Kämpfen. Sah ziemlich heftig aus - ich natürlich dabei geknipst wie ein Wilder. Doch die Ergebnisse fielen leider sehr bescheiden aus.
Bessere Resultate, so glaube ich, wären nur mit einem 70-200mm 2,8 möglich gewesen. Also, Blende 2,8 über alles? - oder hab ich da generell was falsch verstanden?

Danke im Voraus!


Wolf
 
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Was soll das? Ich habe eine technische Frage gestellt und wollte hier nicht erzogen werden!
Diese Beiträge könnte ihr in Threads posten in denen sie jemand interessieren.
 
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demdh schrieb:
Was soll das? Ich habe eine technische Frage gestellt und wollte hier nicht erzogen werden!
Diese Beiträge könnte ihr in Threads posten in denen sie jemand interessieren.

???

Was hast Du denn?
hier wurden doch nur Meinungen weitergegeben.

Bis dann mal
HaJo
 
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Hans- Joachim Byrdeck schrieb:
???

Was hast Du denn?
hier wurden doch nur Meinungen weitergegeben.

Bis dann mal
HaJo
Nun mal ehrlich, welchen Sinn hat eine Meinungsäußerung wie
Tierfotografie mit Blitz, das ist ja Abartig!
???

Mir ist nicht mit meiner Frage geholfen noch trägt sie sonstwie zu Erkenntnisbildung in diesem Thread bei.
Überlege dir mal, alle Mitglieder würden auf sämtlich Fragen nur ihre Meinung posten. Da würde nicht mehr viel bei rumkommen.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle nochmal anmerken das mein vorheriges Posting nicht beleidigend oder boshaft gemeint war!
Es nervt aber manchmal schon (und das auch in anderen Foren) wenn man auf konkrete Fragen nur unnötige Kommentare oder persönliche Meinungen erhält. Oft wird dann die eigentliche Fragestellung verlassen um nur noch über die persönlichen Ansichten zu streiten.

In diesem Sinne
Daniel
 
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Jens M. schrieb:
Schon mal drüber nachgedacht, was an Tiefenschärfe bei Blende 2.8 noch übrig bleibt? Reicht sicherlich nur für die Nasenspitze von dem Tierchen.

Gruß Jens

Das Argument vermisse ich bei nahezu allen Threads wenn´s um f2,8´er Linsen geht.
Besonders vom 70-300VR und 80-400VR wird wg. "mäßiger" Lichtstärke ja gerne abgeraten.
Gruß, Roland
 
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Hallo Daniel,

demdh schrieb:
Nun mal ehrlich, welchen Sinn hat eine Meinungsäußerung wie [...]
ist schon klar, allerdings ist es ein großer Vorteil dieses Forums, dass sich der Fragesteller auf eine breite Wissen- und Erfahrungsbasis von über 24.000 User stützen kann. Oftmals wird eine Frage gestellt, die bereits eine gewisse inhärente Antwort suggerieren will, bzw. eine naheliegende Antwort vorwegnimmt - warum auch immer. Vielleicht brauchst Du ja einen griffigen Grund um endlich das VR 70-200 zu kaufen ... egal ... wissen wir nicht und geht uns auch nichts an.
Es werden aber deshalb auch gerne Antworten gegeben (und in der Regel auch gerne akzeptiert), die auch alternative Lösungen beleuchten und diese alternativel Lösungen werden dann auch gerne diskutiert. Die "Blitz" Antwort war so eine Alternative und Statements wie "Halte ich nicht für opportun" oder ersatzweise "Is ja abartig!" sind die persönlichen, subjektiv gefärbten Kommentar, die im Rahmen der Lösungsfindung durchaus als wertvoll oder zumindest bedenkenswert einzustufen sind.

Nicht nur beim Ablichten von Dickhäutern ist Dünnhäutigkeit nicht gefragt, sondern manchmal auch bei Pelztieren

Ciao
HaPe
 
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Hi,

ony schrieb:
Das Argument vermisse ich bei nahezu allen Threads wenn´s um f2,8´er Linsen geht.
das war auch das allererste, was ich bei dem Thread-Titel gedacht habe. Einen halben Meter braucht man bei dem Motiv wohl mindestens an Tiefenschärfe und bei 200mm und f/2,8 wäre da eine Entfernung zum Motiv von rund 10 Meter erforderlich.

