Heute fand in Pattaya das alljährliche Pride-Festival statt, eine gute Gelegenheit ein paar Beispielfotos mit dem Tamron 70-180 zu machen.
Das Objektiv war an der A7IV, Blende 2.8, Belichtungszeiten meist 1/500s, indoor 1/250s,
ISOAuto, Indoor ging ISO bis 10.000 hoch. AF-C mit RTT und AugenAF.
Es fand ein Umzug statt, ähnlich einer Rosenmontag-Veranstaltung:
Und noch drei Aufnahmen indoor in einer Shopping-Mall mit hoher ISO:
Ich vermute mal, dass sich das Z70-180 nicht wesentlich von dem Tamron unterscheiden wird, man damit also bei einem Event ähnliche Aufnahmen machen kann.
Ich zeige noch mal zwei weitere Fotos,
speziell für den Schärfeverlauf und fürs Bokeh...
Ich finde das Objektiv liefert eine sehr ordentliche Bildqualität ab,
(ich nutze es ja meist für Event- und Peoplefotografie)
und bei dem geringen Gewicht nimmt man es dann auch häufiger mit.
Ich bin damit gestern über vier Stunden rumgelaufen und
habe keine langen Arme bekommen:
Die Bilder zeigen des Bokeh schön. Wie die weiter oben auch. Mein Eindruck: Wenn der Hintergrund so ist, dass er ganz stark unscharf wird, dann passt das Bokeh sehr gut. Allerdings kann man da auch einwenden, dass das mit einem f/4 mit weichem Bokeh genauso gut geht, dieses Bild zu machen. Spannend wird es, wenn der Hintergrund nur mittelprächtig unscharf wird und der Hintergrund auch eher unruhig ist. Wie z.B. beim untersten Bild hier. Dann sieht man das etwas härtere Bokeh. Bei einem 35mm hätte ich das sogar gerne, weil es die Tiefenwirkung unterstützt. Beim Tele ist es weniger mein Stil. Heisst in der Praxis: Das ist nicht ein Objektiv, mit dem man mit grosser Blende sorglos jeden Hintergrund weich bügeln kann. Man muss auch etwas auf den Hintergrund achten, dann klappt es wunderbar. Und natürlich gäbe es noch Mothoden, das zu retten. Beim untersten Bild ist recht schnell eine Maske mit weichem Rand um das Motiv gezeichnet und der unruhige Hintergrund noch was weicher gemacht. Dann muss man schon sehr genau in die Übergänge schauen, um das etwas härtere Bokeh noch zu sehen.
Auch das nicht.
Wir haben hier zwar keinen LGBT-Beauftragten, es wird auch nicht über 3. Toiletten debattiert, dafür gibts in der ganzen Stadt Ladyboys und in den Party-Vierteln laufen die immer so rum... das ist ganz normal, kümmert niemanden und braucht auch keine impertinenten Politiker, die versuchen aus dieser Bevölkerungsgruppe Wählerstimmen zu generieren. Es macht einfach jeder sein Ding.