Analog-Neuling braucht Filme

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Orakel

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Ein herzliches Hallo in die Runde...

Ich habe zu Weihnachten eine FM2 bekommen und bin seitdem wie gefesselt von dieser Kamera; alleine der Sucher ist ein Traum verglichen mit meiner D80. Nun brauche ich jede Menge Filme, habe aber selber keine Ahnung, da ich erst 17 Jahre alt, und daher digital aufgewachsen bin (Mein Vater musste mir erstmal zeigen wie man einen Film einlegt ).

Mein Vater schwörte zu seinen Analog-Zeiten auf Kodachrome, ist aber selbst auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, seitdem er auf digital umgesattelt ist.
Ich bin mir selbst noch nicht sicher ob ich mich eher auf Dias oder Negative spezialisieren werde.

Was will ich fotografieren:
- Landschaft (nach allem was ich bereits gelesen habe soll hier der Velvia 50 das Nonplusultra sein)
- Makro
- auf Reisen: ein Universalfilm für (Stadt-)Landschaften und Portraits
- Schwarz-weiß: mit 200 oder 400 ASA für alles mögliche
- Available Light (ev. auch in SW)

Bin schon gespannt auf Tipps von euch.
Gruß, Philipp
 
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Moin,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner schönen Kamera. Es gibt sehr, sehr viele gute Filme. Die Emulsionen werden immer besser. Ich bin auch ein Freund des Kodachrome, den man immer noch bekommt und der nach wie vor in hervorragender Qualität von Kodak im bewährten Prozess entwickelt wird. Schaue mal ins Forum von www.aphog.de, da gibts viele Filmfreunde, die gerne jede Menge Tipps geben.

Kodachrome gibts übrigens bei Foto Mayr.

Herzlichen Gruss

Tim
 
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Ist schon eine Weile her...

http://www.analogisch.de/filmmaterial.html


Inzwischen verwende ich gerne den Fujifilm Superia X-TRA 800 :winkgrin:
da hat man immer ein paar Reserven, wenn es mit dem Licht
etwas zu wenig ist. Wenn es mal viel wird und nicht so wichtige
Aufnahmen sind, ziehe ich schachtelweise den Müller Hausmarke
400er Farbfilm durch. Keine Ahnung was da für ein Filmmaterial
drin ist, es steht auf jeden Fall mal "Made in Japan" drauf. Die
Entwicklung und Abzüge durch Müller/CeWeColor sind ganz OK.




2 Stück für 1,85 Euro


Schwarzweiss kommt in meine Nikon´s nur noch
der Kodak Tri-X 400 oder Kodak T-Max 400 rein. :up:

Dia-Filme verwende ich keine mehr.
 
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Nimm zum Anfang den Fuji sensia 100 Diafilm(könnte man als Universalfilm bezeichnen), den gibt´s teilweise recht günstig im 10er Pack mit Entwicklungsgutschein für ca. 35 Euro (gesehen bei Foto Phorst letzte Woche). Diafilm deswegen, weil Du dann genau siehst wie genau Deine Belichtung ausgefallen ist, denn im Gegensatz zum Digitalen kann man ja hier per EBV nicht nachregeln. Bei Negativfilm gleicht der Entwicklungsautomat meistens aus und dann ist eine Beurteilung nur sehr schwer möglich.

Viel Spaß und denke daran, es sind pro Film nur 36 Aufnahmen möglich.

Gruß

Wolfgang
 
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Hallo Philipp!

Ich habe etwa in Deinem Alter begonnen mit der Fotografie, 1983, analog, was anderes gab es erst viel später, aber von Beginn an Spiegelreflex.

Da habe dann einfach mal alle Filme ausprobiert und bin bei denen hängengeblieben, die den größten WOW-Effekt hatten: RD-100, also der Feld-Wald-und-Wiesenfilm vonn Fuji, den ich direkt im 10er, 30er, 50er oder 100er-Pack gekauft habe und den recht teuren aber genialen Ilford XP2/400.

Wenn Du Deine Lieblingsemulsion gefunden hast, bleib dabei, denn man lernt durch Studium der Ergebnisse ihre Eigenarten kennen und "schießt sich darauf ein".

Bei den Farbnegativfilmen war der Fuji Superia 400 mein Lieblingsmaterial (Immer auf +1/3 belichten, dann bekommst Du die besten Hauttöne), Wenn Du darfst, hol die eine gebrauchte (E6&C41-)Entwicklungsmaschine von JOBO (ca. 50 Euro, die Chemie ist deutlich teurer. Der RD-100 lässt sich bis 1600 ASA pushen und Du kannst mit Cross-Entwicklungen experimentieren, wenn Du willst.

Zu Experimenten lädt auch der Mehrfachbelichtungshebel der FM-2 ein (Im Gegensatz zur Olympus OM-1 funktioniert der nämlich zuverlässig).

Der RD-100 ist auf -1/2 satt und farbfreudig, auf +/-0 klar und neutral, auf +1/2 wunderbar duftig. Je nach Belichtung hast Du sozusagen 3 Filme in einem auch ohne pushen.

