Bildqualität S5 Sensor

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gunhead02

NF Mitglied
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Hallo zusammen,

mal ne Frage: über nachfolgenden Link stelle ich 3 Bilder zur Auswertung. Mein Problem ist:
- unscharf
- Treppenartefakte an den Linien der Dachabdeckung

www.gunnypics.info/2008_0116.zip

Alle Bilder sind mit Enfernungseinstellung unendlich gemacht. Die Einstellungen sollten sich ja aus den Daten lesen lassen. Verwacklung ist ausgeschlossen, da die Kamera aufgelegt war. Alle Bilder sind unbearbeitet, so wie sie aus der Kamera fallen.
Im Nahbereich bzw. bis zu einer Einstellung kurz vor unendlich sind die Bilder auf den Punkt scharf. Daher vermute ich einen nicht richtig justierten Sensor.
Die Treppenartefakte sind auch in den Rohdatenbildern, daher vermute ich, dass es an der Interpolierung von 6MP auf ca. 12MP liegt (zu beobachten bei 100% Betrachtung). Bitte mal Eure Meinungen dazu. Die Kamera ist diesbezüglich im Moment bei Fuji, da das nicht hinnehmbar ist. Am Objektiv liegts jedenfalls auch nicht, da das definitiv OK war.

Gruß
 
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Mal ein paar Fragen:

- Was heißt aufgelegt? Wie wurde ausglöst? Selbst wenn die Kamera auf einem Betonblock liegt bringt man sie per Fingerauslösung noch ins schwingen. Zudem bist Du mit 1/18 sek. voll im Bereich der Unschärfe durch Spiegelschlag
- War das Fenster durch das Du geknipst hast geöffnet?
- Was soll Entfernung auf Unendlich bedeuten? Focusring manuell auf unendlich gestellt? Lies mal ein wenig im Forum, bei heutigen AF-Objektiven gibt es unendlich in dem Sinne nicht mehr, selbst für Mond-Fotos lande ich nicht bei unendlich
- Welches Objektiv wurde benutzt 120mm bei F5.6 riecht erstmal nicht nach einer Linse, die die volle Auflösung des Super CCD unterstützt
- Leichte Treppchen gehören in der 100% Ansicht prinzipbedingt dazu, da die Fuji nunmal keine "echte" 12MPIX-Kamera ist

Aktuell sehe ich nur einen Mangel im "Versuchsaufbau" und keinen an der Kamera.

Um 100% Crops von 10/12MPIX Kameras wirklich beurteilen zu können bedarf es sehr kontrollierter Versuchbedingungen. Schon die kleinsten Fehler wirken sich bei den hohen Pixeldichten sofort aufs Bild aus
 
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Volle Zustimmung zu Stefans Beitrag - habe in den Fotos auch nichts gefunden was mich überraschen würde. Linse war wohl das 24-120 (non VR?) gilt auch nicht unbedingt als Schärfewunder ... wobei ich die Bilder für die Linse recht gut finde. Da bin ich mal gespannt was sich Fuji von der Reklamation annehmen wird.
 
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Stimmt Dirk, das wäre dann auch noch ein Zoom an seinem längsten Ende.
 
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....... Da bin ich mal gespannt was sich Fuji von der Reklamation annehmen wird.

Uups - da fällt mir gerade ein wo ist eigentlich meine S5? Schon geschlagene 5 Wochen beim Fuji Service - die Reklamationen scheinen wirklich nach England verschifft zu werden...
 
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...Spiegelvorauslösung und Fernauslöser...
- War das Fenster durch das Du geknipst hast geöffnet?
...diese Frage betrachte ich als nicht ernst gemeint...
- Was soll Entfernung auf Unendlich bedeuten? Focusring manuell auf unendlich gestellt? Lies mal ein wenig im Forum, bei heutigen AF-Objektiven gibt es unendlich in dem Sinne nicht mehr, selbst für Mond-Fotos lande ich nicht bei unendlich
...gebe zu, das war per AF eingestellt (nicht kontrolliert)...
- Welches Objektiv wurde benutzt 120mm bei F5.6 riecht erstmal nicht nach einer Linse, die die volle Auflösung des Super CCD unterstützt
...stimmt, war das 24-120 VR (benutzt in diesem Fall natürlich ohne VR). Wieviel Linienpaare löst das Teil denn Deiner Meinung nach auf? Die Unschärfe ist aber auch bei allen anderen Optiken ab der sogenannten Enfernung von "unendlich".
- Leichte Treppchen gehören in der 100% Ansicht prinzipbedingt dazu, da die Fuji nunmal keine "echte" 12MPIX-Kamera ist
...daraus entnehme ich, dass bei Verwendung der äquivalenten 6MP Auflösung (Einstellung in der Kamera) diese Artefakte nicht da sind? (Habs noch nicht probiert)
 
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Stimmt Dirk, das wäre dann auch noch ein Zoom an seinem längsten Ende.
...das Teil macht am länsten Ende definitiv einen besseren Eindruck, als bei 24mm. Woher willst Du wissen, auf welchen Bereich das Teil primär abgestimmt ist? Allerdings gebe ich zu, dass das Teil wohl schlecht für solche "Messungen" zu gebrauchen ist. Aber wie schon bemerkt, auch mit nem Tokina 12-24, dem Nikon 50 F1,8 und dem 70-200 VR ist das nicht anders.
 