Ciao
HaPe
 
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"Ist ja abartig!" als einen alternativen Lösungsansatz umzumünzen halte ich für mutig! Außer das ich mich in meiner Fragestellung abgewertet fühle gibt mir so ein Kommentar keinen weiteren oder alternierenden Denkansatz.
 
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Hallo,

demdh schrieb:
"Ist ja abartig!" als einen alternativen Lösungsansatz umzumünzen halte ich für mutig! Außer das ich mich in meiner Fragestellung abgewertet fühle gibt mir so ein Kommentar keinen weiteren oder alternierenden Denkansatz.
das war der Kommentar zu der Alternativlösung "Blitz statt 2,8". Das hat so rein gar nichts mit einer Abwertung Deiner Fragestellung zu tun. Der Kollege SCFR ist also offensichtlich der gleichen Meinung wie Du.

Ciao
HaPe
 
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@demdh: Der Blitz ist in der Tierfotografie ein sehr nützliches Werkzeug, um Schatten aufzuhellen und ein Spitzlicht in die sonst "toten" Augen zu bringen. Die nötige Reichweite bekommt man mit einem Teleaufsatz ("BetterBeamer").

Als Hauptlichtquelle finde ich persönlich den Blitz nicht schön, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Bei dem oben gezeigten Bild wäre das mMn keine gute Lösung.

 
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Zum Thema Blitzen bei Tieren:
Was bei den Menschen rote Augen sind, hat bei den Tieren zwar häufig eine andere Farbe sieht aber mindestens genauso häßlich aus! Da habe ich schon einiges an Lehrgeld bezahlt. Von daher bin ich bei der Verwendung von Blitz in der Tierfotografie sehr vorsichtig!
Mal davon abgesehen, die wenn die Synchronzeit bei 1/60s oder so liegt überlagert sich ein scharfes Blitzbild mit einem unscharfen Bild.

Es führen kaum was an einer lichtstarken Linse vorbei außer eine höhere ISO-Zahl.


Gruß
Matthias
 
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Auch wenn ich nicht direkt angesprochen wurde möchte ich dazu Stellung nehmen.
Bei Lichtschwachen Objektiven werden hohe Blitzleistungen auf die Fläche bezogen benötigt
Mit solchen Fresnellinsen vor dem Blitzgerät sollte man sehr vorsichtig agieren!
Wenn das Geld nicht für das optimale Fotoequipment reicht werden Lösungen gesucht ohne sich darum zu scheren ob der Fotografierte damit geschädigt wird oder nicht!
Das Foto um jeden Preis, das find ich Abartig!!!
Paparazi verhalten sich ähnlich, manche Folgen sind ja bekannt!
Gut Licht
Friedhelm


demdh schrieb:
"Ist ja abartig!" als einen alternativen Lösungsansatz umzumünzen halte ich für mutig! Außer das ich mich in meiner Fragestellung abgewertet fühle gibt mir so ein Kommentar keinen weiteren oder alternierenden Denkansatz.
 
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SCFR schrieb:
Wenn das Geld nicht für das optimale Fotoequipment reicht werden Lösungen gesucht ohne sich darum zu scheren ob der Fotografierte damit geschädigt wird oder nicht!
Sorry Friedhelm, aber da pauschalisierst du doch jetzt. Das Thema 'Blitzen bei Tieren' ist sicher nicht unumstritten, aber du tust hier geradezu so als würde dezentes Aufhellblitzen zur direkten Erblindung des Tieres führen. Und das finde ich dann bei aller gebotenen Rücksicht auf die Kreatur doch wenig hilfreich als Statement.

SCFR schrieb:
Paparazi verhalten sich ähnlich, manche Folgen sind ja bekannt!
Welche Folgen meinst du? Das Promi-Fahrer dann zuviel Alkohol trinken?