Herzlich

Frank


 
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Wenn du ein wenig lesen willst, und den teil der nicht zu deiner frage gehört ausblendest, dann gibt es hier einige tips zu den erfahrungen der leute mit filmen: ( hatte demletzt gerade ähnliche frage )

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=51074

über den fp4 und hp5 werde ich in ein paar wochen berichten können.

ja, es ist echt traumhaft durch einen analogen sucher zu schaun.. aber die D3 gibts irgenwie net massenhaft für kleingeld auf ebay wie analoge bodys :/
 
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S/W empfehle ich den Kodak BW 400 CN ist eigentlich ein Farbfilm (siehe die Seite von Denis). Ich lasse den BW 400 CN bei Schlecker entwickeln, Die Abzüge sind in Ordnung, wenn ich aber Vergrößerungen nachbestelle haben diese eine starke Sepia Tönung, Dieser Film ist recht leicht zu bekommen und auch recht günstig ca. 3,50 €.
Ein sehr schöner SW Film ist der Kodak T-Max. Der hat aber die Eigenart, dass er beim scannen (Coolscan V ED) etwas zickig ist. Wird er mit eingeschalteter ICE Funktion gescannt zeigt er wiederliche Farbabrisse. Daher immer ohne ICE scannen was dann natürlich einiges an Nacharbeit mit sich bringt.
Die Filme von Ilford, FP 4 wurde ja schon erwähnt, sind natürlich erste Sahne, aber auch ein bisschen teurer. Ich würde mit einem günstigeren Film beginnen.
Bei Farbe schwöre ich auch auf Fuji.
Den Kodak Retina 200 habe ich auch schon oft verwendet. Der ist brauchbar wenn man nur Papierabzüge machen will, beim scannen werden die Ergebnisse aber sehr grobkörnig.

Ach ja schön, dass Du Dich mit der analogen Fotografie beschäftigst. Du wirst sehen, dass das wesentlich mehr Freude macht als die Digital Knipserei. Besonders mit der FM. Viel Spaß dabei
 
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Ganz kurz als Ergänzung:
Für optimale Qualität: Fuji Velvia 50, Fuji Reala, Kodak 160 (VC oder NC), Fuji Acros.
Für preiswerte Qualität: Fuji Sensia 100, Fuji Superia 100/400, Agfa APX 100 (falls noch erhältlich).
SW ohne Selbstverarbeitung ist nicht der Bringer, auch bei CN holen die Labors bei weitem nicht das Optimum heraus, Dias sollten eingescannt (und ausbelichtet) oder projiziert werden.
Gruß WolframO
 
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Moin,

möchte mal den Fuji Provia 100 ins Spiel bringen. Ist seit längerem mein Lieblingsdiafilm.
Nachtrag: Der Sensia ist mir etwas zu lilastichig.
 
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Ich bin auch vor einigen Monaten wieder in die analoge Photographie eingestiegen und hatte mehr oder weniger das gleiche Problem! Ich habe mir einfach mal ein Sortiment zugelegt, so von jedem etwas und bin dann losgezogen! Die Erfahrung ist ganz interessant, insbesondere was hinten rauskommt, wenn Du nicht ein gutes Labor findest! Damit solltest Du meiner Meinung nach anfangen, sonst kannst Du Dir alle Versuche sparen, denn es wird meist nur Einheitsbrei entwickelt! Ist leider so! Suche mal im Forum unter Photostudio 13! Soll sehr gut sein! Mein Händler vor Ort hat noch ein Labor im Kölner Raum (verrät mir aber leider den Namen nicht), wo ich mittlerweile entwickeln lasse. Ich habe mich wieder auf Dia eingeschossen und kann den Velvia 50, wenn er Dir zu farbig ist auch den Velvia 100F (gefällt mir persönlich etwas besser) empfehlen! Den Velvia 100 ohne F habe ich da liegen, aber noch nicht probiert! Sind aber alle nicht für Personen geeignet, muß da auch noch ein wenig experimentieren, da mir die einfachen Kodak/Fuji Diafilme nicht so von der Farbbalance gefallen!

Mit den von mir probierten Farbnegativfilmen war ich bisher leider nicht so zufrieden und werde da auch noch verschiedenes probieren!

Meine Empfehlung: 1. gutes Labor suchen und 2. verschiedene Filme probieren, denn letztlich hat jeder ein etwas anderes Farbempfinden und dem einen gefällt der Fuji, dem anderen der Kodak usw.

Probiere es einfach aus, denn auch das macht Spaß! Und Du gewinnst auch noch die Erfahrung dazu, welcher Film wann angebracht sein könnte!

Viel Glück!

Joachim
 
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was noch nicht so stark angesprochen wurde: dias oder negative... va auch im zhg mit digitalisieren Das wäre sicher auch eine diskussion wert.
 
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was noch nicht so stark angesprochen wurde: dias oder negative... va auch im zhg mit digitalisieren Das wäre sicher auch eine diskussion wert.

