Auf dem Dachboden seiner Mutter entdeckte Andréas Lang ein Tagebuch und historische Aufnahmen seines Urgroßvaters, der von 1909 bis 1914 bei den sogenannten Schutztruppen der deutschen Kolonie Kamerun diente. Diese Fundstücke waren der Beginn einer Spurensuche, die Andréas Lang an die Orte der kolonialen Vergangenheit seines Urgroßvaters nach Tschad, Kamerun und Kongo führte. Entstanden sind dabei Fotografien und Videoinstallationen, die das Deutsche Historische Museum noch bis zum 26. Februar 2017 in der Ausstellung „Kamerun und Kongo. Eine Spurensuche und Phantom Geographie von Andréas Lang“ erstmals in ihrer Gesamtheit präsentiert.