Gruß
Dirk
 
Reaktionen: rcr
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Stimmt, die geringe Tiefenschärfe von 2,8 wäre in diesem Fall wahrscheinlich ein weiteres Problem. Hab mal kurz ein anderes Photo rausgesucht, dass mehr oder weniger der gleichen Situation entspricht. Nur, wie ich finde, wäre hier ein größerer Schärfenbereich nicht zwingend erforderlich, bzw. aus meiner Sicht müsste hier nur der Kopf des Hundes scharf sein.

(ebenfalls zu lange Verschlußzeit, bzw. zu geringe Iso-Werte, Kadrierung nicht optimal - wäre nett, wenn noch etwas mehr vom zweiten Hund drauf wäre..........)

Ps.: Ist ebenfalls gestern im Zoo entstanden.

Gruß


Wolf
 
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Hm, ich glaube, dass Du es Dir zu einfach machst.

Letzte Woche in einem Naturfotografie-Seminar hat Frans Lanting ziemlich eindeutig gesagt, dass er bei seinen Naturfotos auch Blitzgeräte einsetzt. Z. B., weil er sonst das Bild, dass er braucht (z.B. für die National Geography Reportage) oder machen möchte sonst nicht möglich ist...

Viele Grüsse,
Ralf
 
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Insgesamt könnte man also sagen:

Lichtstärke ist gut aber kein Allheilmittel

(Bild-Gestaltung / -Wirkung mit/durch [selektiver] Tiefenschärfe! )

Viele Grüsse,
Ralf
 
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Man sollte auch kein allgemeines Blitzverbot bei Tieren und Naturfotos verhängen, sondern das auch mal Situationsbezogen sehen. Den Blitz einzusetzen, wenn sich das Tier in einem ausreichenden Abstand befindet und nicht unbedingt direkt in den Blitz schaut, ist meiner Ansicht nach vollkommen OK. Sich jedoch vor eine Terrarium oder Aquarium Scheibe zu stellen und aus 15cm Entfernung den Tieren im Schaukasten direkt ins Gesicht zu leuchten ist für mich keine Frage, ob das Tier davon Schaden nimmt, sondern eine Frage des Respekts gegenüber der Tierwelt.
 
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Full ACK!
 
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Natürlich ist es schwierig, bei dem Thema zu generalisieren. Aber mal von der Tendenz her:

Für mein Gefühl geht die Diskussion teilweise in die falsche Richtung. Da die Tierchen, besonders wenn es sich um Raubtiere handelt, in der Regel ein paar mehr Meter weg sind, reicht die Tiefenschärfe bei einer Blende von 2,8 in vielen Fällen durchaus aus. Die Freistellung vom Hintergrund wird dann zum Gestaltungsmittel, mit dem ich Tiefe im Bild ausdrücken und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf mein Hauptmotiv konzentrieren kann. Das ist ein Vorteil.

Irgendeiner der besseren Fotografen hat mal sinngemäß gesagt: auf den meisten Bildern ist viel zuviel scharf, nicht zuwenig.

Ansonsten: wenn man Blende 2,8 zur Verfügung hat, sie aber nicht braucht oder bewußt nicht einsetzen will: kein Problem. nehme ich halt 4 oder 5,6. Wenn ich aber nur 4,5 oder 5,6 zur Verfügung habe, eigentlich aber 2,8 bräuchte ... . Das ist wie mit den großen und kleinen Pfannen: in einer großen kann ich auch nur ein Spiegelei braten.

Gruß
Suermel
 
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Vollkommen klar!
Der Aspekt der Tiefenschärfe ist ja nur einer unter vielen - nur fällt der öfter mal untern Tisch!

Ich hatte ein 80-200/f2,8 und habe jetzt ein 70 -300 VR. Für meine Motivwelt eindeutig die bessere Wahl, f2,8 - f4 habe ich seltenst gebraucht und für Portraits war mir das Teil einfach zu schwer.
Die Kombi 70-300 als Telezoom und 50, 85, 105 als FB für Portraits ist für mich die bessere Kombination.

Gruß, Roland

PS: Es gibt wohl auch Situationen die einfach nicht fotografierbar sind, zumindest nicht mit bezahlbarem Equipment.
 
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