Beim digitalisieren sehe ich keinen Unterschied zwischen Dia oder Negativ Film, funktioniert beides gut. Von der Kostenseite her ist der Dia Film natürlich im Vorteil. Ich habe Jahre lang fast nur Dias gemacht. Da es aber immer schöner ist ein Bild in Händen zu halten, und der Aufbau von Leinwand und Projektor zuviel Aufwand ist, bin ich wieder auf den Negativ Film zurückgekommen.
Papier Abzüge vom Dia haben meiner Meinung nach auch nicht die Qualität eines Abzuges vom Negativ (ein Manko dass man heutzutage mit scannen, Nachbearbeiten und dann ausbelichten lassen, umgehen kann).
 
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....und der Aufbau von Leinwand und Projektor zuviel Aufwand ist,......

gegen diese schwere Krankheit, hat mir mein Arzt des Vertrauens, folgendes Medikament verschrieben. Leinwand an der Decke montieren und Projektor aufgestellt und abgedeckt stehen lassen. Zwischen "Dia gucken wollen" und dann tatsächlich gucken, vergehen bei mir 2min. höchstens.

Meine meistgenutzten Filme sind Sensia 100 zum Rumballern, Velvia 100 gibt Braun- und Rottöne besser wieder, als der Velvia 100F der Blau besser kann.
Für people der Provia 100 und Provia 400.

Bei Negativ der Reala und zum Rumballern, der Superia 200.

Kannst dir mal meine Fotos angucken, steht überall dabei, welchen Film ich genommen habe.:up:
 
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....und der Aufbau von Leinwand und Projektor zuviel Aufwand ist,......

Meine Frau läuft Amok, wenn ich ihr erkläre dass der Projektor und Leinwand nun fester Bestandteil unserer Wohnzimmer Einrichtung sind.
Sie hat mir zu Weihnachten eine Vitrine für meine Sammlung geschenkt. Jetzt kann sie ihre Sammel Tassen wieder nach vorne ziehen. Bei uns stehen noch ein paar alte Kameras auf antiken stativen rum (auch damit hat sie sich abgefunden). Projektor und Leinwand wären aber definitiv zu viel. Deshalb wird der Kram nach dem Betrachten schön brav aufgeräumt.

Eine andere Frage noch. Ich habe erst vor kurzem mit dem scannen von Filmen begonnen, und dabei festgestellt, dass jeder Film individuelle Einstellungen braucht. Ich habe mir also enstprechende Settings angelegt.
Wie sind Deine Einstellungen beim jeweiligen Film Material?
 
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......Wie sind Deine Einstellungen beim jeweiligen Film Material?.......

kommt drauf an, was für einen Scanner und welche Software du benutzt.

Selber nutze ich den Coolscan V mit SilverFast Studio. Alle Hardware ist kalibriert, Schirm, Drucker und 2 Scanner. Für die Diafilme habe ich Profile.

Das spart enorm EBV-Gefrickel, da der Rohscan mit dem Eindruck vom Leuchttisch übereinstimmt. An die Brillianz der Projektion reicht es noch nicht heran, aber die Farben stimmen schon mal. Dann schärfe ich noch moderat in PS nach, das wars aber auch.
 
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was noch nicht so stark angesprochen wurde: dias oder negative... va auch im zhg mit digitalisieren Das wäre sicher auch eine diskussion wert.

SW-Negativ-Streifen lasse ich als durch einen Minolta DimageScanDual IV
mit Ed Hamrick´s VueScan als Software. Mit den Scans lassen sich dann
problemlos auf dem Drucker gut 10 x 15 cm und DinA4 Photos drucken.
Das größte was ich dann bisher aus den Scans bestellt habe waren dann
70 x 50 cm Abzüge o. ä. Die sind dann auch noch sehr gut geworden.



Mit den Farbfilmen habe ich so meine liebe Müh´ die Farben richtig hin
zu bekommen. Da lasse ich dann als lieber auf die schnelle die Abzüge
durch den Flachbettscanner. :winkgrin:

Gut gehen die Fuji Sensia Dia´s, dafür habe ich mal ein Profil erstellt. :up:
 
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Ich meine die Einstellungen von ROC, ICE, GEM und dem ganzen Gedöns.
Ich nutze den Coolscan V ED mit Nikon Scan unter Win Vista. Logischerweise ist auch mein Bildschirm kalibriert.
Nikon Scan bietet die Möglichkeit die aktuellen Einstellungen zu speichern. So habe ich für jeden Film ein "Profil" angelegt, dass ich dann nach Bedarf aufrufe. Glaube aber Grundsätzlich, dass noch Potential da ist. Ich halte also meine Profile für kleine Schritte in die richtige Richtung, nicht aber für einen finalen Zustand.
 
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......Ich meine die Einstellungen von ROC, ICE, GEM und dem ganzen Gedöns.....

hier gibts nen User im Forum "pulsedriver", der hat von NikonScan mehr Ahnung als ich, da er es benutzt. Würde ihn mal fragen.
Ansonsten, ICE im Standart-Modus, nicht Fein, Belichtung und grobe Farbkorrektur im Scannerprogramm, Tonwertanpassung ebenso.

Kornreduktion, Schärfen und Feintuning von Farben im Bildbearbeitungsprogramm.:up:
 
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