Habe heute in einer Zeitschrift (sorry, Titel vergessen) im Bahnhofshop geblättert, darin Testergebnisse. Auf Platz 11 die D300. Davor plaziert !! , diverse C*s, unter anderem auch die 40er und 450er mit einer Bewertung der Auslöseverzögerung von "hervorragend, profihaft". Habe leider bei der 300 selbst noch nicht zugeschlagen, wollte den 1. Dez. abwarten - (ja, ich schämme mich, deshalb bitte keinen abfälligen Bemerkungen). Für die 300 wurde sage und schreibe 1 sec, in Worten: "eine Sekunde" angegeben.
Klärt mich bitte auf, ob dies so stehen bleiben kann ?
Meine D300 löst sehr schnell aus. Und keinesfalls erst nach einer Sekunde.
Die Nikon D300 ist in nur 0,13 Sekunden nach dem Einschalten aufnahmebereit und besitzt eine fast unmerkliche Auslöseverzögerung von nur 45 Millisekunden.
Lass dich nicht verunsichern.
Bei mir und ganz sicher auch bei allen anderen D300 Besitzern löst sie immer "sofort" aus. Ob das "sofort" nun tatsächlich 45 ms oder vielleicht 100ms lang ist, ist unerheblich, da man die Einschalt- und Auslöseverzögerung der D300 nie bewusst wahrnimmt.
wahrscheinlich war die Spiegelvorauslösung eingeschaltet. Die meisten Tester verfügen nicht über das für einen profunden Test nötige Know-How. Eigentlich schade, denn es gibt auch Menschen, die diesen Tests ernsthaft Glauben schenken.
Jedenfalls hatte ich noch keine Digitalkamera vor der D300, die sofort nach dem Einschalten auslöst.
Habe heute in einer Zeitschrift (sorry, Titel vergessen) im Bahnhofshop geblättert, darin Testergebnisse. Auf Platz 11 die D300. Davor plaziert !! , diverse C*s, unter anderem auch die 40er und 450er mit einer Bewertung der Auslöseverzögerung von "hervorragend, profihaft". ...
war wahrscheinlich "Frau im Spiegel" oder "das goldene Blatt" oder "Kochen, leicht gemacht..."
so, aber jetzt ernsthaft zur Auslöseverzögerung:
für die D300 z.B. ist eine Auslöseverzögerung von 45 ms angegeben, diese Zeitangabe für die Auslöseverzögerung beinhaltet definitiv nicht die Zeit, die das verwendete Objektiv für das Scharfstellen (fokussieren) auf ein Objekt benötigt. Der Begriff Auslöseverzögerung (Shutter release time lag) wurde von der CIPA (Camera & Imaging Products Association, eine Art Standardisierungskommitee...) definiert und bezeichnet den Zeitraum zwischen dem (Durch)drücken des Auslösers (nach der Fokussierung) und dem eigentlichen Start des "Belichtungsvorganges".
Der "Unsicherheitsfaktor" Objektiv bzw. Fokussiergeschwindigkeit eines Objektivs darf hier auf die Messung einer Auslöseverzögerung keinen Einfluss haben, da ansonsten keine Vergleichbarkeit zwischen den DSLRs gegeben wäre.
da kann man mal wieder sehen, wie "relativ" der Zeitbegriff doch ist, und dies nicht erst seit Albert Einstein. Das erinnert mich an die Zeitangaben der U-Bahnen hier in Berlin: Da zählen schön die Minuten runter, die es noch dauern soll, bis der Zug kommt. Man staunt doch sehr, wie lange "noch 1 Minute" manchmal dauern kann. Je nach Lage der Dinge ist der Zeitbegriff sehr "dehnbar"...
Aber mal ernsthaft: Wer immer für diese Aussage verantwortlich zeichnet, hat keine Ahnung wovon er/sie schreibt. Die D300 ist schnell genug, da kann ich Dich beruhigen. Jedenfalls ist sie schneller als die Sinne eines jeden auf dieser Welt herumtapernden Menschen und damit auch schneller als die Sinne der Autoren des Berichts, den Du da gelesen hast, sofern diese beim Schreiben bei Sinnen gewesen wären.
Also keine Sorge: Du wirst die D300 nicht mehr aus der Hand legen wollen. Allenfalls für eine D 700....
Beste Grüße
David
P.S.
Die Auslöseverzögerung - also die Zeit vom Drücken des Auslösers bis zur Aufnahme und zwar NACH dem Fokussieren - ist heute ohnehin kein Thema mehr. Jedenfalls war schon meine gute alte Sony-Bridge DSC F 828 (das Schätzchen) anno 2003 weit entfernt von solchen Diskussionen.