Ausgefressene Lichter im Histogramm

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Hallo zusammen,

heute früh habe ich dieses schöne Winterbild geschossen. Habe extra ein wenig unterbelichtet, um die Lichter nicht ausfressen zu lassen. Dennoch gibt es diesen unschönen weißen Fleck, dort wo die Sonne durch die Wolken sticht.


Hab mir dann das Histogramm angeschaut, aber hier kann ich keine ausgefressenen Lichter erkennen. Hätte jetzt erwartet, dass das Histogramm ganz rechts bis ganz noch oben reicht und dort abgeschnitten wird.


Frage: Sind die Lichter gar nicht ausgefressen, sondern Sonne sieht auf Bildern nunmal so aus? Oder lese ich das Histogramm falsch?
 
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Moin,
soweit ich verstanden habe, wird "ausgefressen" nur angezeigt, wenn es wirklich hinreichend viele Stellen mit den RGB-Werten 255, 255,255 gibt. Weicht nur einer dieser drei Werte von 255 ab, wird dies interpretiert als "Zeichnung vorhanden" - und die Kurve schnellt nicht in die Höhe.
 
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Die Werte in deinem Histogrammfenster laufen links und rechts über, du hast also abgesoffene Schatten und ausgefressene Lichter.
Die Kurve ist beschnitten. Optimal müßte die Kurve links unter in der Ecke beginnen und rechts unten in der Ecke aufhören.
Dann wäre optimal belichtet unter normalen Licht und Helligkeitsbedingungen der Motiv's

Bei der Rawentwicklung kann man etwa einen Lichtwert in den Schatten und den Lichtern korrigieren, also Zeichnung zurückholen.

Der Dynamikumfang des Motives war größer wie die Kamera verarbeiten kann. Normal bei dieser Aufnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Das Histogramm stellt die Häufigkeit des Vorkommens der Helligkeitsabstufungen in den 256 Abstufungen der X-Achse von 0 bis 255 dar. Die Höhe der Ausschläge auf der vertikalen Y-Achse sagt erst mal nur aus, wieviele Werte den einzelnen Abstufungen entsprechen. Erst, wenn es bei 255 keine Werte mehr gibt, sind auch keine rein weißen, d.h. keine "ausgefressenen" Lichter mehr vorhanden. Auf der Y-Achse entspräche das einer Häufigkeit von "Null". Hier sieht es aber so aus, als wäre bei den Lichtern am rechten Rand der X-Achse ein kleiner lokaler Peak bis 255.

Ein oben "abgeschnitten" aussehendes Historgrams bei den Ausschlägen auf der Y-Achse täuscht und hat erst mal nichts mit ausgefressenen Lichtern oder schwarz zulaufenden Schatten zu tun.

Es besagt nur, dass hier die größte Häufung der Helligkeitswerte liegt. Ob das nun bei 0 oder 255 oder jedem denkbaren Zwischenwert der Fall ist, kommt auf das Motiv und die Belichtungseinstellungen an.
 
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Das Histogramm zeigt doch recht gut, dass die Lichter ausgefressen sind. Was gefällt dir daran nicht?
 
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in der EBV die Lichter soweit zurücknehmen bis die Kurve im rechten unteren Eck oder minimal davor endet und die Tiefen entsprechend aufhellen. Damit sollte das "Problem" weitestgehend erledigt sein. Letztendlich aber gibt es bei solchen Motiven durchaus helle und dunkle Bereiche die man nicht vollständig korrigiert werden können. Dazu ist der Kontrastumfang schlicht zu hoch. Insgesamt sieht die Kurve so schlecht nicht aus.
 
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Wenn die SONNE in einem Bild nicht rein weiß ist (bzw. sein darf), was dann?
Ohne Wolken muss die Sonne sogar ausfressen, denn die ist dann ein "Spitzlicht" und Spitzlichter sind per se rein weiß und somit "ausgefressen".
Selbst bei voller Bewölkung ist das die hellste Stelle (bei einem Motiv wie gezeigt) und darf durchaus leicht ausfressen - eben so wie im gezeigten Foto. Nur die "Mitten" würde ich deutlich aufhellen. Damit meine ich die "Mitten" dieser Belichtung, denn eigentlich ist damit der weiße Schnee gemeint, der hier unterbelichtet erscheint.
Aber letztendlich ist das alles Geschmackssache...
 
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