Event Analog Art Affair 2026 in Köln - Samstag 05.09.2026

Anzeigen
Ich war letztes Jahr da. Tolle Atmosphäre. Interessante Leute. Wenn nichts dazwischen kommt, fahr ich nächsten Samstag hin. Die Pommes-Currywurst waren sehr lecker!
 
Kommentar
Werde relativ früh da sein. Wenn mich jemand treffen will -> Telefonnummer per PN anfordern.
 
Kommentar
Wer von Euch am kommenden Samstag (05.09.26) nach Köln kommt, sollte sich diese wunderbare Austellung mit großformatigen Prints des Architekturfotografen HG Esch im Museum für angewandte Kunst nicht entgehen lassen:


Sehr eindrucksvolle Bilder. Die Austellung geht noch bis 27.09.2026.
 
Kommentar
Die AAA war dieses Jahr um einiges runder als im letzten Jahr.

Auch wenn zahlreiches historisches Gerät in Anwendung und Ausstellung zu sehen war,
lag auch dieses Jahr der Schwerpunkt erfrischend deutlich auf dem Bild und nicht dem Gerät.

Neben einem sehr guten Vortrag von Jochen Kohl, dem neuen CEO von Ilford
möchte ich zwei Aussteller besonders hervorheben:

Die Kunstfigur/Künstlerin Claudia Grande.
In ihren Polaroids findet man Ingredienzen die an Bettina Rheims, Helmut Newton,
Sylvie Blum und Gregory Crewdson erinnern. Ganz großes Kino im Miniformat.

Sabine Skodda, erste Vorsitzende des Vereins Deutsche Sofortbildkunst e.V.
Sie hielt einen recht umfassenden Vortrag über Manipulationsmöglichkeiten
und Techniken mit Sofortbildmaterial, warb nebenher für den Verein, der
aktuell 45 Mitglieder zählt.

Die (gute) Rindswurst im Brötchen mit Senf gab es für erträgliche 4,50 EUR,
aber es gab kein Bier. Nur Kölsch und andere Softdrinks.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Wer sie verpasst hat
sollte sich in den Hintern beissen. Nächstes Jahr wieder dabei.
 
3 Kommentare
A
anseladams kommentierte
Kölsch ist Bier, zwar kein Alt (du kommst, glaube ich, aus Düsseldorf), aber Kölsch ist Bier!
 
N
Nicname kommentierte
Nach meinen Erfahrungen findest Du eher einen Düsseldorfer, der Kölsch trinkt als einen Kölner, der Alt trinkt. Dabei sind beide Sorten obergärige Biere und doch so unterschiedlich. Wie die zwei rheinischen Metropolen auch...
 
VisualPursuit kommentierte
Ich kam nachmittags nach 16 Uhr auf dem Gelände an und fand draussen erst mal eine Gruppe von 30 bis 40 Leuten vor, die anscheinend unter Anleitung an einem Fotowalk übers Gelände teilnahmen. Von der Zenza Bronica 6x7 über klassische Rolleiflex und Hasselblads zur Meßsucher-Leica bis zu allen japanischen SLR-Modellen der 1960er - 1990er Jahre war in dieser Gruppe alles vertreten. Auch Laufbodenkameras oder die eine oder andere Kameramarke aus früheren Ostblockländern. Na ja, Rudelknipsen in so großer Zahl unter Anleitung ist nicht mein Ding.

Ich hatte die Rolleiflex 3,5 aus dem Nachlass meines Vaters dabei, die von Michael @Beuteltier vor 2 Jahren mal gereinigt wurde, nach seinem Eindruck aber wohl eine Überprüfung und Justage der Verschlusszeiten braucht. Vielleicht wäre ja eine spezialisierte Kamera-Werkstatt vertreten, die so etwas kann, so dachte ich mir, und lies die Rolleiflex erst mal im Rucksack, um meinen Rundgang anzutreten.

Beim Eintritt in die Veranstaltungshalle war ich von den hohen Besucherzahlen überrascht. Ja, es gibt diesen Trend zur Rückbesinnung auf die analoge Fotografie. Aber so viel Zuspruch von jung bis alt hatte ich nicht erwartet.

Nach dem ersten Rundgang hatte ich, wie Michael @VisualPursuit schon schrieb, ebenso den Eindruck, dass an vielen Ständen die Fotos im Mittelpunkt stehen. Die Vielfalt analoger Aufnahmetechniken war natürlich schon erkennbar, weil eine ganze Reihe von Austellern auch dazu etwas zeigten. Aber die Analog Art Affair ist keine Kamera-Börse. Eine Foto-Werkstatt für meine Rolleiflex habe ich auch nicht angetroffen.

Dann begegnete mir Peter Braczko, unverkennbar mit der Nikon-Ledertasche und einer Nikon-Meßsucher-Kamera mit N-Nikkor 1:1.1 f=5cm ausgestattet, den ich freudig begrüsste, mich vorstellte und sofort eine gute gemeinsame Gesprächsebene mit ihm fand. Wir unterhielten uns gut eine halbe Stunde lang über alle möglichen Themen rund ums Fotografieren in technischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht und tauschten zum Schluss unsere Kontaktdaten aus. Wir kamen zu dem gemeinsamen Ergebnis, dass die Digitalfotografie uns Fotografen so viele Vorteile bringt, dass wir nicht mehr von der analogen Fotografie mit ihren Prozesszeiten abhängig sein wollen. Unbedingt behält die analoge Fotografie ihren kulturellen Wert und eigenen ästhetischen Reiz, wie auch als Objekt von Sammlern und Liebhabern ihrer Werkzeuge.

Für mich war es ein spannender Nachmittag mit vielen schönen Anregungen. Mit großer Wahrscheinlichkeit besuche ich diese Ausstellung im nächsten Jahr wieder. So weit mein persönliches Fazit zur Analog Art Affair.

Wer von Euch war noch dort und möchte hier von seinen Eindrücken berichten?
 
pixelschubser2006 kommentierte
volkerm kommentierte
Was würde wohl Peter Braczko dazu sagen?
 
HaDiDi kommentierte
Privat, oder als leitender Angestellter bei der WAZ?
 
AnjaC kommentierte
Wie ihr jetzt von Analogfotografie auf deutsche Rechtschreibung und Grammatik kommt, ist mir ein Rätsel. Aber wir beenden diesen Nebenschauplatz jetzt bitte.
 
quadratlatsche kommentierte

Kannst Du bitte diese themenfremden Kommentare woanders absondern? Schreib‘ die Leute gerne persönlich an und tauscht Euch da nach Herzenslust aus, aber bitte bleibt hier einfach beim Thema. Danke.
 
Dann begegnete mir Peter Braczko, unverkennbar mit der Nikon-Ledertasche
Und Du hast uns kein Bild mitgebracht, von euch beiden lächelnd in die Kamera? Sehr schade ....

Werde versuchen, nächstes Jahr dort hinzufahren, nehme auch ein Buch mit, mal sehen, ob ich es signiert bekomme.
 
Reaktionen: ZHR
1 Kommentar
N
Nicname kommentierte
Der persönliche Austausch stand bei unserer Begegnung im Mittelpunkt. Das Fotografieren von Schnappschüssen hatte dabei keiner von uns im Sinn.
 
-Anzeige-