In den 1980ern wurden durch Luftbilderkundungen zwei Keltengräber auf dem Glauberg entdeckt. 1996 wurde dort die Statue eines „Keltenfürsten” ausgegraben und der Grabhügel rekonstruiert. Um die Fundstücke vor Ort passend zu präsentieren, entstand das Museum Keltenwelt. Ich setze den Begriff „Keltenfürst” aber in Anführungszeichen, weil dieser von der Presse geprägt wurde und von den Fachleuten pragmatisch übernommen wurde. Sicher ist aber nur, daß es sich nach der Darstellung und den Grabbeigaben um eine hochrangige Person handelte. Doch welche Position sie innehatte, ist nicht bekannt, da es keinerlei schriftliche Überlieferungen der Kelten gibt. Schriftlich gibt es nur römische und griechische Quellen, und die sind gefärbt.
Rekonstruiertes Keltengrab, nachdem der Ackerboden darüber abgetragen wurde
Die Statue mit Laubkrone, Torques, Schild, Schwert, Ring und Linothorax sowie die bildliche Darstellung der Person
Grabbeigaben: Torques, Schild, Röhrenkanne, Schnabelkanne, Fibeln und Kleidungsschmuck, Speer- und Pfeilspitzen sowie Keramikgefäße
Vergleichende Zuordnung einzelner Bruchstücke
Gespendete Statuen als Dekoration vor dem Museum
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@MartinA Danke! Stative und Blitz sind im Museum nicht erlaubt sind, das Licht war sehr gedämpft. Daß ich bei den empfindlichen Exponaten dort keinen Blitz benutze, ist sowie selbstverständlich, zumal die hinter Glas stehen. Also ISO hoch und Freihand fotografiert. Neben dem Entrauschen war es wichtig, die Fotos nachher von Artefakten zu säubern, vor allem Reflexionen sowie Staub und Fusseln. Die Kamera zeigt deutlich das, was das Gehirn wegfiltert. Die sonstigen Korrekturen der jeweiligen Objekte habe ich dann mit dem Pinsel angewendet, damit der Hintergrund neutral blieb.