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Nimm die Frage nach dem Fenster nicht persönlich, wir haben hier schon einiges erlebt

Ich bleibe allerdings bei meiner Auffassung, das Deine Ergebnisse für die Randbedingungen durchaus dem entsprechen was auch meine S5 mit "einfacheren" Zooms liefert.

Ich habe mir bei der S5 inzwischen allerdings auch die Betrachtung auf 100% abgewöhnt, damit wird man ihr IMHO nicht gerecht, da sie dnn "verzweifelt versucht" eine 12MPIX-Kamera zu sein, die sie faktisch nicht ist.

Ich kann, wie gesagt keinen untypischen Fehler an Deinen Bildern erkennen und bin sher gespannt was Fuji dazu sagt.
 
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Hallo, betreff dem Fenster; kann ich mir gut denken und geb Dir auch Recht, man übersieht manchmal die einfachsten Dinge....
Aber nochmal zu meiner Frage; also bei der äquivalenten Einstellung auf die Auflösung von 6MP werde ich dann wohl kein Artefakte sehen?
 
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Keine Ahnung, ich hab sie noch nie auf 6MPIX stehen gehabt

Bis 30 x 45 im Ausdruck sieht man die Treppen jedenfalls nichtmal mit 'ner Lupe
 
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man muss hinzufügen, dass gunhead ein echter pixelpeeper ist, dem abbildungsleistung über alles geht. wenn ein foto bei 100% nicht gestochen scharf ist, ist er unglücklich.

ich glaube für ihn ist die s5 in diesem fall wirklich nix.
 
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Was hat das jetzt mit Pixel-Peepen zu tun. Ich schaue mir alle Fotos, die auf der Platte bleiben dürfen auch mit 100% an.

Die die in der Ansicht nicht ausreichend scharf sind braucht man heute einigen Agenturen gar nicht mehr anzubieten, die werden direkt abgelehnt. Auch "freie" Kunden fragen gern nach 100%-Crops.

Kann man drüber denken wie man will, ist aber so.
 
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zwischen 100% und 100% pixelpeeping liegen oft welten. gunhead war auch mit der auflösung seiner 1d MkII nicht zufrieden.

die 100% crops, die mir gunhead gezeigt hat (auch die, die er mit dem 70-200/2,8 gemacht hatte) sahen in der jeweiligen schärfeebene für mich hinreichend scharf aus - eben nicht untypisch für die 12MP bilder der s5, die von der auflösung her die information von raufinterpolierten 6-8MP enthalten.

evtl. hatte seine kamera ein fokusproblem, jedoch ist klar, dass die s5 von der auflösung her allein schon aufgrund des dickeren AA-filters und des 2x6MP sensor-aufbaus nicht mit einer 12MP bayer-sensor-dslr mit dünnem AA-filter mithalten kann. jedenfalls im low-iso bereich von iso100-400.

als unscharf würde ich jedoch grundsätzlich alle 100% crops bezeichnen (gegenüber der gesamtansicht).

vielleicht sind meine masstäbe auch einfach nur anders angelegt. ich beurteile ein bild nicht ausschliesslich nach agenturmasstäben (ich hab da schon sachen erlebt...*kopfschüttel*) sondern danach ob sie auf ausbelichtungen in der grössenordnung 10x15, 30x45 bzw. 50x75 sichtbare fehler enthalten, die auf die technik zurückzuführen sind und ob sie in internetüblicher auflösung (bis 1024x768) knackig scharf rüberkommen.

kurz: die s5pro ist i.d.r. vollkommen ausreichend, mit der richtigen nachbearbeitung lässt sich sehr viel herausholen, aber mit der auflösung einer canon 5d, einer nikon d3 oder auch nur einer canon 40D kann sie im 100%-crop-bereich einfach nicht mithalten.

die etwas geringere auflösung und der anders aufgebaute sensor bringt allerdings auch vorteile: moire-probleme kenne ich von der s5 in der täglichen nutzung praktisch überhaupt nicht. der dynamikumfang ist KB-filmähnlich bis in die hohen iso-werte.
viele grüsse
k.
 
