Mit Blitz, aber die vorhandenen Lichtquellen total verwackelt. Die Haltung der beiden Feuerwehrleute sieht jetzt nicht so aus, als wenn wirklich nur ein Sekundenbruchteil Zeit gewesen wäre, das Bild zu machen.
Ein Stativ hilft nix, wenn die Feuerwehrmänner sich bewegen, allerdings ist die Bewegungsunschärfe dann auf die Personen beschränkt und das könnte interessant wirken. Aber auch dann wäre es m.E. "nur" eine Reportage-Aufnahme....
Die Unschärfe war meiner Meinung nach nicht beabsichtigt (Blitzeinsatz!) und versaut hier im Zusammenspiel mit dem - bildunwichtigen aber scharfem Busch - die gesammte Bildwirkung.
Mit dem Blitz im Busch ist es für mich einfach ein technisch schlechtes Bild, wenn auch von einem interessanten Motiv.
Das Bild hat was. Die Unschärfe stört mich gar nicht. Die Farben und die Spiegelungen sind richtig klasse. Aber der angeblitzte Busch rechts macht das Bild kaputt. Den Busch würde ich radikal wegschneiden.
Bilder wie dieses landen bei mir sofort in der Tonne, wenn ich gerade eingeteilt bin die Einsatzdokumentation bei uns in der Feuerwehr zu machen und in der Hektik den Automatikmodus an der Powershot erwischt hab - da steht aber der reine Dokumentationscharacter im Mittelpunkt.
Als Bild das die "Äktschen" rüberbringt wäre es gar nicht so schlecht, wenn der Busch nicht wäre.
Wie Maik schon sagte: gewagt (war genau der Begriff der mir auch als erstes einfiel )
Ich sehe es wie verschiedene meiner Vorredner: der Biusch stört!
Leider hilft beschneiden nichts (habs grade mal so für mich versucht) da man leider nicht genug beschneiden kann ohne auch die Blaulichter des Wagens mitzukillen.
Ein Schritt weiter nach links und mir würde es in seiner gewagten Form wirklich gefallen!
Einerseits ärgert mich der helle und scharfe Busch, andererseits finde ich die Farben und Spiegelungen auf dem nassen Boden sehr nett.
Dynamik kommt "leider" nur durch das Verwackeln ins Bild, es ist irgendwo zwischen "nett anzusehen" und "ab in die Tonne" angesiedelt, finde ich.
Das ganze war bei einer Übung mit der Jugendfeuerwehr.
Wir hatten ein paar Strohballen angezündet und die Kleinen durften dann alarmmäßig ausrücken und die löschen. Ich sollte Fotos machen und zwar in den fünf Minuten von allem und jedem ein paar. Da blieb der Einsatz eines Stativs leider auf der Strecke und die damals noch mangelnde Erfahrung im Umgang mit der Kamera war auch nicht hilfreich.