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Nichts läge mir ferner als die S5 schlechtzureden. Seit ich sie hab steht die D200 nur noch auf dem Stativ rum und darf ein paar Produktfotos machen.

Am WE hat die S5 in einer dunklen Reithalle mal eben meine D2X "kaltgestellt". Bevor ich mir keine D3 zugelegt habe steht die S5 nicht zur Disposition, auch wenn sie bei 100% ein paar Treppchen hat und der -geerbte- AF nicht mehr der beste ist.
 
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oder anders ausgedrückt:
- die s5 ist bestens für high-iso sachen, people und portrait ja, sogar für sport (solang man mit der serienbildgeschwindigkeit und dem d200-AF kein problem hat...) geeignet
- professionellen landschafts- und architekturfotografen sowie panoramafotografen die hauptsächlich vom stativ aus und im low-iso-bereich arbeiten würde ich sie nur bedingt empfehlen, da es hier kameras mit höherer auflösung gibt, die s5 keine darkframe substraction (stichwort langzeitbelichtung) vornimmt und die vorteile wie dynamikumfang, rauscharmut, automatischer weissabgleich etc. der s5 so gut wie nicht ins gewicht fallen.

nichtsdestotrotz benutz ich sie für alles.
 
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zwischen 100% und 100% pixelpeeping liegen oft welten. gunhead war auch mit der auflösung seiner 1d MkII nicht zufrieden. ...
...EINSPRUCH, und zwar Entschieden !!! Das hab ich nie gesagt. Die 1D hat außerdem eine ganz andere Zielgruppe, als die S5.

Die S5 ist übrigens wieder da und wie ich bereits den netten Erklärungen der Forumsmitgliedern entnehmen konnte, war das kein Fehler an der Kamera. Die Bilder haben aufgrund der Hochskalierung logischer Weise bei 100% Betrachtung Beeinträchtigungen. Letzten Endes ist die S5 absolut prima für LowLight und Portrait geeignet, dass Body ist griffig und die Bedienelemente sehr durchdacht platziert. In diesen Punkten halte ich sie auch für besser, als eine EOS 40D. In den technischen Fragen wage ich allerdings ernsthaft zu bezweifeln, ob sie einen direkten Vergleich zur 40D standhält, vom Preis-/Leistungsverhältnis ganz zu schweigen. Für einen Nikon D200 Besitzer ist sie allerdings ein super Zweitgehäuse, da sie hier den Anwendungsbereich wirkungsvoll erweitert. Für einen, der noch keine Ausrüstung hat, kann sie definitiv nicht empfohlen werden.
 
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Hallo Frank,

auch wenn dies Thema schon fast zu Ende ist: Welche Form der Spiegelvorauslösung hast Du gewählt? Ich frage, weil die S5 Pro ja zwei Möglichkeiten hat: Einmal über das Menü "elektronisch",mit automatischer Abfolge Vorauslösung-Auslösung und einmal über den linken Einstellring "mechanisch" ohne automatische Auslösung, also mit zweiter Auslösung von Hand. Gerade bei erstgenannter Variante und bei Verwendung von längerbrennweitigen Objektiven genügt die automatisch generierte Wartezeit zwischen Spiegel- und Verschlußauslösung oft nicht zum kompletten Abklingen der Schwingungen. Ich habe diesbezüglich auch schon mal Unschärfen bemerkt, die ich dann bei Verwendung der "mechanischen" Variante und längerer Wartezeit nicht mehr hatte.

Zu den Treppchen:
Ich habe hier im Netz irgendwo einen interessanten Artikel über den Vergleich der verschiedenen -für die S5 verwendbaren- RAW-Konverter gelesen. Aus diesem ging u. a. hervor, daß die verschiedenen Konverter diese Treppchen
in den Diagonalen verschieden stark ausgeprägt darstellen.
Ursächlich entstehen sollen sie übrigens durch das Interpolieren in Zusammenhang mit der speziellen Wabenstruktur der Super-CCD.

Und was die Schärfe betrifft: Die S5 Pro ist ganz bestimmt nicht die am höchsten auflösende Kamera. Ernst zu nehmende Tests sprechen ihr real ein Auflösungsvermögen "einer guten 8-9 Megapixel-Kamera" zu.
Das sollte auch genug Schärfe für einen 30X45 Print sein.
Im Gegenteil habe ich gerade bei digital erstellten Aufnahmen oft ein Gefühl der "Überschärfe". Ich denke, scharf sollte eine Aufnahme schon sein (meistens, jedenfalls). Manchmal ist weniger aber auch mehr.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag und beste Grüße vom Greifswalder Bodden Th.L.
 
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